Sie sind hier:

Home

Aktuell

Hinweise

 

  • Informationen für Grundschuleltern 2016/2017

    Beratungsangebot durch die Abteilungsleiterin I (Fr. Bohländer-Franzke)

    per E-Mail (c.bohlaender-franzke@anne-frank-ge.de) oder nach telefonischer Terminabsprache (jederzeit vereinbar außerhalb der Ferien)

  • Anmeldeformular für die Oberstufe als PDF

  • Übersicht über die aktuellen Arbeitsgemeinschaften

  • Die Schulpflegschaft bietet die Anmietung von Schülerspinden an. Nähere Informationen sind auf der Seite der Schulpflegschaft nachzulesen.

  • Sprechzeiten zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT)

  • Studien- und Berufsberatung für die Jg. 11-13

  • Berufsberatung für die Jg 9/10

Kurz-Info zur Schule

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
laut Auskunft der NIAG vom 14.2.17 ist die Busbeförderung von der Baumaßnahme der ENNI zunächst nicht betroffen, sondern voraussichtlich frühestens im 4. Quartal 2017.
Es wird mit  genügend zeitlichem Vorlauf eine Ankündigung geben, die Sie wieder unserer Homepage und der Tagespresse entnehmen können. Auch wird die NIAG dann Informationen an die Eltern der Schüler*innen, die den ÖPNV nutzen, herausgeben.
Bitte sehen Sie daher von weiteren Anrufen in der Schule und bei der NIAG in der Sache ab. Sie werden rechtzeitig informiert!

5-jähriges Jubiläum der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp als Spielplatzpatin der Stadt Moers

16.02.2017. Im Rahmen des alljährlichen Treffens der Spielplatzpaten wurden viele Spielplatzpaten für ihr Engagement geehrt. Auch wir waren dabei!! Seit fünf Jahren betreut die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp  den Spielplatz am „Rheinkamper Ring“.  
Dieser Nachmittag diente aber auch als Fortbildungs- und Informationsveranstaltung, denn in gemütlicher Runde wurden Erfahrungen ausgetauscht und das vergangene Jahr Revue passieren gelassen. So wurde z.B. tatkräftig bei der Gestaltung der Spielplätze mitgewirkt. Die  Anne-Frank-Gesamtschule hat sich mit einem Spielplatzfest für die Schüler und Schülerinnen der sechsten Jahrgangsstufe, für die Anwohnern und die benachbarte Kita beteiligt.  Die von den Spielplatzpaten selbst gestalteten Holzfiguren tragen zur Verschönerung des Spielplatzes am „Rheinkamper Ring“ bei.
Natürlich blieb es nicht nur bei der Rückschau! Weitere Aktionen, z. B. Ostereiersuche oder eine gemeinsame Fahrradtour zu den jeweiligen Spielplätzen,  sind für die bevorstehende Spielplatzsaison geplant.

Heiko Gersdorf, Betreuer der Spielplatzpaten AFG

Informationsabende für Eltern stattgefunden

20.02.2017.In den beiden letzten Wochen hatten türkische Eltern die Gelegenheit, in der Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp an Elternseminaren in ihrer Muttersprache teilzunehmen. Referiert wurde vom Pädagogen Hayri Argav, der mit dem Deutschen Kinderschutzbund NRW, den Kommunalen Integrationszentren und der Volkshochschule zusammenarbeitet. Darüber hinaus veranstaltet er Seminare in Vereinen, Moscheen oder auch Grundschulen für türkische Eltern zum Thema Kindererziehung. Hayri Argav arbeitet auch als freier Schriftsteller und Autor.
An diesen beiden Abenden ging es rund um die Themen „Familientypen – Was für eine Familie sind wir? Wie sollten wir erziehen? Wie sehen wir die Kinder und was erwarten wir von Ihnen?". Hayri Argav verstand es,  die Eltern mit ins Geschehen und in die Themen einzubinden und zur aktiven Teilnahme zu animieren. Mit praktischen Beispielen aus dem Leben konnte jeder herausfinden, welchem Familientyp man sich zuordnen kann. Auch wurde sehr gut verdeutlicht, wie man eine gesunde Erwartungshaltung gegenüber den eigenen Kindern entwickeln kann.
Die anwesenden Eltern verfolgten die Veranstaltungen mit großem Interesse und begrüßten diese Art des Miteinanders sehr. Mit einer Menge neuem Wissen sowie zufriedenen Gesichtern verließen die Eltern die Schule und baten um die Fortsetzung solcher Veranstaltungen.

