Sie sind hier:

Home

Aktuell

Hinweise

  • Informationen für Grundschuleltern 2016/2017
    Beratungsangebot durch die Abteilungsleiterin I (Fr. Bohländer-Franzke)

    per E-Mail (c.bohlaender-franzke@anne-frank-ge.de) oder nach telefonischer Terminabsprache (jederzeit vereinbar außerhalb der Ferien)

  • Anmeldeformular für die Oberstufe als PDF

  • Übersicht über die aktuellen Arbeitsgemeinschaften

  • Die Schulpflegschaft bietet die Anmietung von Schülerspinden an. Nähere Informationen sind auf der Seite der Schulpflegschaft nachzulesen.

  • Sprechzeiten zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT)

  • Studien- und Berufsberatung für die Jg. 11-13

  • Berufsberatung für die Jg 9/10

Kurz-Info zur Schule

Ein herzliches Dankeschön!
26. März 2017. Freundlicherweise hat die Firma AstraDirect für unsere Internationale Vorbereitungsklasse bis zum Ende des Schuljahres 2017/18 für die Kinder kostenlos die Nutzung der Schließfächer zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

H. Gucek-Rehn, Schulleiterin & Werner Weyers, Schulpflegschaftsvorsitzender

 

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
die für das 2. Quartal 2017 für eine Dauer von 4 - 6 Monaten geplante Straßenbaumaßnahme / Komplettsperrung "Im Meerfeld" wird nach Mitteilung durch den Fachdienst Straßen und Verkehr auf das Jahr 2018 verschoben.

 

Leseförderung

15. Mai 2017. Montagnachmittags ist Lesezeit in der AFG Rheinkamp.
Seit 10 Jahren schon liest Frau Ursula Hoffmann Bücher mit Kindern, die noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben.
Weil sie das ehrenamtlich macht, kann sie mit ganz kleinen Gruppen arbeiten. Mal sind es fünf Kinder, in diesem Halbjahr nur zwei.
Die beiden Mädchen kommen aus Syrien, besuchen unsere Internationale Klasse und lernen gerade Deutsch.
Deshalb ist es gut, dass sich zusätzlich jemand wie Frau Hoffmann so intensiv um sie kümmern kann. Hier dürfen alle in ihrem Tempo lesen und Fragen stellen.
Und was sehr wichtig ist: Es macht allen viel Spaß und sie freuen sich jede Woche auf die gemeinsame Lesestunde.
Die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp freut sich über so treue und zuverlässige Helferinnen wie Frau Ursula Hoffmann und hofft, dass sie auch weiterhin Spaß am Lesen hat und gesund und munter bleibt!

 

 Constanze Maguin
Sozialpädagogin

Schüleraustausch mit dem Collège Saint Jean-Baptiste in Bapaume

Tagebuch unseres ersten Besuchs in Frankreich vom 24. bis 28. April 2017

Liebes Tagebuch!

Montag, 24. April (Pia Kaiser & Ela Güvenc)

Heute ging es für uns elf Schülerinnen aus den Französischkursen der 7., 8. und 9. Jahrgangsstufe auf nach Bapaume. Wir fuhren mit dem Bus früh morgens um 7.15 Uhr los. Die Fahrt war sehr bequem und dauerte knapp sechs Stunden. Vorne im Bus beim Fahrer saßen Frau Gucek-Rehn und Herr Sistig, der mit uns noch einmal nützliche Ausdrücke auf Französisch wiederholte: „C’était très bon!“ – „Das hat sehr gut geschmeckt!“
Während der Busfahrt sahen wir, wie sich die Landschaften und die Häuser veränderten. Wir sahen sehr kleine Häuser, aber auch große Villen. Über Holland und Belgien erreichten wir Frankreich. Man sah, dass in Frankreich sehr viel Gemüse angebaut wird. Das erste Wort, das wir auf der Fahrt lernten, war „le colza“  - das heißt „Raps“, weil überall in Frankreich große, gelbe Rapsfelder leuchteten. Wir sahen aber auch viele Spargelfelder.
Auf dem Weg stießen wir auch immer wieder auf Denkmäler und Soldatenfriedhöfe aus dem 1. Weltkrieg, der in der Gegend um Bapaume viele Spuren hinterlassen hat.
Gegen 13 Uhr erreichten wir unser Ziel: das Collège Saint Jean-Baptiste in Bapaume. Wir packten unsere Koffer aus und lernten gleich unsere Austauschpartner kennen. Wir erkannten uns rasch, weil wir uns ja schon vorher in den Filmen gesehen hatten, die zwischen Deutschen und Franzosen ausgetauscht worden waren. Die Kinder waren alle sehr nett und vorbildlich.
Nach der Mittagspause erhielten wir von der Direktorin der Schule eine kleine Stadtführung und sind anschließlich auf den Stadtturm („le beffroi“) des Rathauses geklettert. Von dort konnte man Bapaume und die ganze Umgebung bewundern. Nach Schulschluss um 16.30 Uhr fuhren alle mit ihren französischen Partnern in Schulbussen nach „Hause“.
Ein toller Tag, an dem wir viel gesehen und sehr nette Menschen kennengelernt haben.

Dienstag, 25. April (Maira Serrano & Merle Bartoszek)

Heute sind wir mit unseren Austauschschülern nach Arras gefahren, einer etwas größeren Stadt 30 km von Bapaume entfernt. Dort haben wir zunächst eine Führung in einer alten Burganlage („la citadelle“) über den 1. Weltkrieg gemacht. Die Mauern der Zitadelle, die zum Schutz dienten, waren nicht sehr hoch, denn inzwischen waren die Kanonen erfunden worden, da war die vorher übliche Höhe nicht mehr nötig,  aber dafür sehr dick. Der „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. hatte sie 1660 erbauen lassen, um die von ihm eroberte Region Flandern besser überwachen zu können. Später wurde sehr viele Kriege gegen Deutschland geführt. Auch deswegen diente die Mauer als Verteidigungsanlage.
Nachmittags haben wir noch einen alten, unterirdischen Steinbruch besichtigt,  Carrière Wellington, der ebenfalls im 1. Weltkrieg eine Rolle gespielt hat.  Wir sind dort auf Geheimwegen gegangen, die 20 m tief unter der Erde lagen. In der Region von Arras wird gerade in diesem Jahr mit zahlreichen Festakten an eine große Schlacht aus dem Jahre 1917 erinnert. Ein ganz wichtiges Symbol für die vielen toten Soldaten und die Hoffnung, dass es keine neuen Kriege mehr geben soll, ist eine rote Klatschmohn-Blume („le coquelicot“). Es sind besondere Blumen, die auch an Orten der Verwüstung wachsen, wo Blumen eigentlich nicht wachsen können. Auf vielen Bildern und Plakaten waren die Klatschmohn-Symbole zu sehen.
Am Ende hatten wir noch zwei Stunden, um in kleinen Gruppen mit unseren Partnern durch die Innenstadt von Arras zu schlendern und zu shoppen. Es gibt viele tolle Geschäfte in schönen, alten Häusern und große Plätze in der Stadt. Am Ende waren wir noch bei Subway.

