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Archiv 2016/2017

„Chance hoch 2“ – AFG wieder dabei!

Mai 2017. Erneut bekamen eine Schülerin und drei Schüler aus der 12. Jahrgangsstufe der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp einen Platz beim Förderprogramm der Universität Duisburg-Essen. Das Programm für Bildungsaufsteiger/-innen trägt den Titel „Chane hoch 2“ und wird von der „Mercator-Stiftung“ unterstützt. Am 18.05.2017 fand die Willkommensveranstaltung des 6. Jahrgangs an der Universität in Essen statt. Sie wurde durch die Begrüßung der Programleiterin Gabriele Spengler eröffnet. Nach der Begrüßung hielt Prof. Dr. Evelyn Ziegler (Prorektorin für Diversity Management der Universität Duisburg-Essen) eine Ansprache. Für die Schüler/-innen ist es ein besonderes Highlight ein Teil des Projekts zu sein, da sie große Hilfe erhalten für einen erfolgreichen Bildungsweg. Frau Larissa Dickhaut berichtete als Vertreterin der „Mercator-Stiftung“ über die inhaltliche und finanzielle Mitwirkung ihrer Stiftung an dem Stipendiumsprojekt. Bevor den Teilnehmenden Urkunden überreicht wurden, stellte Gabriele Spengler den Eltern die einzelnen Bausteine des Programms von „Chance Hoch 2“ noch einmal vor.
Nach der Programmvorstellung wurden die Urkunden überreicht und zusammen hat man den Abend mit einem kleinen Buffet ausklingen lassen.

Daniel Schäfer, David Hübbers, Hakan Vural, Dilara Yalcin (JG 12)

Leseförderung

15. Mai 2017. Montagnachmittags ist Lesezeit in der AFG Rheinkamp.
Seit 10 Jahren schon liest Frau Ursula Hoffmann Bücher mit Kindern, die noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben.
Weil sie das ehrenamtlich macht, kann sie mit ganz kleinen Gruppen arbeiten. Mal sind es fünf Kinder, in diesem Halbjahr nur zwei.
Die beiden Mädchen kommen aus Syrien, besuchen unsere Internationale Klasse und lernen gerade Deutsch.
Deshalb ist es gut, dass sich zusätzlich jemand wie Frau Hoffmann so intensiv um sie kümmern kann. Hier dürfen alle in ihrem Tempo lesen und Fragen stellen.
Und was sehr wichtig ist: Es macht allen viel Spaß und sie freuen sich jede Woche auf die gemeinsame Lesestunde.
Die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp freut sich über so treue und zuverlässige Helferinnen wie Frau Ursula Hoffmann und hofft, dass sie auch weiterhin Spaß am Lesen hat und gesund und munter bleibt!

 

 Constanze Maguin
Sozialpädagogin

Schüleraustausch mit dem Collège Saint Jean-Baptiste in Bapaume

Tagebuch unseres ersten Besuchs in Frankreich vom 24. bis 28. April 2017

Liebes Tagebuch!

Montag, 24. April (Pia Kaiser & Ela Güvenc)

Heute ging es für uns elf Schülerinnen aus den Französischkursen der 7., 8. und 9. Jahrgangsstufe auf nach Bapaume. Wir fuhren mit dem Bus früh morgens um 7.15 Uhr los. Die Fahrt war sehr bequem und dauerte knapp sechs Stunden. Vorne im Bus beim Fahrer saßen Frau Gucek-Rehn und Herr Sistig, der mit uns noch einmal nützliche Ausdrücke auf Französisch wiederholte: „C’était très bon!“ – „Das hat sehr gut geschmeckt!“
Während der Busfahrt sahen wir, wie sich die Landschaften und die Häuser veränderten. Wir sahen sehr kleine Häuser, aber auch große Villen. Über Holland und Belgien erreichten wir Frankreich. Man sah, dass in Frankreich sehr viel Gemüse angebaut wird. Das erste Wort, das wir auf der Fahrt lernten, war „le colza“  - das heißt „Raps“, weil überall in Frankreich große, gelbe Rapsfelder leuchteten. Wir sahen aber auch viele Spargelfelder.
Auf dem Weg stießen wir auch immer wieder auf Denkmäler und Soldatenfriedhöfe aus dem 1. Weltkrieg, der in der Gegend um Bapaume viele Spuren hinterlassen hat.
Gegen 13 Uhr erreichten wir unser Ziel: das Collège Saint Jean-Baptiste in Bapaume. Wir packten unsere Koffer aus und lernten gleich unsere Austauschpartner kennen. Wir erkannten uns rasch, weil wir uns ja schon vorher in den Filmen gesehen hatten, die zwischen Deutschen und Franzosen ausgetauscht worden waren. Die Kinder waren alle sehr nett und vorbildlich.
Nach der Mittagspause erhielten wir von der Direktorin der Schule eine kleine Stadtführung und sind anschließlich auf den Stadtturm („le beffroi“) des Rathauses geklettert. Von dort konnte man Bapaume und die ganze Umgebung bewundern. Nach Schulschluss um 16.30 Uhr fuhren alle mit ihren französischen Partnern in Schulbussen nach „Hause“.
Ein toller Tag, an dem wir viel gesehen und sehr nette Menschen kennengelernt haben.

Dienstag, 25. April (Maira Serrano & Merle Bartoszek)

Heute sind wir mit unseren Austauschschülern nach Arras gefahren, einer etwas größeren Stadt 30 km von Bapaume entfernt. Dort haben wir zunächst eine Führung in einer alten Burganlage („la citadelle“) über den 1. Weltkrieg gemacht. Die Mauern der Zitadelle, die zum Schutz dienten, waren nicht sehr hoch, denn inzwischen waren die Kanonen erfunden worden, da war die vorher übliche Höhe nicht mehr nötig,  aber dafür sehr dick. Der „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. hatte sie 1660 erbauen lassen, um die von ihm eroberte Region Flandern besser überwachen zu können. Später wurde sehr viele Kriege gegen Deutschland geführt. Auch deswegen diente die Mauer als Verteidigungsanlage.
Nachmittags haben wir noch einen alten, unterirdischen Steinbruch besichtigt,  Carrière Wellington, der ebenfalls im 1. Weltkrieg eine Rolle gespielt hat.  Wir sind dort auf Geheimwegen gegangen, die 20 m tief unter der Erde lagen. In der Region von Arras wird gerade in diesem Jahr mit zahlreichen Festakten an eine große Schlacht aus dem Jahre 1917 erinnert. Ein ganz wichtiges Symbol für die vielen toten Soldaten und die Hoffnung, dass es keine neuen Kriege mehr geben soll, ist eine rote Klatschmohn-Blume („le coquelicot“). Es sind besondere Blumen, die auch an Orten der Verwüstung wachsen, wo Blumen eigentlich nicht wachsen können. Auf vielen Bildern und Plakaten waren die Klatschmohn-Symbole zu sehen.
Am Ende hatten wir noch zwei Stunden, um in kleinen Gruppen mit unseren Partnern durch die Innenstadt von Arras zu schlendern und zu shoppen. Es gibt viele tolle Geschäfte in schönen, alten Häusern und große Plätze in der Stadt. Am Ende waren wir noch bei Subway.