Barış Uçak (Lehrer im Arkadaş-Team)

Jubiläum!!! 25. Skikompaktseminar der AFG - ein voller Erfolg

19.02.2017. Wir blicken zurück auf das Jahr 1992, als drei skibegeisterte Lehrkräfte der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp mit schneehungrigen Schülerinnen und Schülern zum ersten Skikompaktseminar ins Ahrntal aufbrachen und damit den Grundstein für eine sportpädagogische Erfolgsgeschichte legten. Im Gegensatz zu Klassenfahrten nehmen am Skikompaktseminar Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8 -12 teil.
Zeitsprung: Wir schreiben das Jahr 2017 und feiern das 25-jährige Jubiläum der AFG-Skifahrt! Tradition verpflichtet und so brachen auch in diesem Februar Anfänger wie Fortgeschrittene nach Luttach auf, um am Klausberg an Schnee-pflug und Carving-Techniken zu feilen. Und wie es sich für eine Schule gehört, wurde aus den vergangenen 25 Jahren vieles gelernt, so dass sich auch dieses Kompaktseminar zu einem vollen Erfolg entwickelte. Bereits nach dem ersten Vormittag konnten alle Neulinge den Anfängerhang im „Klausiland“ verlassen und zu den fortgeschrittenen Skifahrern auf den „echten“ Berg aufschließen und den Almboden genießen! Während die „Könner“ in zwei differenzierten Leistungsgruppen an Carving- und Beinspieltechnik arbeiteten und auch die steilsten schwarzen Pisten bewältigten, zeigten die Neulinge Biss und Disziplin und waren nach drei Skitagen in der Lage, sich sicher durch das Skigebiet zu bewegen.

Der Spaß am Skifahren und das 6-tägige, wie bestellte „Kaiserwetter“ sorgten für ein sensationelles Gruppenklima und eine ausgezeichnete Stimmung bei Schülern und Schülerinnen und Lehrern und Lehrerinnen. Als i-Tüpfelchen begleitete in diesem Jahr sogar eines der Gründungsmitglieder des Skikompaktseminars die Fahrt und verlieh die erste „Weste“ der Woche mit allen Ehren an den Schüler mit der lustigsten Aktion des Tages, welcher damit ebenso in die Geschichte der Skifahrt einging wie alle anderen, die durch dieses Seminar die Liebe zum Skifahren für sich entdecken durften.
Über den besonderen Wert dieser Veranstaltung waren sich am Ende der Woche alle Mitgereisten einig, Skifahren verbindet und ist eine der schönsten Sportarten der Welt! WE LOVE SKIING!!!