Mittwoch, 26. April (Lea Gohr)

Heute haben wir französischen Unterricht erlebt. Gemeinsam mit unseren Korrespondenten machten wir Mathematik, Deutsch und Sport. Während der Mathematiklehrer die „nombres inverses“ (Kehrwerte) erklärte, war es ganz still in der Klasse. Die französischen Schüler sind sehr still im Unterricht. Mme Delplanque, die Deutschlehrerin, hatte danach eine tolle Idee: sie veranstaltete ein „Speed-Dating“ in ihrem Deutschunterricht, bei dem sich die deutschen und französischen Schüler jeweils in drei Minuten gegenseitig vorstellten. Mit jedem Gespräch verstanden wir mehr: „Quelle musique est-ce que tu écoutes?“ Die Doppelstunde Sport am Ende war ganz schön anstrengend. Auf einem Parcours in einer alten Burgruine hinter der Schule machten wir ein Wettrennen in deutsch-französischen Dreierteams auf Mountainbikes.
Mittwochs endet der Unterricht in französischen Schulen schon um 12.30 Uhr. Nachmittags standen Unternehmungen mit den Familien unserer Austauschschüler auf dem Programm. Einiger fuhren ans Meer, andere gingen essen und ich habe mit Marie, Jacqueline und Lea den Nachmittag in einer Laserbattle-Halle in der Nähe von Bapaume verbracht. Dabei haben wir viel gelacht, auch wenn wir nicht immer gewonnen haben.

Donnerstag, 27. April (Marie Vollmer)

Zunächst trafen wir uns morgens alle in der Schule zum Frühstück. In der kleinen Mensa gab es leckere „pain au chocolat“, Kaffee und Cacao. Zu meinem Geburtstag hatte Loïc mit seiner Mutter extra einen Schokoladenkuchen gebacken. Alle haben ‚Happy birthday‘ auf Französisch gesungen. Frau Gucek-Rehn und Herr Sistig haben mir eine kleine Kette mit dem Mohnblüten-Symbol aus der Region geschenkt, über die ich mich sehr gefreut habe.
Um 9.30 Uhr ging es los in Richtung Amiens, der größten Stadt der Region. Zunächst besichtigten wir dort die „jardins flottants“, die schwimmenden Gärten, die an dem Fluss Somme liegen. Sie ähneln unseren Schrebergärten. Jedoch statt Wegen gibt es viele kleine Kanäle, über die wir mit einem schmalen Boot gefahren wurden. Obwohl die Sonne schien, war es dort ziemlich kalt. Kalt war es auch später in der Kathedrale, die wir mit Audio-Guides ausgestattet besichtigten. Die riesige Kirche war sehr beeindruckend. Sie ist größer als der Kölner Dom und vor allem bekannt für ein großes Labyrinth auf dem Boden in der Mitte der Kathedrale. Danach hatten wir noch zwei Stunden für uns, um durch die Fußgängerzonen der Innenstadt mit vielen Geschäften zu schlendern.
Zurück in der Schule gingen wir alle zusammen zum Rathaus, wo uns der Bürgermeister, Herr Cottel, eingeladen hatte. In einem großen, prächtigen Saal hielten zunächst der Bürgermeister und dann Frau Gucek-Rehn und die Direktorin des Collège Saint Jean-Baptiste, Madame Thierry, Reden über die deutsch-französische Freundschaft – und besonders über die Partnerschaft zwischen Moers (zunächst Kapellen) und Bapaume. Herr Cottel betonte, wie wichtig die Städtepartnerschaft und unser Schüleraustausch für seine Stadt seien. Er erzählte begeistert von der Städtefreundschaft zwischen Moers und Bapaume. Zum Schluss gab es für alle Getränke und Herr Cottel wünschte uns eine gute Rückfahrt.

Freitag, 28. April (Talea Alm & Vanessa Just)

Morgens trafen wir uns um 8.30 im Collège und verabschiedeten uns von unseren Gastgebern – wie immer in Frankreich zur Begrüßung und zur Verabschiedung mit zwei Küssen, erst rechts, dann links. Um 9.15 Uhr fuhren wir mit unserem Bus los. Für die Fahrt brauchten wir diesmal nur viereinhalb Stunden, da es keine Staus gab.
Unsere Gastfamilien waren sehr nett und besorgt um uns. Anfangs hatten wir noch das Gefühl, alle würden so schnell reden. Aber mit jedem Tag verstanden wir mehr und konnten immer besser antworten. Der Austausch war ganz cool. Wir haben viel von Frankreich gesehen und es hat viel Spaß gemacht!


Tschüss!
Deine Talea, Marie, Vanessa, Pia, Ela, Maira und Merle

Patenschulen – powered by ZEUS

Moers, 08.05.2017. Auf diesem Wege möchten wir uns zusätzlich zu einem persönlichen Anschreiben bei unserem Zeitungpaten Herrn Zafer Ates von der Industriegewerkschaft BCE, Geschäftsstelle Moers, bedanken. Für ein Jahr lang erhalten wir täglich in der Schulzeit 2 Exemplare der WAZ.

 Warum wir die Zeitungspatenschaft wichtig finden:

Auch in der heutigen Zeit wird der Zeitung eine große Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit zugeschrieben. Das seriöse Image der Zeitung stellt in Zeiten von sogenannten Fake News einen wichtigen Gegenpol dar. Zeitungen müssen neben der Printausgabe auch mit ihren online-Angeboten Aktualität beweisen, als iPad-App, ePaper oder als Online-Ausgabe. Trotzdem gilt weiterhin, was schwarz auf weiß in der Zeitung steht, wird erinnert und genießt Vertrauen. Die Schüler*innen fühlen sich sicher mit der Zeitung als Informationsquelle.
Neben Fotos und Neuem aus der Region können die Schüler*innen auch einen Blick in die Welt werfen. Sie haben die Möglichkeit Bekanntes und Neues, Nahes und Fernes in der Zeitung zu erleben. Das Medium stellt noch immer das wichtigste Medium zur Orientierung am Wohnort dar und dient in verschiedenen Themen als „Sprachrohr in der Region“.
Werbebotschaften und Zeitungsanzeigen, so wie Jobangebote stellen gerade für die älteren Schüler*innen wichtige Bereiche dar. In diese Fall verknüpfen sich behandelte Unterrichtsthemen mit dem Zeitungslesen und es können sich aus der Lektüre persönliche und berufliche Vorteile für sie ergeben.
Das Ausliegen der Tageszeitung im Freizeitbereich der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp bringt den Schüler*innen näher, dass die Zeitung als Gemeinschaftsgut anerkannt und mit anderen Personen geteilt werden kann.
Zusätzlich bietet das Zeus Projekt, an dem der gesamte achte Jahrgang teilnimmt, die Möglichkeit eigene journalistische Texte zu verfassen und  diese auch in der Zeus Redaktion einzureichen. Nach den drei Wochen mit der eigenen Zeitung im Klassenraum ist die Zeitung nicht verschwunden.
Nach dem Projekt ist die Zeitung im Freizeitbereich weiterhin für die Schüler*innen einsehbar. Dadurch kann die Zeitung in das Alltagsleben der Schüler*innen an der AFG einziehen. Der Effekt eines Projektes fällt geringer aus, was aber positiv ist, denn es ist nicht gänzlich vorbei. Es geht nach dem Projekt eigentlich erst richtig los.
Mit kritischen, selbstbestimmten und neugierigen Augen kann sich das Zeitungslesen zu einer „Selbstverständlichkeit“ entwickeln. So haben auch Kinder aus Familien, die sich keine Zeitung leisten können oder möchten, an unserer Schule jeden Tag die Möglichkeit dazu.