Mittwoch, 26. April (Lea Gohr)

Heute haben wir französischen Unterricht erlebt. Gemeinsam mit unseren Korrespondenten machten wir Mathematik, Deutsch und Sport. Während der Mathematiklehrer die „nombres inverses“ (Kehrwerte) erklärte, war es ganz still in der Klasse. Die französischen Schüler sind sehr still im Unterricht. Mme Delplanque, die Deutschlehrerin, hatte danach eine tolle Idee: sie veranstaltete ein „Speed-Dating“ in ihrem Deutschunterricht, bei dem sich die deutschen und französischen Schüler jeweils in drei Minuten gegenseitig vorstellten. Mit jedem Gespräch verstanden wir mehr: „Quelle musique est-ce que tu écoutes?“ Die Doppelstunde Sport am Ende war ganz schön anstrengend. Auf einem Parcours in einer alten Burgruine hinter der Schule machten wir ein Wettrennen in deutsch-französischen Dreierteams auf Mountainbikes.
Mittwochs endet der Unterricht in französischen Schulen schon um 12.30 Uhr. Nachmittags standen Unternehmungen mit den Familien unserer Austauschschüler auf dem Programm. Einiger fuhren ans Meer, andere gingen essen und ich habe mit Marie, Jacqueline und Lea den Nachmittag in einer Laserbattle-Halle in der Nähe von Bapaume verbracht. Dabei haben wir viel gelacht, auch wenn wir nicht immer gewonnen haben.

Donnerstag, 27. April (Marie Vollmer)

Zunächst trafen wir uns morgens alle in der Schule zum Frühstück. In der kleinen Mensa gab es leckere „pain au chocolat“, Kaffee und Cacao. Zu meinem Geburtstag hatte Loïc mit seiner Mutter extra einen Schokoladenkuchen gebacken. Alle haben ‚Happy birthday‘ auf Französisch gesungen. Frau Gucek-Rehn und Herr Sistig haben mir eine kleine Kette mit dem Mohnblüten-Symbol aus der Region geschenkt, über die ich mich sehr gefreut habe.
Um 9.30 Uhr ging es los in Richtung Amiens, der größten Stadt der Region. Zunächst besichtigten wir dort die „jardins flottants“, die schwimmenden Gärten, die an dem Fluss Somme liegen. Sie ähneln unseren Schrebergärten. Jedoch statt Wegen gibt es viele kleine Kanäle, über die wir mit einem schmalen Boot gefahren wurden. Obwohl die Sonne schien, war es dort ziemlich kalt. Kalt war es auch später in der Kathedrale, die wir mit Audio-Guides ausgestattet besichtigten. Die riesige Kirche war sehr beeindruckend. Sie ist größer als der Kölner Dom und vor allem bekannt für ein großes Labyrinth auf dem Boden in der Mitte der Kathedrale. Danach hatten wir noch zwei Stunden für uns, um durch die Fußgängerzonen der Innenstadt mit vielen Geschäften zu schlendern.
Zurück in der Schule gingen wir alle zusammen zum Rathaus, wo uns der Bürgermeister, Herr Cottel, eingeladen hatte. In einem großen, prächtigen Saal hielten zunächst der Bürgermeister und dann Frau Gucek-Rehn und die Direktorin des Collège Saint Jean-Baptiste, Madame Thierry, Reden über die deutsch-französische Freundschaft – und besonders über die Partnerschaft zwischen Moers (zunächst Kapellen) und Bapaume. Herr Cottel betonte, wie wichtig die Städtepartnerschaft und unser Schüleraustausch für seine Stadt seien. Er erzählte begeistert von der Städtefreundschaft zwischen Moers und Bapaume. Zum Schluss gab es für alle Getränke und Herr Cottel wünschte uns eine gute Rückfahrt.

Freitag, 28. April (Talea Alm & Vanessa Just)

Morgens trafen wir uns um 8.30 im Collège und verabschiedeten uns von unseren Gastgebern – wie immer in Frankreich zur Begrüßung und zur Verabschiedung mit zwei Küssen, erst rechts, dann links. Um 9.15 Uhr fuhren wir mit unserem Bus los. Für die Fahrt brauchten wir diesmal nur viereinhalb Stunden, da es keine Staus gab.
Unsere Gastfamilien waren sehr nett und besorgt um uns. Anfangs hatten wir noch das Gefühl, alle würden so schnell reden. Aber mit jedem Tag verstanden wir mehr und konnten immer besser antworten. Der Austausch war ganz cool. Wir haben viel von Frankreich gesehen und es hat viel Spaß gemacht!


Tschüss!
Deine Talea, Marie, Vanessa, Pia, Ela, Maira und Merle

Patenschulen – powered by ZEUS

Moers, 08.05.2017. Auf diesem Wege möchten wir uns zusätzlich zu einem persönlichen Anschreiben bei unserem Zeitungpaten Herrn Zafer Ates von der Industriegewerkschaft BCE, Geschäftsstelle Moers, bedanken. Für ein Jahr lang erhalten wir täglich in der Schulzeit 2 Exemplare der WAZ.

 Warum wir die Zeitungspatenschaft wichtig finden:

Auch in der heutigen Zeit wird der Zeitung eine große Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit zugeschrieben. Das seriöse Image der Zeitung stellt in Zeiten von sogenannten Fake News einen wichtigen Gegenpol dar. Zeitungen müssen neben der Printausgabe auch mit ihren online-Angeboten Aktualität beweisen, als iPad-App, ePaper oder als Online-Ausgabe. Trotzdem gilt weiterhin, was schwarz auf weiß in der Zeitung steht, wird erinnert und genießt Vertrauen. Die Schüler*innen fühlen sich sicher mit der Zeitung als Informationsquelle.
Neben Fotos und Neuem aus der Region können die Schüler*innen auch einen Blick in die Welt werfen. Sie haben die Möglichkeit Bekanntes und Neues, Nahes und Fernes in der Zeitung zu erleben. Das Medium stellt noch immer das wichtigste Medium zur Orientierung am Wohnort dar und dient in verschiedenen Themen als „Sprachrohr in der Region“.
Werbebotschaften und Zeitungsanzeigen, so wie Jobangebote stellen gerade für die älteren Schüler*innen wichtige Bereiche dar. In diese Fall verknüpfen sich behandelte Unterrichtsthemen mit dem Zeitungslesen und es können sich aus der Lektüre persönliche und berufliche Vorteile für sie ergeben.
Das Ausliegen der Tageszeitung im Freizeitbereich der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp bringt den Schüler*innen näher, dass die Zeitung als Gemeinschaftsgut anerkannt und mit anderen Personen geteilt werden kann.
Zusätzlich bietet das Zeus Projekt, an dem der gesamte achte Jahrgang teilnimmt, die Möglichkeit eigene journalistische Texte zu verfassen und  diese auch in der Zeus Redaktion einzureichen. Nach den drei Wochen mit der eigenen Zeitung im Klassenraum ist die Zeitung nicht verschwunden.
Nach dem Projekt ist die Zeitung im Freizeitbereich weiterhin für die Schüler*innen einsehbar. Dadurch kann die Zeitung in das Alltagsleben der Schüler*innen an der AFG einziehen. Der Effekt eines Projektes fällt geringer aus, was aber positiv ist, denn es ist nicht gänzlich vorbei. Es geht nach dem Projekt eigentlich erst richtig los.
Mit kritischen, selbstbestimmten und neugierigen Augen kann sich das Zeitungslesen zu einer „Selbstverständlichkeit“ entwickeln. So haben auch Kinder aus Familien, die sich keine Zeitung leisten können oder möchten, an unserer Schule jeden Tag die Möglichkeit dazu.