Norman Walter, Jörg Ehret, Artur Epp, Regina Cousin und Claudia Kuhnert

Kulturagentenprojekt "Linien stiller Schönheit" im Museum DKM

17.02.2017. Im Rahmen des Kulturagentenprogramms besuchte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 8. und 10. Jahrgangsstufe  unserer Schule unter der Regie von Beate von der Ruhren das Museum Küppersmühle in Duisburg. Die Schülerinnen und Schüler der Kunst-AG haben dazu den nachfolgenden Erlebnisbericht verfasst.
"Für unseren Besuch im Museum DKM wurden wir von der Firma Minrath, die den Transfer zum Museum und zurück dankenswerterweise kostenlos organisiert hatte,  direkt von der Schule abgeholt. Dieser Transfer war nicht nur sehr bequem, sondern ersparte uns auch viel Zeit und das Gedränge im Bus.
Bereits an der Eingangstür vermittelte uns die Kunstvermittlerin Madalina Rotter den Einstieg in unser erstes Thema: Kreisformen. Im ersten Ausstellungsraum untersuchten wir die Wirkung von kreisrunden Spiegelscheiben, die wie Löcher im Boden aussahen und teilweise ein flaues Gefühl im Magen hervorriefen. Das nächste Kunstobjekt, mit dem wir uns auseinandersetzten, war ein Steinkreis  von Richard Long. Nachdem jeder ein persönliches Adjektiv zur Beschreibung dieses Kunstwerkes gefunden hatte, sollten wir dieses in eine Bewegung umsetzen. Diese Aufgabenstellung war befremdlich und wir brauchten etwas Zeit um „warm“ zu werden. Zwischendurch durfte jeder mit seiner persönlichen Rolle Butterbrotpapier den „Spuren des Museums auf den Grund gehen“, indem er mit Wachskreide die Bodenunebenheiten frottieren (durchreiben) durfte.
Nach einer Mittagspause im Eingangsbereich, wo wir uns stärkten, ging es in einen dunklen Raum mit riesigem Buddha-Kopf, wo wir mit Hilfe eines Gongs den Raum erspüren sollten. Die Dunkelheit und das Mittagstief ließen den einen oder anderen einnicken. Dennoch war dieses Klangerlebnis beeindruckend.
Für unsere nächste Aufgabe hockte sich jeder vor eine Steintafel, auf die er mit einem Bambuspinsel und Wasser etwas zu dem Thema „Bewegung“ zeichnen sollte. Da alles mit Wasser gemalt wurde, verschwand dieses nach einer gewissen Zeit. Diese Aufgabe hatte etwas Sinnliches und Beruhigendes.
Danach gingen wir in einen Raum, in dem ein großer Kubus aus Glas stand. Wir verteilten uns um den Glaskasten und besprachen, wie er auf uns wirkt. Dann durften wir jeder selbst einen Kubus aus durchsichtigen Strohhalmen und Draht basteln. Diese Aufgabe war ganz schön kniffelig. Jeder sollte in seinen eigenen Kubus hinein etwas gestalten (hängend, eingespannt, liegend,…). Eine formte einen Fallschirmspringer, der im Kubus hing, ein anderer zeichnete eine Spinne, die sich in einem chaotischen Netz aus Draht verhedderte, jeder durfte machen, was er wollte.  Da wir die ganze Zeit beim Basteln auf unserem Sitzkissen auf dem Boden saßen, taten uns nachher die Knie etwas weh.

Im Anschluss an diese Aufgabe mit dem Draht  beschäftigten wir uns mit dem Thema Hände. In einem Raum waren Zeichnungen, Radierungen und Fotos von Händen in verschiedensten Gesten. Wir bekamen die Aufgabe, selbst Hände mit unseren Handys zu fotografieren und diese Fotos auszudrucken oder mit dem Bleistift Hände zu zeichnen.  Diese Handabbildungen haben wir im Unterricht in der kommenden Woche vervollständigt, indem wir z.B. auch Collagen von ausgeschnittenen Händen angefertigt haben. Das Ziel war es, dass jeder sein eigenes Leporello (Klappbilderbuch) mit Handabbildungen anfertigen sollte. An diesem ersten langen Projekttag merkte man auf der Heimfahrt, wie geschafft wir waren. Kaum einer sprach.
Der zweite Projekttag stand unter dem Zeichen der aktuellen Ausstellung im Museum DKM. Dort werden Plastiken von Gereon Krebber gezeigt. Zunächst beschäftigten wir uns mit der Großskulptur Mobsters, eine Ansammlung von riesigen schwarzen  Plastikkeulen, die aber auch an eingewickelte Leichen oder Kokons erinnerten. Mit unseren Zeichenblöcken und Bleistiften sollten wir in schnellen Skizzen die Großskulptur skizzieren. Dabei wurden wir  von Reportern der WAZ, der RP und der NRZ fotografiert und befragt. Auch das Studio 47 war mit einem Fernsehteam vor Ort und filmte und interviewte  uns. Das war ziemlich spannend und aufregend. Im Anschluss daran gestalteten wir unsere Hand-Leporellos fertig. Nach der Mittagspause gingen wir in einen Raum,  in dem eine Wand aus Unmengen an blauer  Plastikfolie wie eine Welle auf uns einzustürzen drohte. Wir bekamen die Aufgabe, als gesamte Gruppe eine Ecke des Museums mit in den Raum ragenden,  krakenartigen Armen aus geknülltem Zeitungspapier, wahnsinnig viel  Tesafilm  und einer anschließenden Verkleidung aus blauen Müllsäcken zu gestalten. Wir arbeiteten zwar wie  verrückt, wurden aber nicht ganz fertig, so dass wir die Einzelteile mit in die Schule genommen haben, um dort das Großobjekt fertig zu stellen.
Einigen gefiel es am besten, wenn sie  für sich etwas zeichnen durften, andere hatten mehr Spaß bei der letzten Gruppenarbeit."
Hier der Link zum Pressebericht in der Rheinischen Post und der Link zum Fernsehbeitrag von Studio 47.