Kommentare unserer Schüler*innen:

„Ich finde es super, dass wir auch nach dem Zeus-Projekt noch Zeitung lesen können!“ (Natalie, 14)
„Zuhause bekommen wir keine Zeitung und manchmal kenne ich sogar wen.“ (Philipp, 15)
„Ich finde diesen Zeitungsstock voll praktisch.“ (Erdem, 14)
„Wenn ich Zeitung lese, fühle ich mich immer ganz erwachsen.“ (Dani, 14)

 Was wir unserem Zeitungspaten sagen möchten:

Wir sind mit diesem Angebot sehr zufrieden und freuen uns über diese neue feste Größe an unserer Schule.
Mit Stolz bieten wir unseren Schüler*innen jeden Tag die aktuelle Ausgabe an. Die Schulgemeinschaft ist kein isoliertes System, sondern ein Teil der Gesellschaft. Dieses Angebot trägt einen wichtigen nachhaltigen Part in der Umsetzung für unsere Gesellschaft dar. Vielen Dank dafür!

Kristin Doering
Deutschlehrerin JG 8

„Conversion - zwischen Tag und Nacht“ hat die 20. Moerser-Jugendbuch-Jury (MJJ) gewonnen

07.05.2017. Am vergangenen Freitag wurde es wieder spannend in der Bibliothek Moers. Viele geladene Gäste, darunter auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Siegmund Ehrmann und Ibrahim Yetim und viele mehr, kamen zur Abschlussfeier. Hildegard Drissen (Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp) und Carmen Scharf (Heinrich Pattberg Realschule) bekamen für Ihre 20-jährige Teilnahme bei der MJJ ein kleines Dankeschön, da beide nach den Sommerferien ihren wohlverdienten Ruhestand antreten werden.
Ein weiteres Highlight war die Bekanntgabe des Siegertitels der 20. Moerser-Jugendbuch-Jury. In diesem Jahr hat das Vorbereitungsteam sich eine Castingshow mit vielen Filmchen und einer Casting-Jury ausgedacht. Es war eine spannende Preisverleihung mit einem überraschenden Ergebnis. Gegen Ende zeigte das Vorbereitungsteam noch Grüße von der Leipziger Buchmesse, auf der die Siegerautorinnen ein kurzes Video gedreht hatten, um sich für den 1.Platz der 20. MJJ bei den Jugendlichen zu bedanken.
Ein paar Worte zu den Siegerautorinnen:

C. M. Spoerri lebt in der Schweiz und schreibt in erster Linie Jugendromane im Fantasy-Genre. Ihre vierteilige Debüt-Reihe »Alia« eroberte bereits die Herzen vieler Leser. Die »Greifen-Saga«, die insgesamt drei Bände umfasst, ist ihre zweite Fantasy-Reihe.

Jasmin Romana Welsch wurde 1989 in Graz geboren und lebt auch heute noch mit ihrem Freund und ihrer Hündin Yuki in der Steiermark. Obwohl sie bereits im Teenageralter das Schreiben für sich entdeckte, begann sie ein Jura-Studium.  Erst nach der Veröffentlichung ihres ersten Romans widmete sich die junge Autorin gänzlich der Schriftstellerei. Aus ihrer Feder stammen mehrere Jugendbücher, in denen sich fast immer humoristische, aber auch dramatische Akzente wiederfinden.

Quellen:
http://www.sternensand-verlag.ch/c-m-spoerri.html
http://www.sternensand-verlag.ch/jasmin-romana-welsch.html
Foto: Patrick Stenzel

Benedikt Stenzel (MJJ)

Auch Jungs können alles, wenn sie denn wollen!

Erfolgreicher Boys´Day an der AFG

06.05.2017. Boys´Day 27. April: Zwölf Jungs der achten Jahrgangsstufe lernen Berufe in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Pflege kennen sowie Berufe, in denen Männer bislang noch unterrepräsentiert sind.
Den Haushaltsparcour durchlaufen sie mit Begeisterung und ohne größere Verletzungen.  Die jungen Männer probieren sich aus und werden an den unterschiedlichen Stationen gefordert. „Das ist ja richtig Arbeit!“, ruft einer vom Bügelbrett aus.
Die Angebote aus den Bereichen Wäschepflege, Essen und Ernährung, Putz- und Reinigungsarbeiten sowie Haushalts- und Alltagsplanung stellen die Jungs vor Herausforderungen, die sie annehmen und bewältigen. Das Genießen kommt an diesem arbeitsreichen Tag aber auch nicht zu kurz.
Mit professioneller Unterstützung der Hauswirtschaftslehrerin Hermine van Gaalen zaubern die jungen Männer ein Drei-Gänge- Menü, das bei Kerzenschein und stilvoller Tischdeko gemeinsam eingenommen wird.

Kristin Doering
Ansprechpartnerin für Gleichstellungsangelegenheiten

Ostereiersuche mit den Spielplatzpaten

26.4.2017. Am Ostermontag fand zum ersten Mal „die große Moerser Ostereiersuche“ statt. Die Aktion wurde an elf Spielplätzen in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbüro ausgerichtet. Entgegen der Vorhersage erwartete die Besucher strahlendes Frühlingswetter auf ihrer Ostereiersuche. Die Ausrichter waren sehr überrascht von dem großen Interesse und den vielen Besuchern. Die teilweise zu hohe Motivation der Eltern und Großeltern trübte das Vergnügen der eigentlichen Zielgruppe punktuell sehr. Obwohl über 1500 Artikel versteckt wurden, blieb bei einigen Kindern das Osterkörbchen leer. Trotz diese Umstandes gelang es den Spielplatzpaten die Aktion in angemessener Weise zu unterstützen und zu begleiten.
Aufgrund der gemachten Erfahrungen und der positiven Resonanz erscheint die Fortführung dieser Aktion als sinnvoll und wünschenswert. Allerdings ergibt sich hieraus auch die Notwendigkeit das Konzept in angemessener Weise zu überarbeiten und anzupassen. Da dies auf anderen Spielplätzen ebenfalls zu beobachten war, sind die städtischen Osterhasen dabei Verbesserungsvorschläge für 2018 aufzunehmen. 

Heiko Gersdorf

Bonjour la France

24.04.2017. Mit elf Schülerinnen aus den Jahrgängen sieben bis neun startete heute der Schüleraustausch mit Bapaume im Nordosten Frankreichs. Wir wünschen allen eine schöne und erlebnisreiche Zeit!

Frohe Ostern!

11.04.2017. Im Herkunftssprachlichen Unterricht Kroatisch hat Dijana Ivankovic auch dieses Jahr wieder mit ihren Schülergruppen in der Schulküche Ostereier kunstvoll gestaltet.

Tolle Trikots, toller Fußball

11.04.2017. Vor den Osterferien fand die Vorrunde zur Fußballkreismeisterschaft der Jahrgänge 1997-2001 auf der Platzanlage des FC Meerfeld statt. Hierbei konnte die Mannschaft der Anne-Frank-Gesamtschule als amtierender Kreismeister erstmals in den neuen, von der Firma Marschmann gesponsorten Trikots auflaufen (s. Mannschaftsfoto mit Heike Marschmann). An dieser Stelle sei nochmals ein Dank an Heike Marschmann für die großzügige Spende ausgesprochen. Auf dem Platz wurde Fußball auf ausgeglichen hohem Niveau gezeigt. Leider unterlag das Team der Anne-Frank-Gesamtschule zwei Mal knapp mit 0 : 1 gegen die Teams des Gymnasiums Xanten und der Hermann-Runge-Gesamtschule, Moers. Das Spiel der letztgenannten Mannschften endete nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 0 : 0 und musste durch Elmeterschießen entschieden werden. Hier hatte die Herman-Runge-Gesamtschule das bessere Ende für sich und zieht somit in die Endrunde der Kreismeisterschaft ein.