Kommentare unserer Schüler*innen:

„Ich finde es super, dass wir auch nach dem Zeus-Projekt noch Zeitung lesen können!“ (Natalie, 14)
„Zuhause bekommen wir keine Zeitung und manchmal kenne ich sogar wen.“ (Philipp, 15)
„Ich finde diesen Zeitungsstock voll praktisch.“ (Erdem, 14)
„Wenn ich Zeitung lese, fühle ich mich immer ganz erwachsen.“ (Dani, 14)

 Was wir unserem Zeitungspaten sagen möchten:

Wir sind mit diesem Angebot sehr zufrieden und freuen uns über diese neue feste Größe an unserer Schule.
Mit Stolz bieten wir unseren Schüler*innen jeden Tag die aktuelle Ausgabe an. Die Schulgemeinschaft ist kein isoliertes System, sondern ein Teil der Gesellschaft. Dieses Angebot trägt einen wichtigen nachhaltigen Part in der Umsetzung für unsere Gesellschaft dar. Vielen Dank dafür!

Kristin Doering
Deutschlehrerin JG 8

„Conversion - zwischen Tag und Nacht“ hat die 20. Moerser-Jugendbuch-Jury (MJJ) gewonnen

07.05.2017. Am vergangenen Freitag wurde es wieder spannend in der Bibliothek Moers. Viele geladene Gäste, darunter auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Siegmund Ehrmann und Ibrahim Yetim und viele mehr, kamen zur Abschlussfeier. Hildegard Drissen (Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp) und Carmen Scharf (Heinrich Pattberg Realschule) bekamen für Ihre 20-jährige Teilnahme bei der MJJ ein kleines Dankeschön, da beide nach den Sommerferien ihren wohlverdienten Ruhestand antreten werden.
Ein weiteres Highlight war die Bekanntgabe des Siegertitels der 20. Moerser-Jugendbuch-Jury. In diesem Jahr hat das Vorbereitungsteam sich eine Castingshow mit vielen Filmchen und einer Casting-Jury ausgedacht. Es war eine spannende Preisverleihung mit einem überraschenden Ergebnis. Gegen Ende zeigte das Vorbereitungsteam noch Grüße von der Leipziger Buchmesse, auf der die Siegerautorinnen ein kurzes Video gedreht hatten, um sich für den 1.Platz der 20. MJJ bei den Jugendlichen zu bedanken.
Ein paar Worte zu den Siegerautorinnen:

C. M. Spoerri lebt in der Schweiz und schreibt in erster Linie Jugendromane im Fantasy-Genre. Ihre vierteilige Debüt-Reihe »Alia« eroberte bereits die Herzen vieler Leser. Die »Greifen-Saga«, die insgesamt drei Bände umfasst, ist ihre zweite Fantasy-Reihe.

Jasmin Romana Welsch wurde 1989 in Graz geboren und lebt auch heute noch mit ihrem Freund und ihrer Hündin Yuki in der Steiermark. Obwohl sie bereits im Teenageralter das Schreiben für sich entdeckte, begann sie ein Jura-Studium.  Erst nach der Veröffentlichung ihres ersten Romans widmete sich die junge Autorin gänzlich der Schriftstellerei. Aus ihrer Feder stammen mehrere Jugendbücher, in denen sich fast immer humoristische, aber auch dramatische Akzente wiederfinden.

Quellen:
http://www.sternensand-verlag.ch/c-m-spoerri.html
http://www.sternensand-verlag.ch/jasmin-romana-welsch.html
Foto: Patrick Stenzel

Benedikt Stenzel (MJJ)

Auch Jungs können alles, wenn sie denn wollen!

Erfolgreicher Boys´Day an der AFG

06.05.2017. Boys´Day 27. April: Zwölf Jungs der achten Jahrgangsstufe lernen Berufe in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Pflege kennen sowie Berufe, in denen Männer bislang noch unterrepräsentiert sind.
Den Haushaltsparcour durchlaufen sie mit Begeisterung und ohne größere Verletzungen.  Die jungen Männer probieren sich aus und werden an den unterschiedlichen Stationen gefordert. „Das ist ja richtig Arbeit!“, ruft einer vom Bügelbrett aus.
Die Angebote aus den Bereichen Wäschepflege, Essen und Ernährung, Putz- und Reinigungsarbeiten sowie Haushalts- und Alltagsplanung stellen die Jungs vor Herausforderungen, die sie annehmen und bewältigen. Das Genießen kommt an diesem arbeitsreichen Tag aber auch nicht zu kurz.
Mit professioneller Unterstützung der Hauswirtschaftslehrerin Hermine van Gaalen zaubern die jungen Männer ein Drei-Gänge- Menü, das bei Kerzenschein und stilvoller Tischdeko gemeinsam eingenommen wird.

Kristin Doering
Ansprechpartnerin für Gleichstellungsangelegenheiten

Ostereiersuche mit den Spielplatzpaten

26.4.2017. Am Ostermontag fand zum ersten Mal „die große Moerser Ostereiersuche“ statt. Die Aktion wurde an elf Spielplätzen in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbüro ausgerichtet. Entgegen der Vorhersage erwartete die Besucher strahlendes Frühlingswetter auf ihrer Ostereiersuche. Die Ausrichter waren sehr überrascht von dem großen Interesse und den vielen Besuchern. Die teilweise zu hohe Motivation der Eltern und Großeltern trübte das Vergnügen der eigentlichen Zielgruppe punktuell sehr. Obwohl über 1500 Artikel versteckt wurden, blieb bei einigen Kindern das Osterkörbchen leer. Trotz diese Umstandes gelang es den Spielplatzpaten die Aktion in angemessener Weise zu unterstützen und zu begleiten.
Aufgrund der gemachten Erfahrungen und der positiven Resonanz erscheint die Fortführung dieser Aktion als sinnvoll und wünschenswert. Allerdings ergibt sich hieraus auch die Notwendigkeit das Konzept in angemessener Weise zu überarbeiten und anzupassen. Da dies auf anderen Spielplätzen ebenfalls zu beobachten war, sind die städtischen Osterhasen dabei Verbesserungsvorschläge für 2018 aufzunehmen. 

Heiko Gersdorf

Bonjour la France

24.04.2017. Mit elf Schülerinnen aus den Jahrgängen sieben bis neun startete heute der Schüleraustausch mit Bapaume im Nordosten Frankreichs. Wir wünschen allen eine schöne und erlebnisreiche Zeit!