Beate von der Ruhren (Kunstlehrerin)

Assessment der AOK für den Jahrgang 12

Praktische Übung: Schüler bauen einen „Ei-Fallschirm“.

13. Februar 2017. Fast jeder, der eine Ausbildung bei einer größeren Firma oder einer Behörde beginnen will, muss zunächst ein sogenanntes Assessment-Center durchlaufen. Hier müssen die Aspiranten unter Beweis stellen, dass sie die geeigneten Kandidaten für den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz sind.
Auch in diesem Jahr konnten wir die AOK- Rheinland für die Durchführung einer Veranstaltung gewinnen, in der den Schülern und Schülerinnen aufgezeigt wurde,  was sie in einem Assessment-Center erwartet und worauf es ankommt. So wurden unterschiedliche Aufgaben- und Testformate praktisch simuliert und erläutert, worauf Prüfer hierbei achten. Dies führte zu hilfreichen Einsichten und so manchem „Aha-Effekt“, die auf  eine echte Testsituation vorbereiten.
Herzlich bedanken möchten sich Schüler und Schülerinnen sowie die Schulleitung der Anne –Frank-Gesamtschule Rheinkamp  bei der Referentin der AOK-Rheinland, Frau Silvia Gärtner.

Klaus Zohren, Berufswahlkoordination

Unterrichtsausfall - sinnvoll aufgefangen!

13.02.2017. Der Krankenstand ist derzeit allenthalben hoch und schont auch unser Lehrerkollegium nicht. Umso erfreulicher ist es, wenn die zahlreichen Lerngruppen, die in der ersten Schulstunde die Mensa füllen  und von einem Schulleitungsmitglied beaufsichtigt und beschäftigt werden, sich so diszipliniert und aufmerksam verhalten, wie es heute mit 4 Klassen wieder der Fall war. Klassen- bzw. kursweise wurde Platz genommen, Anwesenheitslisten ausgefüllt, schnell noch gegenseitig Vokabeln abgefragt, aber auch vom Wochenende erzählt. Und das alles in einer angenehmen Tischlautstärke, so dass die Nebentische ihre eigenen Unterhaltungen ungestört führen konnten.
Zur Abrundung und zum Gehirn-Jogging trugen noch ein paar Klassiker bei, die wir als Aufsichten neben Arbeitsblättern für die Hauptfächer immer aus unseren Schultaschen zaubern können: Bei "Stadt-Land-Fluss" und "Schiffe-Versenken" (beide in Papierform!), bei "Kniffel" und "Mensch-ärgere-dich-nicht" und bei diversen "Memory"-Runden, die meist die ganze Tischgruppe spielte, verging der Rest der Stunde wie im Flug und den nächsten Schulstunden im Klassen- oder Fachraum stand nichts mehr im Wege.
Wenn dann nach geordnetem Abzug alle Stühle angeschoben und keine Krümelchen mehr zurückgelassen wurden, erfüllt dies das Pädagogenherz mit Stolz. Welch ein Wochenanfang!