Klaus Zohren

Die 374 Stufen der Montagne de Bueren

05.04.2017. Vierzig Schülerinnen und Schüler der Französischkurse der 7. und 8. Jahrgangsstufen haben in der Woche vor den Osterferien wieder mit großem Energieaufwand die Stadtrallye durch das belgische Lüttich erfolgreich bewältigt. Straßenverläufe mussten erfragt, Eissorten bestimmt und Interviews auf Französisch geführt werden. Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen haben die 374 Treppenstufen an der Montagne de Bueren hinunter in die Altstadt an der Maas besonders viel Spaß gemacht.

Dr. Joachim Sistig, FK Französisch

Angst vor dem Frauenarzt? Haben wir nicht!

24. März 2017. Wie ist das eigentlich mit der ersten Regelblutung? Ab wann sollte ich die Pille nehmen? Solche Fragen führen zum ersten Frauenarztbesuch. Die Mädchen der 7. Jahrgangsstufe bekamen in der Praxis von Dr. Thilo Gröning (www.praxis-groening.de) die Möglichkeit, all diese Fragen zu stellen. Leckere Bonbons und Gläser mit Apfelschorle sorgten dabei für eine lockere Atmosphäre.
Spannend wurde es auch im Behandlungszimmer. Zusammen mit Dr. Gröning bekamen die Schülerinnen die Möglichkeit, an der Ultraschalluntersuchung einer schwangeren Patientin teilzunehmen. Besonders eindrucksvoll waren für die Schülerinnen die Herztöne des Ungeborenen. Natürlich wurden auch hier alle Fragen freundlich durch Herrn Dr. Gröning und die Patientin (zufälligerweise eine ehemalige Schülerin unserer Schule) beantwortet.
Im Anschluss untersuchte Herr Dr. Gröning besonders mutige Schülerinnen mit dem Ultraschallgerät äußerlich. Die Untersuchung konnte von den anderen Schülerinnen auf Monitoren verfolgt werden. Die untersuchten Schülerinnen durften ihr eigenes Ultraschallbild als Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Bei der Verabschiedung bedankten sich alle herzlich bei Herrn Dr. Gröning und verließen die Praxis ohne Angst, dafür aber mit vielen positiven Eindrücken und einer Tasche voller spannender Geschenke und Informationen. Bis zum nächsten Mal! Denn:Angst vor dem Frauenarzt? Haben wir nicht!

Britta Schankweiler
LAA

Erfolgreiche Kooperation mit FabLab der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort

16.03.2017. Im Rahmen ihrer Facharbeit konnten auch in diesem Jahr Schüler des Physikkurses aus Jahrgang 12 das FabLab der HSRW in Kamp-Lintfort nutzen. Das FabLab ist ein hochmodernes Labor der Hochschule Rhein-Waal, in dem normalerweise wissenschaftliche Projekte aus dem Bereich Industrie-Design mithilfe von 3D-Druckern verwirklicht werden. Die Labornutzung durch Schülerinnen und Schüler ist seit einer Vereinbarung zur Kooperation zwischen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp und der Hochschule Rhein-Waal nunmehr grundsätzlich möglich. Unter der Aufgabenstellung „Möglichkeiten der elektrischen Energieerzeugung durch regenerative Energieträger“ untersuchten Marcel Reich, Jonathan Walter, Felix Blask, Giovanni Steeger und Bektas Agcadag durch selbsterdachte Experimente den Wirkungsgrad von Solarzellen sowie den Zusammenhang zwischen Windgeschwindigkeit und elektrischer Energieerzeugung. Dank der bemerkenswerten Infrastruktur des FabLabs sowie der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Kohlen konnten die Experimente  erfolgreich durchgeführt werden. Demnächst soll hier ein CAD-Kurs unter Einbindung der 3D-Drucker für Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp eingerichtet werden. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Nutzung des FabLabs an Dr. Kreymann und Herrn Kohlen.

Christian Eckold

Kreativ, und wie! Kreatives Schreiben im DKM Museum Duisburg

08.03.2017. Klassenarbeiten schreiben, von der Tafel abschreiben, Rechtschreibregeln...
Schreiben kann richtig anstrengend und nervig sein!
Heute soll das anders werden. Kein Richtig oder Falsch und keine Noten, einfach nur schreiben und zwar kreativ, richtig kreativ. Die kreative Umgebung dürfen wir im DKM Museum in Duisburg erleben, das extra für uns geöffnet hat.
Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Frau Madalina Rotter werden uns einzelne Ausstellungsobjekte erklärt. Ganz neue Schreibsituationen entstehen und die Fantasie  meiner Schüler und Schülerinnen läuft auf Hochtouren. Ein solches Schreiben motiviert und stärkt die Lust an der Textarbeit sowie das Selbstbewusstsein.
Einzelne Texte (Gedichte, Kurzgeschichten und Gedanken) möchten wir gerne in der nächsten Ausgabe der SCHIZEI veröffentlichen.

Kristin Doering

Firma Marschmann sorgt für neues Outfit! Die Anne-Frank-Gesamtschule bedankt sich bei ihrem Sponsor!

Daniel Schäfer, Heike Marschmann, Heiko Gersdorf und Klaus Zohren

27.02.2017. Neue Trikots für unsere Schulmannschaft spendierte kürzlich die Firma Marschmann. Die Schulgemeinde ist erfreut über das Ergebnis meines BuddY-Projektes, neue Trikots für unsere Schulmannschaft zu besorgen. Meine konkrete Idee war, sich mit der Firma Marschmann, die sich schon mehrere Jahre für unsere Schule interessiert und sie unterstützt, in Verbindung zu setzen.
Da sich die Kommunikation über E-Mail schwierig gestaltet hat, einigten wir uns auf ein persönliches Gespräch, um die Einzelheiten zu besprechen und sich gegenseitig kennen zu lernen. Ich präsentierte gekonnt Frau Marschmann mein „Projekt“, mit einem neuen Trikotsatz unsere Schüler und Schülerinnen für die Wahl der Fußball-AG zu motivieren. Während des Projektes lernte ich durch Frau Marschmann, mich und meine Idee zu präsentieren, geduldig zu sein und viel über mich selbst. Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung wurde beschlossen, unsere Schule mit einem neuen Trikotsatz auszustatten. Nachdem die Finanzierung geklärt war,  ging es mit dem Grafikdesigner der Firma Marschmann um die Gestaltung der neuen Trikots. Herr Gersdorf begleitete mich als „Offizieller“ und BuddY-Coach zu dem Gespräch. Wenn Probleme aufkamen, diente Herr Gersdorf mir als vertrauensvoller Ansprechpartner und zugleich als Motivator.
Ich bedanke mich bei der Schule, dass ich im Rahmen des BuddY-Programms die Möglichkeit erhalten habe, meine sozialen Kompetenzen zu beweisen und zu erweitern.
Frei nach dem Motto: „Jeder kann BuddY sein!“
Nicht zuletzt möchte ich mich herzlichst bei Frau Marschmann für die harten Verhandlungen und die offene Kommunikation bedanken.

Daniel Schäfer

5-jähriges Jubiläum der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp als Spielplatzpatin der Stadt Moers

v.l.n.r.: Gertrud Gallmann (Helmholtzstraße in Vinn), Mark Bochnig-Mathieu (Kinder- und Jugendbüro), Jenny Kauschke (Mondweg in Meerbeck), Albert Többen, Jutta Többen (Roderichstraße in Asberg), Alina Schlegel (Anne-Frank-Ge), Lena Brandau (Kinder- und Jugendbüro), Heiko Gersdorf (Anne-Frank-Ge), Carla Wieland (Treibweg in Scherpenberg), Bildquelle "Pressestelle Stadt Moers".