Frohe Ostern!

11.04.2017. Im Herkunftssprachlichen Unterricht Kroatisch hat Dijana Ivankovic auch dieses Jahr wieder mit ihren Schülergruppen in der Schulküche Ostereier kunstvoll gestaltet.

Tolle Trikots, toller Fußball

11.04.2017. Vor den Osterferien fand die Vorrunde zur Fußballkreismeisterschaft der Jahrgänge 1997-2001 auf der Platzanlage des FC Meerfeld statt. Hierbei konnte die Mannschaft der Anne-Frank-Gesamtschule als amtierender Kreismeister erstmals in den neuen, von der Firma Marschmann gesponsorten Trikots auflaufen (s. Mannschaftsfoto mit Heike Marschmann). An dieser Stelle sei nochmals ein Dank an Heike Marschmann für die großzügige Spende ausgesprochen. Auf dem Platz wurde Fußball auf ausgeglichen hohem Niveau gezeigt. Leider unterlag das Team der Anne-Frank-Gesamtschule zwei Mal knapp mit 0 : 1 gegen die Teams des Gymnasiums Xanten und der Hermann-Runge-Gesamtschule, Moers. Das Spiel der letztgenannten Mannschften endete nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 0 : 0 und musste durch Elmeterschießen entschieden werden. Hier hatte die Herman-Runge-Gesamtschule das bessere Ende für sich und zieht somit in die Endrunde der Kreismeisterschaft ein.

Klaus Zohren

Die 374 Stufen der Montagne de Bueren

05.04.2017. Vierzig Schülerinnen und Schüler der Französischkurse der 7. und 8. Jahrgangsstufen haben in der Woche vor den Osterferien wieder mit großem Energieaufwand die Stadtrallye durch das belgische Lüttich erfolgreich bewältigt. Straßenverläufe mussten erfragt, Eissorten bestimmt und Interviews auf Französisch geführt werden. Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen haben die 374 Treppenstufen an der Montagne de Bueren hinunter in die Altstadt an der Maas besonders viel Spaß gemacht.

Dr. Joachim Sistig, FK Französisch

Angst vor dem Frauenarzt? Haben wir nicht!

24. März 2017. Wie ist das eigentlich mit der ersten Regelblutung? Ab wann sollte ich die Pille nehmen? Solche Fragen führen zum ersten Frauenarztbesuch. Die Mädchen der 7. Jahrgangsstufe bekamen in der Praxis von Dr. Thilo Gröning (www.praxis-groening.de) die Möglichkeit, all diese Fragen zu stellen. Leckere Bonbons und Gläser mit Apfelschorle sorgten dabei für eine lockere Atmosphäre.
Spannend wurde es auch im Behandlungszimmer. Zusammen mit Dr. Gröning bekamen die Schülerinnen die Möglichkeit, an der Ultraschalluntersuchung einer schwangeren Patientin teilzunehmen. Besonders eindrucksvoll waren für die Schülerinnen die Herztöne des Ungeborenen. Natürlich wurden auch hier alle Fragen freundlich durch Herrn Dr. Gröning und die Patientin (zufälligerweise eine ehemalige Schülerin unserer Schule) beantwortet.
Im Anschluss untersuchte Herr Dr. Gröning besonders mutige Schülerinnen mit dem Ultraschallgerät äußerlich. Die Untersuchung konnte von den anderen Schülerinnen auf Monitoren verfolgt werden. Die untersuchten Schülerinnen durften ihr eigenes Ultraschallbild als Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Bei der Verabschiedung bedankten sich alle herzlich bei Herrn Dr. Gröning und verließen die Praxis ohne Angst, dafür aber mit vielen positiven Eindrücken und einer Tasche voller spannender Geschenke und Informationen. Bis zum nächsten Mal! Denn:Angst vor dem Frauenarzt? Haben wir nicht!

Britta Schankweiler
LAA

Erfolgreiche Kooperation mit FabLab der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort

16.03.2017. Im Rahmen ihrer Facharbeit konnten auch in diesem Jahr Schüler des Physikkurses aus Jahrgang 12 das FabLab der HSRW in Kamp-Lintfort nutzen. Das FabLab ist ein hochmodernes Labor der Hochschule Rhein-Waal, in dem normalerweise wissenschaftliche Projekte aus dem Bereich Industrie-Design mithilfe von 3D-Druckern verwirklicht werden. Die Labornutzung durch Schülerinnen und Schüler ist seit einer Vereinbarung zur Kooperation zwischen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp und der Hochschule Rhein-Waal nunmehr grundsätzlich möglich. Unter der Aufgabenstellung „Möglichkeiten der elektrischen Energieerzeugung durch regenerative Energieträger“ untersuchten Marcel Reich, Jonathan Walter, Felix Blask, Giovanni Steeger und Bektas Agcadag durch selbsterdachte Experimente den Wirkungsgrad von Solarzellen sowie den Zusammenhang zwischen Windgeschwindigkeit und elektrischer Energieerzeugung. Dank der bemerkenswerten Infrastruktur des FabLabs sowie der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Kohlen konnten die Experimente  erfolgreich durchgeführt werden. Demnächst soll hier ein CAD-Kurs unter Einbindung der 3D-Drucker für Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp eingerichtet werden. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Nutzung des FabLabs an Dr. Kreymann und Herrn Kohlen.

Christian Eckold

Kreativ, und wie! Kreatives Schreiben im DKM Museum Duisburg

08.03.2017. Klassenarbeiten schreiben, von der Tafel abschreiben, Rechtschreibregeln...
Schreiben kann richtig anstrengend und nervig sein!
Heute soll das anders werden. Kein Richtig oder Falsch und keine Noten, einfach nur schreiben und zwar kreativ, richtig kreativ. Die kreative Umgebung dürfen wir im DKM Museum in Duisburg erleben, das extra für uns geöffnet hat.
Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Frau Madalina Rotter werden uns einzelne Ausstellungsobjekte erklärt. Ganz neue Schreibsituationen entstehen und die Fantasie  meiner Schüler und Schülerinnen läuft auf Hochtouren. Ein solches Schreiben motiviert und stärkt die Lust an der Textarbeit sowie das Selbstbewusstsein.
Einzelne Texte (Gedichte, Kurzgeschichten und Gedanken) möchten wir gerne in der nächsten Ausgabe der SCHIZEI veröffentlichen.

Kristin Doering

Firma Marschmann sorgt für neues Outfit! Die Anne-Frank-Gesamtschule bedankt sich bei ihrem Sponsor!