Hannegret Gucek-Rehn



Schüleraustausch mit Bapaume - Vive la France!

12.02.17. Unsere Schule hat mit dem Collège Saint-Jean Baptiste in der Moerser Partnerstadt Bapaume ein neues Austauschprojekt begonnen. Bapaume liegt 150 nordöstlich von Paris zwischen Arras und Amiens in der Region Hauts-de-France. Erstmals werden in der Woche nach den Osterferien vom 24. bis 28.04.2017 zwölf Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 die Reise nach Frankreich antreten, um dort an der Seite ihrer französischen Austauschpartner*innen dem Unterricht in unserem Nachbarland zu folgen, gemeinsame Ausflüge in die Umgebung von Bapaume (und evtl. nach Paris)zu unternehmen und an einem gemeinsamen pädagogischen Projekt zu arbeiten. In den französischen Gastfamilien werden sie neue Freundschaften knüpfen und dabei ihre erworbenen Sprachkenntnisse anwenden können. Im nächsten Schuljahr erwarten wir dann gespannt den Gegenbesuch…

Dr. Joachim Sistig

Luttach hat uns wieder

11.02.17. Kurz nach 8 Uhr laden wir die Ausrüstung aus. Bald geht`s auf die Piste.

Mein Betriebspraktikum beim Landtag Düsseldorf

Ibrahim Yetim und Noah Tenda

 23.01.17. Mein diesjähriges 3-wöchiges Betriebspraktikum durfte ich im Landtag bei Ibrahim Yetim absolvieren. Der Weg von mir zu Hause bis zum Landtag ist ziemlich weit. Ich musste jeden Tag viele verschiedene Busse, Züge und Straßenbahnen nehmen und zwischendurch umsteigen. Das war am Anfang ziemlich schwer und verwirrend, da ich nicht daran gewöhnt bin mit Zügen oder ähnlichem zu fahren. (In meiner Wohngegend fahren nämlich nur Busse). Doch nach ein paar Tagen hatte ich mich schon an dieses „Pendler-Leben“ gewöhnt.
In den ersten Tagen beim Landtag lernte ich meinen Chef, Ibrahim Yetim, und seine Assistentin, Kristina Hölscher, kennen. Da mein Chef meistens seiner eigenen Arbeit nachgehen musste, verbrachte ich die meiste Zeit mit seiner Assistentin. Frau Hölscher zeigte mir auch das Landtagsgebäude und einige der wichtigsten Räume wie den Plenarsaal und den Fraktionssaal.
Im Plenarsaal werden in der Regel monatlich an drei Tagen Plenarsitzungen abgehalten, bei denen immer sogenannte „Drucksachen“ besprochen werden. Das sind zum Beispiel Änderungsanträge zu existierenden Gesetzen, Anträge zur Abstimmung über einen bestimmten Antrag oder ob ein weiterer Antrag der heutigen Tagesordnung hinzugefügt wird. Ein Tagesordnungspunkt muss montags bis 12:00 h eingereicht werden, denn die Plenarsitzung findet mittwochs statt. Und im Fraktionssaal finden interne Gespräche einer Fraktion statt, wie z.B. die Besprechung der Haltung der Fraktionsmitglieder gegenüber Anträgen anderer Parteien, ca. 2mal im Jahr Projektvorstellungen und Abstimmungen über Anträge, die in der Plenarsitzung vorgestellt werden sollen.
Ich war bei mehreren Plenar - und Fraktionssitzungen, aber auch bei einem Innenausschuss und einem Untersuchungsausschuss für die NSU-Morde. Als Praktikant bekam ich natürlich keine vertraulichen oder wichtigen Aufgaben, durfte aber im Büro bei einigen Dingen mithelfen. Ich habe beispielsweise Berichte geschrieben, Briefe aussortiert oder frankiert oder während einer Sitzung oder ähnlichem Notizen für meinen Chef gemacht. Büroarbeit eben. Die meiste Zeit habe ich aber, glaube ich, in den Sitzungen, die ich vorher aufgezählt habe, verbracht.
Alles in allem kann ich ein Praktikum am Landtag nur empfehlen. Die Mitarbeiter sind freundlich und Plenarsitzungen sind sehr interessant mit zu verfolgen. Hier erfährt man auch einiges über die aktuelle politische Situation und kann die meist „hitzigen“ Debatten der Abgeordneten der verschiedenen Fraktionen live miterleben.