16.02.2017. Im Rahmen des alljährlichen Treffens der Spielplatzpaten wurden viele Spielplatzpaten für ihr Engagement geehrt. Auch wir waren dabei!! Seit fünf Jahren betreut die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp den Spielplatz am „Rheinkamper Ring“.
Dieser Nachmittag diente aber auch als Fortbildungs- und Informationsveranstaltung, denn in gemütlicher Runde wurden Erfahrungen ausgetauscht und das vergangene Jahr Revue passieren gelassen. So wurde z.B. tatkräftig bei der Gestaltung der Spielplätze mitgewirkt. Die Anne-Frank-Gesamtschule hat sich mit einem Spielplatzfest für die Schüler und Schülerinnen der sechsten Jahrgangsstufe, für die Anwohnern und die benachbarte Kita beteiligt. Die von den Spielplatzpaten selbst gestalteten Holzfiguren tragen zur Verschönerung des Spielplatzes am „Rheinkamper Ring“ bei.
Natürlich blieb es nicht nur bei der Rückschau! Weitere Aktionen, z. B. Ostereiersuche oder eine gemeinsame Fahrradtour zu den jeweiligen Spielplätzen, sind für die bevorstehende Spielplatzsaison geplant.

Heiko Gersdorf, Betreuer der Spielplatzpaten AFG & Alina Schlegel

Informationsabende für Eltern stattgefunden

20.02.2017.In den beiden letzten Wochen hatten türkische Eltern die Gelegenheit, in der Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp an Elternseminaren in ihrer Muttersprache teilzunehmen. Referiert wurde vom Pädagogen Hayri Argav, der mit dem Deutschen Kinderschutzbund NRW, den Kommunalen Integrationszentren und der Volkshochschule zusammenarbeitet. Darüber hinaus veranstaltet er Seminare in Vereinen, Moscheen oder auch Grundschulen für türkische Eltern zum Thema Kindererziehung. Hayri Argav arbeitet auch als freier Schriftsteller und Autor.
An diesen beiden Abenden ging es rund um die Themen „Familientypen – Was für eine Familie sind wir? Wie sollten wir erziehen? Wie sehen wir die Kinder und was erwarten wir von Ihnen?". Hayri Argav verstand es,  die Eltern mit ins Geschehen und in die Themen einzubinden und zur aktiven Teilnahme zu animieren. Mit praktischen Beispielen aus dem Leben konnte jeder herausfinden, welchem Familientyp man sich zuordnen kann. Auch wurde sehr gut verdeutlicht, wie man eine gesunde Erwartungshaltung gegenüber den eigenen Kindern entwickeln kann.
Die anwesenden Eltern verfolgten die Veranstaltungen mit großem Interesse und begrüßten diese Art des Miteinanders sehr. Mit einer Menge neuem Wissen sowie zufriedenen Gesichtern verließen die Eltern die Schule und baten um die Fortsetzung solcher Veranstaltungen.

Barış Uçak (Lehrer im Arkadaş-Team)

Jubiläum!!! 25. Skikompaktseminar der AFG - ein voller Erfolg

19.02.2017. Wir blicken zurück auf das Jahr 1992, als drei skibegeisterte Lehrkräfte der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp mit schneehungrigen Schülerinnen und Schülern zum ersten Skikompaktseminar ins Ahrntal aufbrachen und damit den Grundstein für eine sportpädagogische Erfolgsgeschichte legten. Im Gegensatz zu Klassenfahrten nehmen am Skikompaktseminar Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8 -12 teil.
Zeitsprung: Wir schreiben das Jahr 2017 und feiern das 25-jährige Jubiläum der AFG-Skifahrt! Tradition verpflichtet und so brachen auch in diesem Februar Anfänger wie Fortgeschrittene nach Luttach auf, um am Klausberg an Schnee-pflug und Carving-Techniken zu feilen. Und wie es sich für eine Schule gehört, wurde aus den vergangenen 25 Jahren vieles gelernt, so dass sich auch dieses Kompaktseminar zu einem vollen Erfolg entwickelte. Bereits nach dem ersten Vormittag konnten alle Neulinge den Anfängerhang im „Klausiland“ verlassen und zu den fortgeschrittenen Skifahrern auf den „echten“ Berg aufschließen und den Almboden genießen! Während die „Könner“ in zwei differenzierten Leistungsgruppen an Carving- und Beinspieltechnik arbeiteten und auch die steilsten schwarzen Pisten bewältigten, zeigten die Neulinge Biss und Disziplin und waren nach drei Skitagen in der Lage, sich sicher durch das Skigebiet zu bewegen.

Der Spaß am Skifahren und das 6-tägige, wie bestellte „Kaiserwetter“ sorgten für ein sensationelles Gruppenklima und eine ausgezeichnete Stimmung bei Schülern und Schülerinnen und Lehrern und Lehrerinnen. Als i-Tüpfelchen begleitete in diesem Jahr sogar eines der Gründungsmitglieder des Skikompaktseminars die Fahrt und verlieh die erste „Weste“ der Woche mit allen Ehren an den Schüler mit der lustigsten Aktion des Tages, welcher damit ebenso in die Geschichte der Skifahrt einging wie alle anderen, die durch dieses Seminar die Liebe zum Skifahren für sich entdecken durften.
Über den besonderen Wert dieser Veranstaltung waren sich am Ende der Woche alle Mitgereisten einig, Skifahren verbindet und ist eine der schönsten Sportarten der Welt! WE LOVE SKIING!!!

Norman Walter, Jörg Ehret, Artur Epp, Regina Cousin und Claudia Kuhnert

Kulturagentenprojekt "Linien stiller Schönheit" im Museum DKM

17.02.2017. Im Rahmen des Kulturagentenprogramms besuchte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 8. und 10. Jahrgangsstufe  unserer Schule unter der Regie von Beate von der Ruhren das Museum Küppersmühle in Duisburg. Die Schülerinnen und Schüler der Kunst-AG haben dazu den nachfolgenden Erlebnisbericht verfasst.
"Für unseren Besuch im Museum DKM wurden wir von der Firma Minrath, die den Transfer zum Museum und zurück dankenswerterweise kostenlos organisiert hatte,  direkt von der Schule abgeholt. Dieser Transfer war nicht nur sehr bequem, sondern ersparte uns auch viel Zeit und das Gedränge im Bus.
Bereits an der Eingangstür vermittelte uns die Kunstvermittlerin Madalina Rotter den Einstieg in unser erstes Thema: Kreisformen. Im ersten Ausstellungsraum untersuchten wir die Wirkung von kreisrunden Spiegelscheiben, die wie Löcher im Boden aussahen und teilweise ein flaues Gefühl im Magen hervorriefen. Das nächste Kunstobjekt, mit dem wir uns auseinandersetzten, war ein Steinkreis  von Richard Long. Nachdem jeder ein persönliches Adjektiv zur Beschreibung dieses Kunstwerkes gefunden hatte, sollten wir dieses in eine Bewegung umsetzen. Diese Aufgabenstellung war befremdlich und wir brauchten etwas Zeit um „warm“ zu werden. Zwischendurch durfte jeder mit seiner persönlichen Rolle Butterbrotpapier den „Spuren des Museums auf den Grund gehen“, indem er mit Wachskreide die Bodenunebenheiten frottieren (durchreiben) durfte.
Nach einer Mittagspause im Eingangsbereich, wo wir uns stärkten, ging es in einen dunklen Raum mit riesigem Buddha-Kopf, wo wir mit Hilfe eines Gongs den Raum erspüren sollten. Die Dunkelheit und das Mittagstief ließen den einen oder anderen einnicken. Dennoch war dieses Klangerlebnis beeindruckend.
Für unsere nächste Aufgabe hockte sich jeder vor eine Steintafel, auf die er mit einem Bambuspinsel und Wasser etwas zu dem Thema „Bewegung“ zeichnen sollte. Da alles mit Wasser gemalt wurde, verschwand dieses nach einer gewissen Zeit. Diese Aufgabe hatte etwas Sinnliches und Beruhigendes.
Danach gingen wir in einen Raum, in dem ein großer Kubus aus Glas stand. Wir verteilten uns um den Glaskasten und besprachen, wie er auf uns wirkt. Dann durften wir jeder selbst einen Kubus aus durchsichtigen Strohhalmen und Draht basteln. Diese Aufgabe war ganz schön kniffelig. Jeder sollte in seinen eigenen Kubus hinein etwas gestalten (hängend, eingespannt, liegend,…). Eine formte einen Fallschirmspringer, der im Kubus hing, ein anderer zeichnete eine Spinne, die sich in einem chaotischen Netz aus Draht verhedderte, jeder durfte machen, was er wollte.  Da wir die ganze Zeit beim Basteln auf unserem Sitzkissen auf dem Boden saßen, taten uns nachher die Knie etwas weh.