Daniel Schäfer, Heike Marschmann, Heiko Gersdorf und Klaus Zohren

27.02.2017. Neue Trikots für unsere Schulmannschaft spendierte kürzlich die Firma Marschmann. Die Schulgemeinde ist erfreut über das Ergebnis meines BuddY-Projektes, neue Trikots für unsere Schulmannschaft zu besorgen. Meine konkrete Idee war, sich mit der Firma Marschmann, die sich schon mehrere Jahre für unsere Schule interessiert und sie unterstützt, in Verbindung zu setzen.
Da sich die Kommunikation über E-Mail schwierig gestaltet hat, einigten wir uns auf ein persönliches Gespräch, um die Einzelheiten zu besprechen und sich gegenseitig kennen zu lernen. Ich präsentierte gekonnt Frau Marschmann mein „Projekt“, mit einem neuen Trikotsatz unsere Schüler und Schülerinnen für die Wahl der Fußball-AG zu motivieren. Während des Projektes lernte ich durch Frau Marschmann, mich und meine Idee zu präsentieren, geduldig zu sein und viel über mich selbst. Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung wurde beschlossen, unsere Schule mit einem neuen Trikotsatz auszustatten. Nachdem die Finanzierung geklärt war,  ging es mit dem Grafikdesigner der Firma Marschmann um die Gestaltung der neuen Trikots. Herr Gersdorf begleitete mich als „Offizieller“ und BuddY-Coach zu dem Gespräch. Wenn Probleme aufkamen, diente Herr Gersdorf mir als vertrauensvoller Ansprechpartner und zugleich als Motivator.
Ich bedanke mich bei der Schule, dass ich im Rahmen des BuddY-Programms die Möglichkeit erhalten habe, meine sozialen Kompetenzen zu beweisen und zu erweitern.
Frei nach dem Motto: „Jeder kann BuddY sein!“
Nicht zuletzt möchte ich mich herzlichst bei Frau Marschmann für die harten Verhandlungen und die offene Kommunikation bedanken.

Daniel Schäfer

5-jähriges Jubiläum der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp als Spielplatzpatin der Stadt Moers

v.l.n.r.: Gertrud Gallmann (Helmholtzstraße in Vinn), Mark Bochnig-Mathieu (Kinder- und Jugendbüro), Jenny Kauschke (Mondweg in Meerbeck), Albert Többen, Jutta Többen (Roderichstraße in Asberg), Alina Schlegel (Anne-Frank-Ge), Lena Brandau (Kinder- und Jugendbüro), Heiko Gersdorf (Anne-Frank-Ge), Carla Wieland (Treibweg in Scherpenberg), Bildquelle "Pressestelle Stadt Moers".

16.02.2017. Im Rahmen des alljährlichen Treffens der Spielplatzpaten wurden viele Spielplatzpaten für ihr Engagement geehrt. Auch wir waren dabei!! Seit fünf Jahren betreut die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp den Spielplatz am „Rheinkamper Ring“.
Dieser Nachmittag diente aber auch als Fortbildungs- und Informationsveranstaltung, denn in gemütlicher Runde wurden Erfahrungen ausgetauscht und das vergangene Jahr Revue passieren gelassen. So wurde z.B. tatkräftig bei der Gestaltung der Spielplätze mitgewirkt. Die Anne-Frank-Gesamtschule hat sich mit einem Spielplatzfest für die Schüler und Schülerinnen der sechsten Jahrgangsstufe, für die Anwohnern und die benachbarte Kita beteiligt. Die von den Spielplatzpaten selbst gestalteten Holzfiguren tragen zur Verschönerung des Spielplatzes am „Rheinkamper Ring“ bei.
Natürlich blieb es nicht nur bei der Rückschau! Weitere Aktionen, z. B. Ostereiersuche oder eine gemeinsame Fahrradtour zu den jeweiligen Spielplätzen, sind für die bevorstehende Spielplatzsaison geplant.

Heiko Gersdorf, Betreuer der Spielplatzpaten AFG & Alina Schlegel

Informationsabende für Eltern stattgefunden

20.02.2017.In den beiden letzten Wochen hatten türkische Eltern die Gelegenheit, in der Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp an Elternseminaren in ihrer Muttersprache teilzunehmen. Referiert wurde vom Pädagogen Hayri Argav, der mit dem Deutschen Kinderschutzbund NRW, den Kommunalen Integrationszentren und der Volkshochschule zusammenarbeitet. Darüber hinaus veranstaltet er Seminare in Vereinen, Moscheen oder auch Grundschulen für türkische Eltern zum Thema Kindererziehung. Hayri Argav arbeitet auch als freier Schriftsteller und Autor.
An diesen beiden Abenden ging es rund um die Themen „Familientypen – Was für eine Familie sind wir? Wie sollten wir erziehen? Wie sehen wir die Kinder und was erwarten wir von Ihnen?". Hayri Argav verstand es,  die Eltern mit ins Geschehen und in die Themen einzubinden und zur aktiven Teilnahme zu animieren. Mit praktischen Beispielen aus dem Leben konnte jeder herausfinden, welchem Familientyp man sich zuordnen kann. Auch wurde sehr gut verdeutlicht, wie man eine gesunde Erwartungshaltung gegenüber den eigenen Kindern entwickeln kann.
Die anwesenden Eltern verfolgten die Veranstaltungen mit großem Interesse und begrüßten diese Art des Miteinanders sehr. Mit einer Menge neuem Wissen sowie zufriedenen Gesichtern verließen die Eltern die Schule und baten um die Fortsetzung solcher Veranstaltungen.

Barış Uçak (Lehrer im Arkadaş-Team)

Jubiläum!!! 25. Skikompaktseminar der AFG - ein voller Erfolg

19.02.2017. Wir blicken zurück auf das Jahr 1992, als drei skibegeisterte Lehrkräfte der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp mit schneehungrigen Schülerinnen und Schülern zum ersten Skikompaktseminar ins Ahrntal aufbrachen und damit den Grundstein für eine sportpädagogische Erfolgsgeschichte legten. Im Gegensatz zu Klassenfahrten nehmen am Skikompaktseminar Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8 -12 teil.
Zeitsprung: Wir schreiben das Jahr 2017 und feiern das 25-jährige Jubiläum der AFG-Skifahrt! Tradition verpflichtet und so brachen auch in diesem Februar Anfänger wie Fortgeschrittene nach Luttach auf, um am Klausberg an Schnee-pflug und Carving-Techniken zu feilen. Und wie es sich für eine Schule gehört, wurde aus den vergangenen 25 Jahren vieles gelernt, so dass sich auch dieses Kompaktseminar zu einem vollen Erfolg entwickelte. Bereits nach dem ersten Vormittag konnten alle Neulinge den Anfängerhang im „Klausiland“ verlassen und zu den fortgeschrittenen Skifahrern auf den „echten“ Berg aufschließen und den Almboden genießen! Während die „Könner“ in zwei differenzierten Leistungsgruppen an Carving- und Beinspieltechnik arbeiteten und auch die steilsten schwarzen Pisten bewältigten, zeigten die Neulinge Biss und Disziplin und waren nach drei Skitagen in der Lage, sich sicher durch das Skigebiet zu bewegen.