Noah Tenda, Kl. 9b

„Alle Jahre wieder...“

10.01.2017. Auch in diesem Advent haben wir, die „Groovers“, wieder im Willy-Brandt-Haus gespielt. Schon als wir reinkamen, schauten uns die erwartungsvollen Augen der Bewohner an. Ein weihnachtlich geschmückter Gemeinschaftsraum versetzte uns sofort in diese gewisse Weihnachtsstimmung. Unsere Weihnachtslieder gaben dem ganzen dann den letzten Schliff. Die Bewohner sangen mit glänzenden Augen lauthals mit und auch wir konnten ihre Freude spüren. Einigen trieb es vor Freude Tränen in die Augen. Für uns war es ein gelungener Auftritt.  

Vivien Krutki und Vanessa Virgils

Chance2 für Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp

16.12.16. Zum fünften Mal wurden jetzt Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp in ein Förderprogramm der Universität Duisburg-Essen (UDE) aufgenommen, das mit Unterstützung der Mercator-Stiftung Schulkinder mit Migrationshintergrund und aus Nichtakademikerfamilien an die Universität heranführt. Langfristiges Ziel ist es, die bestehende Ungleichheit bei Schul- und Hochschulabschlüssen zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu verringern. Der Titel des Förderprogramms „Chance2“ ist dabei Programm: Schüler der 11. Jahrgangsstufe mit guten Schulnoten werden in Mentorengruppen von Studierenden in verschiedenen Fächern gefördert, an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt und bis zum Abitur begleitet. Anschließend binden sich die jungen Stipendiaten mindestens bis zum Abschluss der Bachelor-Studienphase an die UDE mit ihren rund 100 Fakultäten. Das Stipendium ist außerdem mit einer beachtlichen materiellen Unterstützung verbunden. Die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp gehört seit der Erstauflage des „Chance2“-Förderprogramms vor sechs Jahren zu den offiziellen Kooperationsschulen und konnte jeweils Schülerinnen und Schüler in das Förderprogramm empfehlen. Bei der feierlichen Überreichung der Ernennungsurkunden am Donnerstag, dem 12. Dezember, am Essener Campus wurden dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler David Hübbers, Daniel Schäfer, Hakan Vural und Dilara Yalcin von Projektleiterin Gabriele Spengler in das Programm aufgenommen.

Dr. Joachim Sistig

 