Im Anschluss an diese Aufgabe mit dem Draht  beschäftigten wir uns mit dem Thema Hände. In einem Raum waren Zeichnungen, Radierungen und Fotos von Händen in verschiedensten Gesten. Wir bekamen die Aufgabe, selbst Hände mit unseren Handys zu fotografieren und diese Fotos auszudrucken oder mit dem Bleistift Hände zu zeichnen.  Diese Handabbildungen haben wir im Unterricht in der kommenden Woche vervollständigt, indem wir z.B. auch Collagen von ausgeschnittenen Händen angefertigt haben. Das Ziel war es, dass jeder sein eigenes Leporello (Klappbilderbuch) mit Handabbildungen anfertigen sollte. An diesem ersten langen Projekttag merkte man auf der Heimfahrt, wie geschafft wir waren. Kaum einer sprach.
Der zweite Projekttag stand unter dem Zeichen der aktuellen Ausstellung im Museum DKM. Dort werden Plastiken von Gereon Krebber gezeigt. Zunächst beschäftigten wir uns mit der Großskulptur Mobsters, eine Ansammlung von riesigen schwarzen  Plastikkeulen, die aber auch an eingewickelte Leichen oder Kokons erinnerten. Mit unseren Zeichenblöcken und Bleistiften sollten wir in schnellen Skizzen die Großskulptur skizzieren. Dabei wurden wir  von Reportern der WAZ, der RP und der NRZ fotografiert und befragt. Auch das Studio 47 war mit einem Fernsehteam vor Ort und filmte und interviewte  uns. Das war ziemlich spannend und aufregend. Im Anschluss daran gestalteten wir unsere Hand-Leporellos fertig. Nach der Mittagspause gingen wir in einen Raum,  in dem eine Wand aus Unmengen an blauer  Plastikfolie wie eine Welle auf uns einzustürzen drohte. Wir bekamen die Aufgabe, als gesamte Gruppe eine Ecke des Museums mit in den Raum ragenden,  krakenartigen Armen aus geknülltem Zeitungspapier, wahnsinnig viel  Tesafilm  und einer anschließenden Verkleidung aus blauen Müllsäcken zu gestalten. Wir arbeiteten zwar wie  verrückt, wurden aber nicht ganz fertig, so dass wir die Einzelteile mit in die Schule genommen haben, um dort das Großobjekt fertig zu stellen.
Einigen gefiel es am besten, wenn sie  für sich etwas zeichnen durften, andere hatten mehr Spaß bei der letzten Gruppenarbeit."
Hier der Link zum Pressebericht in der Rheinischen Post und der Link zum Fernsehbeitrag von Studio 47.

Beate von der Ruhren (Kunstlehrerin)

Assessment der AOK für den Jahrgang 12

Praktische Übung: Schüler bauen einen „Ei-Fallschirm“.

13. Februar 2017. Fast jeder, der eine Ausbildung bei einer größeren Firma oder einer Behörde beginnen will, muss zunächst ein sogenanntes Assessment-Center durchlaufen. Hier müssen die Aspiranten unter Beweis stellen, dass sie die geeigneten Kandidaten für den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz sind.
Auch in diesem Jahr konnten wir die AOK- Rheinland für die Durchführung einer Veranstaltung gewinnen, in der den Schülern und Schülerinnen aufgezeigt wurde,  was sie in einem Assessment-Center erwartet und worauf es ankommt. So wurden unterschiedliche Aufgaben- und Testformate praktisch simuliert und erläutert, worauf Prüfer hierbei achten. Dies führte zu hilfreichen Einsichten und so manchem „Aha-Effekt“, die auf  eine echte Testsituation vorbereiten.
Herzlich bedanken möchten sich Schüler und Schülerinnen sowie die Schulleitung der Anne –Frank-Gesamtschule Rheinkamp  bei der Referentin der AOK-Rheinland, Frau Silvia Gärtner.

Klaus Zohren, Berufswahlkoordination

Unterrichtsausfall - sinnvoll aufgefangen!

13.02.2017. Der Krankenstand ist derzeit allenthalben hoch und schont auch unser Lehrerkollegium nicht. Umso erfreulicher ist es, wenn die zahlreichen Lerngruppen, die in der ersten Schulstunde die Mensa füllen  und von einem Schulleitungsmitglied beaufsichtigt und beschäftigt werden, sich so diszipliniert und aufmerksam verhalten, wie es heute mit 4 Klassen wieder der Fall war. Klassen- bzw. kursweise wurde Platz genommen, Anwesenheitslisten ausgefüllt, schnell noch gegenseitig Vokabeln abgefragt, aber auch vom Wochenende erzählt. Und das alles in einer angenehmen Tischlautstärke, so dass die Nebentische ihre eigenen Unterhaltungen ungestört führen konnten.
Zur Abrundung und zum Gehirn-Jogging trugen noch ein paar Klassiker bei, die wir als Aufsichten neben Arbeitsblättern für die Hauptfächer immer aus unseren Schultaschen zaubern können: Bei "Stadt-Land-Fluss" und "Schiffe-Versenken" (beide in Papierform!), bei "Kniffel" und "Mensch-ärgere-dich-nicht" und bei diversen "Memory"-Runden, die meist die ganze Tischgruppe spielte, verging der Rest der Stunde wie im Flug und den nächsten Schulstunden im Klassen- oder Fachraum stand nichts mehr im Wege.
Wenn dann nach geordnetem Abzug alle Stühle angeschoben und keine Krümelchen mehr zurückgelassen wurden, erfüllt dies das Pädagogenherz mit Stolz. Welch ein Wochenanfang!

Hannegret Gucek-Rehn



Schüleraustausch mit Bapaume - Vive la France!