Der Spaß am Skifahren und das 6-tägige, wie bestellte „Kaiserwetter“ sorgten für ein sensationelles Gruppenklima und eine ausgezeichnete Stimmung bei Schülern und Schülerinnen und Lehrern und Lehrerinnen. Als i-Tüpfelchen begleitete in diesem Jahr sogar eines der Gründungsmitglieder des Skikompaktseminars die Fahrt und verlieh die erste „Weste“ der Woche mit allen Ehren an den Schüler mit der lustigsten Aktion des Tages, welcher damit ebenso in die Geschichte der Skifahrt einging wie alle anderen, die durch dieses Seminar die Liebe zum Skifahren für sich entdecken durften.
Über den besonderen Wert dieser Veranstaltung waren sich am Ende der Woche alle Mitgereisten einig, Skifahren verbindet und ist eine der schönsten Sportarten der Welt! WE LOVE SKIING!!!

Norman Walter, Jörg Ehret, Artur Epp, Regina Cousin und Claudia Kuhnert

Kulturagentenprojekt "Linien stiller Schönheit" im Museum DKM

17.02.2017. Im Rahmen des Kulturagentenprogramms besuchte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 8. und 10. Jahrgangsstufe  unserer Schule unter der Regie von Beate von der Ruhren das Museum Küppersmühle in Duisburg. Die Schülerinnen und Schüler der Kunst-AG haben dazu den nachfolgenden Erlebnisbericht verfasst.
"Für unseren Besuch im Museum DKM wurden wir von der Firma Minrath, die den Transfer zum Museum und zurück dankenswerterweise kostenlos organisiert hatte,  direkt von der Schule abgeholt. Dieser Transfer war nicht nur sehr bequem, sondern ersparte uns auch viel Zeit und das Gedränge im Bus.
Bereits an der Eingangstür vermittelte uns die Kunstvermittlerin Madalina Rotter den Einstieg in unser erstes Thema: Kreisformen. Im ersten Ausstellungsraum untersuchten wir die Wirkung von kreisrunden Spiegelscheiben, die wie Löcher im Boden aussahen und teilweise ein flaues Gefühl im Magen hervorriefen. Das nächste Kunstobjekt, mit dem wir uns auseinandersetzten, war ein Steinkreis  von Richard Long. Nachdem jeder ein persönliches Adjektiv zur Beschreibung dieses Kunstwerkes gefunden hatte, sollten wir dieses in eine Bewegung umsetzen. Diese Aufgabenstellung war befremdlich und wir brauchten etwas Zeit um „warm“ zu werden. Zwischendurch durfte jeder mit seiner persönlichen Rolle Butterbrotpapier den „Spuren des Museums auf den Grund gehen“, indem er mit Wachskreide die Bodenunebenheiten frottieren (durchreiben) durfte.
Nach einer Mittagspause im Eingangsbereich, wo wir uns stärkten, ging es in einen dunklen Raum mit riesigem Buddha-Kopf, wo wir mit Hilfe eines Gongs den Raum erspüren sollten. Die Dunkelheit und das Mittagstief ließen den einen oder anderen einnicken. Dennoch war dieses Klangerlebnis beeindruckend.
Für unsere nächste Aufgabe hockte sich jeder vor eine Steintafel, auf die er mit einem Bambuspinsel und Wasser etwas zu dem Thema „Bewegung“ zeichnen sollte. Da alles mit Wasser gemalt wurde, verschwand dieses nach einer gewissen Zeit. Diese Aufgabe hatte etwas Sinnliches und Beruhigendes.
Danach gingen wir in einen Raum, in dem ein großer Kubus aus Glas stand. Wir verteilten uns um den Glaskasten und besprachen, wie er auf uns wirkt. Dann durften wir jeder selbst einen Kubus aus durchsichtigen Strohhalmen und Draht basteln. Diese Aufgabe war ganz schön kniffelig. Jeder sollte in seinen eigenen Kubus hinein etwas gestalten (hängend, eingespannt, liegend,…). Eine formte einen Fallschirmspringer, der im Kubus hing, ein anderer zeichnete eine Spinne, die sich in einem chaotischen Netz aus Draht verhedderte, jeder durfte machen, was er wollte.  Da wir die ganze Zeit beim Basteln auf unserem Sitzkissen auf dem Boden saßen, taten uns nachher die Knie etwas weh.

Im Anschluss an diese Aufgabe mit dem Draht  beschäftigten wir uns mit dem Thema Hände. In einem Raum waren Zeichnungen, Radierungen und Fotos von Händen in verschiedensten Gesten. Wir bekamen die Aufgabe, selbst Hände mit unseren Handys zu fotografieren und diese Fotos auszudrucken oder mit dem Bleistift Hände zu zeichnen.  Diese Handabbildungen haben wir im Unterricht in der kommenden Woche vervollständigt, indem wir z.B. auch Collagen von ausgeschnittenen Händen angefertigt haben. Das Ziel war es, dass jeder sein eigenes Leporello (Klappbilderbuch) mit Handabbildungen anfertigen sollte. An diesem ersten langen Projekttag merkte man auf der Heimfahrt, wie geschafft wir waren. Kaum einer sprach.
Der zweite Projekttag stand unter dem Zeichen der aktuellen Ausstellung im Museum DKM. Dort werden Plastiken von Gereon Krebber gezeigt. Zunächst beschäftigten wir uns mit der Großskulptur Mobsters, eine Ansammlung von riesigen schwarzen  Plastikkeulen, die aber auch an eingewickelte Leichen oder Kokons erinnerten. Mit unseren Zeichenblöcken und Bleistiften sollten wir in schnellen Skizzen die Großskulptur skizzieren. Dabei wurden wir  von Reportern der WAZ, der RP und der NRZ fotografiert und befragt. Auch das Studio 47 war mit einem Fernsehteam vor Ort und filmte und interviewte  uns. Das war ziemlich spannend und aufregend. Im Anschluss daran gestalteten wir unsere Hand-Leporellos fertig. Nach der Mittagspause gingen wir in einen Raum,  in dem eine Wand aus Unmengen an blauer  Plastikfolie wie eine Welle auf uns einzustürzen drohte. Wir bekamen die Aufgabe, als gesamte Gruppe eine Ecke des Museums mit in den Raum ragenden,  krakenartigen Armen aus geknülltem Zeitungspapier, wahnsinnig viel  Tesafilm  und einer anschließenden Verkleidung aus blauen Müllsäcken zu gestalten. Wir arbeiteten zwar wie  verrückt, wurden aber nicht ganz fertig, so dass wir die Einzelteile mit in die Schule genommen haben, um dort das Großobjekt fertig zu stellen.
Einigen gefiel es am besten, wenn sie  für sich etwas zeichnen durften, andere hatten mehr Spaß bei der letzten Gruppenarbeit."
Hier der Link zum Pressebericht in der Rheinischen Post und der Link zum Fernsehbeitrag von Studio 47.

Beate von der Ruhren (Kunstlehrerin)

Assessment der AOK für den Jahrgang 12

Praktische Übung: Schüler bauen einen „Ei-Fallschirm“.