"museum of the future" - Museum 2.0

16.12.2016. 13 Schülerinnen und Schüler aus der 10a und 10d unserer Schule hatten im letzten halben Jahr die Möglichkeit, an einem Projekt im Stadthistorischen Museum in Duisburg am Innenhafen teilzunehmen. Das Projekt wurde gefördert durch den Bundesverband Museumspädagogik im Programm „Kultur macht stark“ und das Bundesbildungsministerium im Vorhaben „Junges Museum“.
Am 24. Juni starteten wir und fuhren gemeinsam mit unserer Kunstlehrerin Beate von der Ruhren nach Duisburg. Zunächst bekamen wir eine Einführung in die Ausstellung des Museums durch den Historiker Frank Switala (eine „coole“ Führung). Danach suchte sich jeder sein persönliches Lieblingsobjekt aus der Ausstellung heraus. Jeder platzierte sich vor dem Objekt und zeichnete es mit Bleistift. Diese Zeichnungen waren die Vorlage für unsere Drucke. Zusammen mit der Künstlerin Zhenia Couso Martell, welche uns die Drucktechnik erklärte, konnte jeder in den Farben seiner Wahl eine Monotypie herstellen.
Im Gebäude des "Zentrums der Erinnerungskultur" bekamen wir eine Einführung in die Biparcours-App, ein Angebot von Bildungspartner NRW an schulische und außerschulische Lernorte zur Erstellung eines Parcours als App. Dort war es völlig „chillig“ eingerichtet, so würden wir uns auch gerne mal Klassenräume wünschen. In den Pausen durften wir uns auf die „Fat-Boys“ schmeißen. Jeder entwickelte circa 4 Fragen mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten. Diese App kann auf dem Handy per QR-Code aufgerufen werden. Wenn man die richtigen Antwortmöglichkeiten eingibt, gewinnt man 100-Punkte. Falls es euch interessiert, wer sich welches Lieblingsobjekt ausgesucht hat, könnt ihr das in der Broschüre des Museums nachlesen. Unsere Lieblingsobjekte variieren von Zähnen eines Mammuts aus der Eiszeit bis zu einem originalgetreuen Kiosk aus der Zeit des Wirtschaftswunders in den 60-er Jahren.
Was uns besonders gefallen hat:
„So ein Projekt ist besser als Unterricht. Es ist abwechslungsreicher und man ist freier.“
„Ich fand super, dass wir uns aussuchen konnten, was wir darstellen wollten.“
„Ich fand es gut, dass wir mit einer Künstlerin zusammenarbeiten konnten. Frank, der Historiker, hatte richtig Ahnung, konnte sich aber mit unserem Humor anfreunden.“
„Die lockere Atmosphäre war toll. Es gab keine Vorgaben. Jeder konnte sich wirklich sein Lieblingsobjekt aussuchen.“
„Ich fand alles gut, aber besonders, dass man das Museum mitgestalten konnte. Das darf man normalerweise im Museum nicht.“
„Cool war, wie das Museum aufgebaut war, mit Knöpfen und einem Modellbauaufzug.“
Berichterstattung in der Presse: NRZ und Rheinische Post.

Luca Stenzel, Luis Krause, Melina Weitz, Emilia Kastrati, Nils Dombrowski

Tastatur - Schreibkurs erfolgreich abgeschlossen!

15.12.2016 14 Schüler und Schülerinnen absolvieren am Freitag, 16.12.16, ihre Prüfung im Tastatur Schreiben. Der Kurs wird in Kooperation mit der VHS Moers durchgeführt und ist für die Teilnehmer kostenlos. Finanziert wird er durch den Europäischen Sozialfonds. Die Trainerin Frau Monika Rehm führt ihn jetzt zum zweiten Mal an der Anne-Frank-Gesamtschule durch. Frau Rehm ist eine gefragte Trainerin und führt die Schüler sicher und mit viel Erfolg zum Zertifikat, das sie zum Abschluss von der VHS ausgestellt bekommen. Am 7. Februar startet ein neuer Kurs, jeweils dienstags, 14.25 – 15.55 Uhr. Anmeldungen können bereits jetzt bei den Sozialpädagogen abgegeben werden, denn die Plätze sind begrenzt.

Constanze Maguin

Alljährlicher Lesewettbewerb im sechsten Jahrgang

Die Teilnehmer (v. l.): Moritz Tanzer, Ben Klockenberg, Janina Simon, Marija Marijanovic, Guiliano Bloch