12.02.17. Unsere Schule hat mit dem Collège Saint-Jean Baptiste in der Moerser Partnerstadt Bapaume ein neues Austauschprojekt begonnen. Bapaume liegt 150 nordöstlich von Paris zwischen Arras und Amiens in der Region Hauts-de-France. Erstmals werden in der Woche nach den Osterferien vom 24. bis 28.04.2017 zwölf Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 die Reise nach Frankreich antreten, um dort an der Seite ihrer französischen Austauschpartner*innen dem Unterricht in unserem Nachbarland zu folgen, gemeinsame Ausflüge in die Umgebung von Bapaume (und evtl. nach Paris)zu unternehmen und an einem gemeinsamen pädagogischen Projekt zu arbeiten. In den französischen Gastfamilien werden sie neue Freundschaften knüpfen und dabei ihre erworbenen Sprachkenntnisse anwenden können. Im nächsten Schuljahr erwarten wir dann gespannt den Gegenbesuch…

Dr. Joachim Sistig

Luttach hat uns wieder

11.02.17. Kurz nach 8 Uhr laden wir die Ausrüstung aus. Bald geht`s auf die Piste.

Mein Betriebspraktikum beim Landtag Düsseldorf

Ibrahim Yetim und Noah Tenda

 23.01.17. Mein diesjähriges 3-wöchiges Betriebspraktikum durfte ich im Landtag bei Ibrahim Yetim absolvieren. Der Weg von mir zu Hause bis zum Landtag ist ziemlich weit. Ich musste jeden Tag viele verschiedene Busse, Züge und Straßenbahnen nehmen und zwischendurch umsteigen. Das war am Anfang ziemlich schwer und verwirrend, da ich nicht daran gewöhnt bin mit Zügen oder ähnlichem zu fahren. (In meiner Wohngegend fahren nämlich nur Busse). Doch nach ein paar Tagen hatte ich mich schon an dieses „Pendler-Leben“ gewöhnt.
In den ersten Tagen beim Landtag lernte ich meinen Chef, Ibrahim Yetim, und seine Assistentin, Kristina Hölscher, kennen. Da mein Chef meistens seiner eigenen Arbeit nachgehen musste, verbrachte ich die meiste Zeit mit seiner Assistentin. Frau Hölscher zeigte mir auch das Landtagsgebäude und einige der wichtigsten Räume wie den Plenarsaal und den Fraktionssaal.
Im Plenarsaal werden in der Regel monatlich an drei Tagen Plenarsitzungen abgehalten, bei denen immer sogenannte „Drucksachen“ besprochen werden. Das sind zum Beispiel Änderungsanträge zu existierenden Gesetzen, Anträge zur Abstimmung über einen bestimmten Antrag oder ob ein weiterer Antrag der heutigen Tagesordnung hinzugefügt wird. Ein Tagesordnungspunkt muss montags bis 12:00 h eingereicht werden, denn die Plenarsitzung findet mittwochs statt. Und im Fraktionssaal finden interne Gespräche einer Fraktion statt, wie z.B. die Besprechung der Haltung der Fraktionsmitglieder gegenüber Anträgen anderer Parteien, ca. 2mal im Jahr Projektvorstellungen und Abstimmungen über Anträge, die in der Plenarsitzung vorgestellt werden sollen.
Ich war bei mehreren Plenar - und Fraktionssitzungen, aber auch bei einem Innenausschuss und einem Untersuchungsausschuss für die NSU-Morde. Als Praktikant bekam ich natürlich keine vertraulichen oder wichtigen Aufgaben, durfte aber im Büro bei einigen Dingen mithelfen. Ich habe beispielsweise Berichte geschrieben, Briefe aussortiert oder frankiert oder während einer Sitzung oder ähnlichem Notizen für meinen Chef gemacht. Büroarbeit eben. Die meiste Zeit habe ich aber, glaube ich, in den Sitzungen, die ich vorher aufgezählt habe, verbracht.
Alles in allem kann ich ein Praktikum am Landtag nur empfehlen. Die Mitarbeiter sind freundlich und Plenarsitzungen sind sehr interessant mit zu verfolgen. Hier erfährt man auch einiges über die aktuelle politische Situation und kann die meist „hitzigen“ Debatten der Abgeordneten der verschiedenen Fraktionen live miterleben.

Noah Tenda, Kl. 9b

„Alle Jahre wieder...“

10.01.2017. Auch in diesem Advent haben wir, die „Groovers“, wieder im Willy-Brandt-Haus gespielt. Schon als wir reinkamen, schauten uns die erwartungsvollen Augen der Bewohner an. Ein weihnachtlich geschmückter Gemeinschaftsraum versetzte uns sofort in diese gewisse Weihnachtsstimmung. Unsere Weihnachtslieder gaben dem ganzen dann den letzten Schliff. Die Bewohner sangen mit glänzenden Augen lauthals mit und auch wir konnten ihre Freude spüren. Einigen trieb es vor Freude Tränen in die Augen. Für uns war es ein gelungener Auftritt.  

Vivien Krutki und Vanessa Virgils

Chance2 für Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp

16.12.16. Zum fünften Mal wurden jetzt Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp in ein Förderprogramm der Universität Duisburg-Essen (UDE) aufgenommen, das mit Unterstützung der Mercator-Stiftung Schulkinder mit Migrationshintergrund und aus Nichtakademikerfamilien an die Universität heranführt. Langfristiges Ziel ist es, die bestehende Ungleichheit bei Schul- und Hochschulabschlüssen zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu verringern. Der Titel des Förderprogramms „Chance2“ ist dabei Programm: Schüler der 11. Jahrgangsstufe mit guten Schulnoten werden in Mentorengruppen von Studierenden in verschiedenen Fächern gefördert, an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt und bis zum Abitur begleitet. Anschließend binden sich die jungen Stipendiaten mindestens bis zum Abschluss der Bachelor-Studienphase an die UDE mit ihren rund 100 Fakultäten. Das Stipendium ist außerdem mit einer beachtlichen materiellen Unterstützung verbunden. Die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp gehört seit der Erstauflage des „Chance2“-Förderprogramms vor sechs Jahren zu den offiziellen Kooperationsschulen und konnte jeweils Schülerinnen und Schüler in das Förderprogramm empfehlen. Bei der feierlichen Überreichung der Ernennungsurkunden am Donnerstag, dem 12. Dezember, am Essener Campus wurden dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler David Hübbers, Daniel Schäfer, Hakan Vural und Dilara Yalcin von Projektleiterin Gabriele Spengler in das Programm aufgenommen.

Dr. Joachim Sistig

 