13. Februar 2017. Fast jeder, der eine Ausbildung bei einer größeren Firma oder einer Behörde beginnen will, muss zunächst ein sogenanntes Assessment-Center durchlaufen. Hier müssen die Aspiranten unter Beweis stellen, dass sie die geeigneten Kandidaten für den ausgeschriebenen Ausbildungsplatz sind.
Auch in diesem Jahr konnten wir die AOK- Rheinland für die Durchführung einer Veranstaltung gewinnen, in der den Schülern und Schülerinnen aufgezeigt wurde,  was sie in einem Assessment-Center erwartet und worauf es ankommt. So wurden unterschiedliche Aufgaben- und Testformate praktisch simuliert und erläutert, worauf Prüfer hierbei achten. Dies führte zu hilfreichen Einsichten und so manchem „Aha-Effekt“, die auf  eine echte Testsituation vorbereiten.
Herzlich bedanken möchten sich Schüler und Schülerinnen sowie die Schulleitung der Anne –Frank-Gesamtschule Rheinkamp  bei der Referentin der AOK-Rheinland, Frau Silvia Gärtner.

Klaus Zohren, Berufswahlkoordination

Unterrichtsausfall - sinnvoll aufgefangen!

13.02.2017. Der Krankenstand ist derzeit allenthalben hoch und schont auch unser Lehrerkollegium nicht. Umso erfreulicher ist es, wenn die zahlreichen Lerngruppen, die in der ersten Schulstunde die Mensa füllen  und von einem Schulleitungsmitglied beaufsichtigt und beschäftigt werden, sich so diszipliniert und aufmerksam verhalten, wie es heute mit 4 Klassen wieder der Fall war. Klassen- bzw. kursweise wurde Platz genommen, Anwesenheitslisten ausgefüllt, schnell noch gegenseitig Vokabeln abgefragt, aber auch vom Wochenende erzählt. Und das alles in einer angenehmen Tischlautstärke, so dass die Nebentische ihre eigenen Unterhaltungen ungestört führen konnten.
Zur Abrundung und zum Gehirn-Jogging trugen noch ein paar Klassiker bei, die wir als Aufsichten neben Arbeitsblättern für die Hauptfächer immer aus unseren Schultaschen zaubern können: Bei "Stadt-Land-Fluss" und "Schiffe-Versenken" (beide in Papierform!), bei "Kniffel" und "Mensch-ärgere-dich-nicht" und bei diversen "Memory"-Runden, die meist die ganze Tischgruppe spielte, verging der Rest der Stunde wie im Flug und den nächsten Schulstunden im Klassen- oder Fachraum stand nichts mehr im Wege.
Wenn dann nach geordnetem Abzug alle Stühle angeschoben und keine Krümelchen mehr zurückgelassen wurden, erfüllt dies das Pädagogenherz mit Stolz. Welch ein Wochenanfang!

Hannegret Gucek-Rehn



Schüleraustausch mit Bapaume - Vive la France!

12.02.17. Unsere Schule hat mit dem Collège Saint-Jean Baptiste in der Moerser Partnerstadt Bapaume ein neues Austauschprojekt begonnen. Bapaume liegt 150 nordöstlich von Paris zwischen Arras und Amiens in der Region Hauts-de-France. Erstmals werden in der Woche nach den Osterferien vom 24. bis 28.04.2017 zwölf Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 die Reise nach Frankreich antreten, um dort an der Seite ihrer französischen Austauschpartner*innen dem Unterricht in unserem Nachbarland zu folgen, gemeinsame Ausflüge in die Umgebung von Bapaume (und evtl. nach Paris)zu unternehmen und an einem gemeinsamen pädagogischen Projekt zu arbeiten. In den französischen Gastfamilien werden sie neue Freundschaften knüpfen und dabei ihre erworbenen Sprachkenntnisse anwenden können. Im nächsten Schuljahr erwarten wir dann gespannt den Gegenbesuch…

Dr. Joachim Sistig

Luttach hat uns wieder

11.02.17. Kurz nach 8 Uhr laden wir die Ausrüstung aus. Bald geht`s auf die Piste.

Mein Betriebspraktikum beim Landtag Düsseldorf

Ibrahim Yetim und Noah Tenda

 23.01.17. Mein diesjähriges 3-wöchiges Betriebspraktikum durfte ich im Landtag bei Ibrahim Yetim absolvieren. Der Weg von mir zu Hause bis zum Landtag ist ziemlich weit. Ich musste jeden Tag viele verschiedene Busse, Züge und Straßenbahnen nehmen und zwischendurch umsteigen. Das war am Anfang ziemlich schwer und verwirrend, da ich nicht daran gewöhnt bin mit Zügen oder ähnlichem zu fahren. (In meiner Wohngegend fahren nämlich nur Busse). Doch nach ein paar Tagen hatte ich mich schon an dieses „Pendler-Leben“ gewöhnt.
In den ersten Tagen beim Landtag lernte ich meinen Chef, Ibrahim Yetim, und seine Assistentin, Kristina Hölscher, kennen. Da mein Chef meistens seiner eigenen Arbeit nachgehen musste, verbrachte ich die meiste Zeit mit seiner Assistentin. Frau Hölscher zeigte mir auch das Landtagsgebäude und einige der wichtigsten Räume wie den Plenarsaal und den Fraktionssaal.
Im Plenarsaal werden in der Regel monatlich an drei Tagen Plenarsitzungen abgehalten, bei denen immer sogenannte „Drucksachen“ besprochen werden. Das sind zum Beispiel Änderungsanträge zu existierenden Gesetzen, Anträge zur Abstimmung über einen bestimmten Antrag oder ob ein weiterer Antrag der heutigen Tagesordnung hinzugefügt wird. Ein Tagesordnungspunkt muss montags bis 12:00 h eingereicht werden, denn die Plenarsitzung findet mittwochs statt. Und im Fraktionssaal finden interne Gespräche einer Fraktion statt, wie z.B. die Besprechung der Haltung der Fraktionsmitglieder gegenüber Anträgen anderer Parteien, ca. 2mal im Jahr Projektvorstellungen und Abstimmungen über Anträge, die in der Plenarsitzung vorgestellt werden sollen.
Ich war bei mehreren Plenar - und Fraktionssitzungen, aber auch bei einem Innenausschuss und einem Untersuchungsausschuss für die NSU-Morde. Als Praktikant bekam ich natürlich keine vertraulichen oder wichtigen Aufgaben, durfte aber im Büro bei einigen Dingen mithelfen. Ich habe beispielsweise Berichte geschrieben, Briefe aussortiert oder frankiert oder während einer Sitzung oder ähnlichem Notizen für meinen Chef gemacht. Büroarbeit eben. Die meiste Zeit habe ich aber, glaube ich, in den Sitzungen, die ich vorher aufgezählt habe, verbracht.
Alles in allem kann ich ein Praktikum am Landtag nur empfehlen. Die Mitarbeiter sind freundlich und Plenarsitzungen sind sehr interessant mit zu verfolgen. Hier erfährt man auch einiges über die aktuelle politische Situation und kann die meist „hitzigen“ Debatten der Abgeordneten der verschiedenen Fraktionen live miterleben.