12.12.16. Lesen? Ist das nicht total langweilig? Nein, ganz im Gegenteil. Vor Kurzem hat in den Klassen des sechsten Jahrgangs der Lesewettbewerb unter der Leitung der Deutschlehrerin Gisela Welp stattgefunden. Fünf Schüler bzw. Schülerinnen sind gegeneinander angetreten. Bewertet wurden sie von einer Jury,  die sich aus Schülern/innen der 9b, der Bibliothekarin Claudia Kuznitius, dem Didaktischen Leiter Michael Murmann und Vertretern der Schülerzeitung SCHIZEI zusammensetzte.
Zuerst lasen die Schüler und Schülerinnen einen selbst ausgewählten Text vor. Dieser wurde dann von der Jury in den Bereichen Lesetechnik, Interpretation sowie Textauswahl bewertet. Dabei konnte man höchstens 5 Punkte erreichen. Danach mussten die Schüler/innen einen Fremdtext, also einen Text, den sie nicht kannten, vorlesen. Der Text aus dem Buch „Der Hummelreiter“ wurde dann in den Kategorien Lesetechnik und Interpretation bewertet.
Wie hat man denn dann den/die Sieger/in ausgemacht?
Es wurden erst einmal alle Punkte in den Bereichen und schließlich die Punkte von allen Jurymitgliedern zusammengerechnet.
Und wer hat dann schließlich gewonnen?
Das war dieses Mal sehr knapp. Ben Klockenberg aus der 6e hat mit einem Punkt Vorsprung gewonnen und damit belegte Marija Marijanovic den zweiten Platz.
Und was haben sie gewonnen?
Alle Teilnehmer haben einen Buchgutschein, eine Urkunde sowie Buchstabennudeln gewonnen und Ben hat zusätzlich noch ein Buch geschenkt bekommen.

Vivien Krutki, Jury-Mitglied

"Alles bewegt sich" - Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp feierte traditionelles Winterfest

Kilian Feist und Simon Helmus (Jg. 12) am 3D-Drucker der Hochschule Rhein-Waal.

07.12.2016 Die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp feierten gemeinsam mit Eltern und Gästen in den Klassen und auf dem Schulgelände unter dem Motto „Alles bewegt sich“ ihr traditionelles Schulfest, verbunden mit einem Tag der offenen Tür und Unterrichtspräsentationen für Grundschulkinder.
Das Schulfestmotto entstand durch ein Projekt des landesweiten Kulturagentenprogramms. Für ein Jahr haben Schülerinnen und Schüler der Schule hier die Möglichkeit im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft oder im Regelunterricht traditionelle Handwerke der Metallverarbeitung wie Schweißen und Schmieden zu erlernen. Aus gesammeltem Schrott wird eine Maschine hergestellt, die nichts produziert, sondern als Kinetisches Objekt mit überraschenden Bewegungsmöglichkeiten die Schulgemeinde beim nächsten Schulfest erfreuen wird. Begleitet wird das Projekt durch den Schmied, Historiker und Museumspädagogen Olaf Knoepges. Unter seiner Anleitung konnten Kinder, die daran Interesse hatten, sich in Bewegung setzen, um auf dem Schulhof in wärmender Wintersonne ein eigenes Werkstück zu schmieden. Schülerinnen, Schüler und Lehrer schürten das Feuer mit einem alten Blasebalg, während die Jungen an der Esse Eisenstangen in Teamarbeit zu Messern und anderen Schmuckstücken schlugen und bogen. Anschließend schleiften sie die Klingen traditionell an einem Wasserschleifstein. Dieser Workshop auf dem Schulfest ist Bestandteil des einjährigen Projektes. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ im Netzwerk Duisburg-Moers durchgeführt.
Unterstützt und begleitet wird dieses Projekt auch durch das FabLab Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal, die das Schulfest und das Projekt mit weiteren Aktionen bereicherten. So wurden unter der Anleitung von zwei Mitarbeitern der Hochschule, Daniele Ingrassia und Marc Kohlen, mit einer Drohne die Aktivitäten von oben gefilmt und in der Schulküche stellte ein von der Hochschule bereitgestellter 3D-Drucker, der mit Teig aus der Schulküche bestückt war, Plätzchen mit Weihnachtsmotiven her.

Michael Murmann, Didaktische Leitung

AFG-Weihnachtsbaum

01.12.2016 In einer Gemeinschaftsaktion haben Pflegschaftsvorsitzender Werner Weyers und weitere engagierte Eltern sowie Mitglieder der Fachschaft Kunst und der Schulleitung auf unserem Schulhof auch in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum aufgestellt und mit in verschiedenen Klassen gefertigtem Schmuck dekoriert.