"museum of the future" - Museum 2.0

16.12.2016. 13 Schülerinnen und Schüler aus der 10a und 10d unserer Schule hatten im letzten halben Jahr die Möglichkeit, an einem Projekt im Stadthistorischen Museum in Duisburg am Innenhafen teilzunehmen. Das Projekt wurde gefördert durch den Bundesverband Museumspädagogik im Programm „Kultur macht stark“ und das Bundesbildungsministerium im Vorhaben „Junges Museum“.
Am 24. Juni starteten wir und fuhren gemeinsam mit unserer Kunstlehrerin Beate von der Ruhren nach Duisburg. Zunächst bekamen wir eine Einführung in die Ausstellung des Museums durch den Historiker Frank Switala (eine „coole“ Führung). Danach suchte sich jeder sein persönliches Lieblingsobjekt aus der Ausstellung heraus. Jeder platzierte sich vor dem Objekt und zeichnete es mit Bleistift. Diese Zeichnungen waren die Vorlage für unsere Drucke. Zusammen mit der Künstlerin Zhenia Couso Martell, welche uns die Drucktechnik erklärte, konnte jeder in den Farben seiner Wahl eine Monotypie herstellen.
Im Gebäude des "Zentrums der Erinnerungskultur" bekamen wir eine Einführung in die Biparcours-App, ein Angebot von Bildungspartner NRW an schulische und außerschulische Lernorte zur Erstellung eines Parcours als App. Dort war es völlig „chillig“ eingerichtet, so würden wir uns auch gerne mal Klassenräume wünschen. In den Pausen durften wir uns auf die „Fat-Boys“ schmeißen. Jeder entwickelte circa 4 Fragen mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten. Diese App kann auf dem Handy per QR-Code aufgerufen werden. Wenn man die richtigen Antwortmöglichkeiten eingibt, gewinnt man 100-Punkte. Falls es euch interessiert, wer sich welches Lieblingsobjekt ausgesucht hat, könnt ihr das in der Broschüre des Museums nachlesen. Unsere Lieblingsobjekte variieren von Zähnen eines Mammuts aus der Eiszeit bis zu einem originalgetreuen Kiosk aus der Zeit des Wirtschaftswunders in den 60-er Jahren.
Was uns besonders gefallen hat:
„So ein Projekt ist besser als Unterricht. Es ist abwechslungsreicher und man ist freier.“
„Ich fand super, dass wir uns aussuchen konnten, was wir darstellen wollten.“
„Ich fand es gut, dass wir mit einer Künstlerin zusammenarbeiten konnten. Frank, der Historiker, hatte richtig Ahnung, konnte sich aber mit unserem Humor anfreunden.“
„Die lockere Atmosphäre war toll. Es gab keine Vorgaben. Jeder konnte sich wirklich sein Lieblingsobjekt aussuchen.“
„Ich fand alles gut, aber besonders, dass man das Museum mitgestalten konnte. Das darf man normalerweise im Museum nicht.“
„Cool war, wie das Museum aufgebaut war, mit Knöpfen und einem Modellbauaufzug.“
Berichterstattung in der Presse: NRZ und Rheinische Post.

Luca Stenzel, Luis Krause, Melina Weitz, Emilia Kastrati, Nils Dombrowski

Tastatur - Schreibkurs erfolgreich abgeschlossen!

15.12.2016 14 Schüler und Schülerinnen absolvieren am Freitag, 16.12.16, ihre Prüfung im Tastatur Schreiben. Der Kurs wird in Kooperation mit der VHS Moers durchgeführt und ist für die Teilnehmer kostenlos. Finanziert wird er durch den Europäischen Sozialfonds. Die Trainerin Frau Monika Rehm führt ihn jetzt zum zweiten Mal an der Anne-Frank-Gesamtschule durch. Frau Rehm ist eine gefragte Trainerin und führt die Schüler sicher und mit viel Erfolg zum Zertifikat, das sie zum Abschluss von der VHS ausgestellt bekommen. Am 7. Februar startet ein neuer Kurs, jeweils dienstags, 14.25 – 15.55 Uhr. Anmeldungen können bereits jetzt bei den Sozialpädagogen abgegeben werden, denn die Plätze sind begrenzt.

Constanze Maguin

Alljährlicher Lesewettbewerb im sechsten Jahrgang

Die Teilnehmer (v. l.): Moritz Tanzer, Ben Klockenberg, Janina Simon, Marija Marijanovic, Guiliano Bloch

12.12.16. Lesen? Ist das nicht total langweilig? Nein, ganz im Gegenteil. Vor Kurzem hat in den Klassen des sechsten Jahrgangs der Lesewettbewerb unter der Leitung der Deutschlehrerin Gisela Welp stattgefunden. Fünf Schüler bzw. Schülerinnen sind gegeneinander angetreten. Bewertet wurden sie von einer Jury,  die sich aus Schülern/innen der 9b, der Bibliothekarin Claudia Kuznitius, dem Didaktischen Leiter Michael Murmann und Vertretern der Schülerzeitung SCHIZEI zusammensetzte.
Zuerst lasen die Schüler und Schülerinnen einen selbst ausgewählten Text vor. Dieser wurde dann von der Jury in den Bereichen Lesetechnik, Interpretation sowie Textauswahl bewertet. Dabei konnte man höchstens 5 Punkte erreichen. Danach mussten die Schüler/innen einen Fremdtext, also einen Text, den sie nicht kannten, vorlesen. Der Text aus dem Buch „Der Hummelreiter“ wurde dann in den Kategorien Lesetechnik und Interpretation bewertet.
Wie hat man denn dann den/die Sieger/in ausgemacht?
Es wurden erst einmal alle Punkte in den Bereichen und schließlich die Punkte von allen Jurymitgliedern zusammengerechnet.
Und wer hat dann schließlich gewonnen?
Das war dieses Mal sehr knapp. Ben Klockenberg aus der 6e hat mit einem Punkt Vorsprung gewonnen und damit belegte Marija Marijanovic den zweiten Platz.
Und was haben sie gewonnen?
Alle Teilnehmer haben einen Buchgutschein, eine Urkunde sowie Buchstabennudeln gewonnen und Ben hat zusätzlich noch ein Buch geschenkt bekommen.

Vivien Krutki, Jury-Mitglied

"Alles bewegt sich" - Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp feierte traditionelles Winterfest

Kilian Feist und Simon Helmus (Jg. 12) am 3D-Drucker der Hochschule Rhein-Waal.

07.12.2016 Die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp feierten gemeinsam mit Eltern und Gästen in den Klassen und auf dem Schulgelände unter dem Motto „Alles bewegt sich“ ihr traditionelles Schulfest, verbunden mit einem Tag der offenen Tür und Unterrichtspräsentationen für Grundschulkinder.
Das Schulfestmotto entstand durch ein Projekt des landesweiten Kulturagentenprogramms. Für ein Jahr haben Schülerinnen und Schüler der Schule hier die Möglichkeit im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft oder im Regelunterricht traditionelle Handwerke der Metallverarbeitung wie Schweißen und Schmieden zu erlernen. Aus gesammeltem Schrott wird eine Maschine hergestellt, die nichts produziert, sondern als Kinetisches Objekt mit überraschenden Bewegungsmöglichkeiten die Schulgemeinde beim nächsten Schulfest erfreuen wird. Begleitet wird das Projekt durch den Schmied, Historiker und Museumspädagogen Olaf Knoepges. Unter seiner Anleitung konnten Kinder, die daran Interesse hatten, sich in Bewegung setzen, um auf dem Schulhof in wärmender Wintersonne ein eigenes Werkstück zu schmieden. Schülerinnen, Schüler und Lehrer schürten das Feuer mit einem alten Blasebalg, während die Jungen an der Esse Eisenstangen in Teamarbeit zu Messern und anderen Schmuckstücken schlugen und bogen. Anschließend schleiften sie die Klingen traditionell an einem Wasserschleifstein. Dieser Workshop auf dem Schulfest ist Bestandteil des einjährigen Projektes. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ im Netzwerk Duisburg-Moers durchgeführt.
Unterstützt und begleitet wird dieses Projekt auch durch das FabLab Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal, die das Schulfest und das Projekt mit weiteren Aktionen bereicherten. So wurden unter der Anleitung von zwei Mitarbeitern der Hochschule, Daniele Ingrassia und Marc Kohlen, mit einer Drohne die Aktivitäten von oben gefilmt und in der Schulküche stellte ein von der Hochschule bereitgestellter 3D-Drucker, der mit Teig aus der Schulküche bestückt war, Plätzchen mit Weihnachtsmotiven her.

Michael Murmann, Didaktische Leitung

AFG-Weihnachtsbaum

01.12.2016 In einer Gemeinschaftsaktion haben Pflegschaftsvorsitzender Werner Weyers und weitere engagierte Eltern sowie Mitglieder der Fachschaft Kunst und der Schulleitung auf unserem Schulhof auch in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum aufgestellt und mit in verschiedenen Klassen gefertigtem Schmuck dekoriert.