Noah Tenda, Kl. 9b

„Alle Jahre wieder...“

10.01.2017. Auch in diesem Advent haben wir, die „Groovers“, wieder im Willy-Brandt-Haus gespielt. Schon als wir reinkamen, schauten uns die erwartungsvollen Augen der Bewohner an. Ein weihnachtlich geschmückter Gemeinschaftsraum versetzte uns sofort in diese gewisse Weihnachtsstimmung. Unsere Weihnachtslieder gaben dem ganzen dann den letzten Schliff. Die Bewohner sangen mit glänzenden Augen lauthals mit und auch wir konnten ihre Freude spüren. Einigen trieb es vor Freude Tränen in die Augen. Für uns war es ein gelungener Auftritt.  

Vivien Krutki und Vanessa Virgils

Chance2 für Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp

16.12.16. Zum fünften Mal wurden jetzt Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp in ein Förderprogramm der Universität Duisburg-Essen (UDE) aufgenommen, das mit Unterstützung der Mercator-Stiftung Schulkinder mit Migrationshintergrund und aus Nichtakademikerfamilien an die Universität heranführt. Langfristiges Ziel ist es, die bestehende Ungleichheit bei Schul- und Hochschulabschlüssen zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu verringern. Der Titel des Förderprogramms „Chance2“ ist dabei Programm: Schüler der 11. Jahrgangsstufe mit guten Schulnoten werden in Mentorengruppen von Studierenden in verschiedenen Fächern gefördert, an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt und bis zum Abitur begleitet. Anschließend binden sich die jungen Stipendiaten mindestens bis zum Abschluss der Bachelor-Studienphase an die UDE mit ihren rund 100 Fakultäten. Das Stipendium ist außerdem mit einer beachtlichen materiellen Unterstützung verbunden. Die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp gehört seit der Erstauflage des „Chance2“-Förderprogramms vor sechs Jahren zu den offiziellen Kooperationsschulen und konnte jeweils Schülerinnen und Schüler in das Förderprogramm empfehlen. Bei der feierlichen Überreichung der Ernennungsurkunden am Donnerstag, dem 12. Dezember, am Essener Campus wurden dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler David Hübbers, Daniel Schäfer, Hakan Vural und Dilara Yalcin von Projektleiterin Gabriele Spengler in das Programm aufgenommen.

Dr. Joachim Sistig

 

"museum of the future" - Museum 2.0

16.12.2016. 13 Schülerinnen und Schüler aus der 10a und 10d unserer Schule hatten im letzten halben Jahr die Möglichkeit, an einem Projekt im Stadthistorischen Museum in Duisburg am Innenhafen teilzunehmen. Das Projekt wurde gefördert durch den Bundesverband Museumspädagogik im Programm „Kultur macht stark“ und das Bundesbildungsministerium im Vorhaben „Junges Museum“.
Am 24. Juni starteten wir und fuhren gemeinsam mit unserer Kunstlehrerin Beate von der Ruhren nach Duisburg. Zunächst bekamen wir eine Einführung in die Ausstellung des Museums durch den Historiker Frank Switala (eine „coole“ Führung). Danach suchte sich jeder sein persönliches Lieblingsobjekt aus der Ausstellung heraus. Jeder platzierte sich vor dem Objekt und zeichnete es mit Bleistift. Diese Zeichnungen waren die Vorlage für unsere Drucke. Zusammen mit der Künstlerin Zhenia Couso Martell, welche uns die Drucktechnik erklärte, konnte jeder in den Farben seiner Wahl eine Monotypie herstellen.
Im Gebäude des "Zentrums der Erinnerungskultur" bekamen wir eine Einführung in die Biparcours-App, ein Angebot von Bildungspartner NRW an schulische und außerschulische Lernorte zur Erstellung eines Parcours als App. Dort war es völlig „chillig“ eingerichtet, so würden wir uns auch gerne mal Klassenräume wünschen. In den Pausen durften wir uns auf die „Fat-Boys“ schmeißen. Jeder entwickelte circa 4 Fragen mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten. Diese App kann auf dem Handy per QR-Code aufgerufen werden. Wenn man die richtigen Antwortmöglichkeiten eingibt, gewinnt man 100-Punkte. Falls es euch interessiert, wer sich welches Lieblingsobjekt ausgesucht hat, könnt ihr das in der Broschüre des Museums nachlesen. Unsere Lieblingsobjekte variieren von Zähnen eines Mammuts aus der Eiszeit bis zu einem originalgetreuen Kiosk aus der Zeit des Wirtschaftswunders in den 60-er Jahren.
Was uns besonders gefallen hat:
„So ein Projekt ist besser als Unterricht. Es ist abwechslungsreicher und man ist freier.“
„Ich fand super, dass wir uns aussuchen konnten, was wir darstellen wollten.“
„Ich fand es gut, dass wir mit einer Künstlerin zusammenarbeiten konnten. Frank, der Historiker, hatte richtig Ahnung, konnte sich aber mit unserem Humor anfreunden.“
„Die lockere Atmosphäre war toll. Es gab keine Vorgaben. Jeder konnte sich wirklich sein Lieblingsobjekt aussuchen.“
„Ich fand alles gut, aber besonders, dass man das Museum mitgestalten konnte. Das darf man normalerweise im Museum nicht.“
„Cool war, wie das Museum aufgebaut war, mit Knöpfen und einem Modellbauaufzug.“
Berichterstattung in der Presse: NRZ und Rheinische Post.

Luca Stenzel, Luis Krause, Melina Weitz, Emilia Kastrati, Nils Dombrowski

Tastatur - Schreibkurs erfolgreich abgeschlossen!

15.12.2016 14 Schüler und Schülerinnen absolvieren am Freitag, 16.12.16, ihre Prüfung im Tastatur Schreiben. Der Kurs wird in Kooperation mit der VHS Moers durchgeführt und ist für die Teilnehmer kostenlos. Finanziert wird er durch den Europäischen Sozialfonds. Die Trainerin Frau Monika Rehm führt ihn jetzt zum zweiten Mal an der Anne-Frank-Gesamtschule durch. Frau Rehm ist eine gefragte Trainerin und führt die Schüler sicher und mit viel Erfolg zum Zertifikat, das sie zum Abschluss von der VHS ausgestellt bekommen. Am 7. Februar startet ein neuer Kurs, jeweils dienstags, 14.25 – 15.55 Uhr. Anmeldungen können bereits jetzt bei den Sozialpädagogen abgegeben werden, denn die Plätze sind begrenzt.

Constanze Maguin

Alljährlicher Lesewettbewerb im sechsten Jahrgang

Die Teilnehmer (v. l.): Moritz Tanzer, Ben Klockenberg, Janina Simon, Marija Marijanovic, Guiliano Bloch

12.12.16. Lesen? Ist das nicht total langweilig? Nein, ganz im Gegenteil. Vor Kurzem hat in den Klassen des sechsten Jahrgangs der Lesewettbewerb unter der Leitung der Deutschlehrerin Gisela Welp stattgefunden. Fünf Schüler bzw. Schülerinnen sind gegeneinander angetreten. Bewertet wurden sie von einer Jury,  die sich aus Schülern/innen der 9b, der Bibliothekarin Claudia Kuznitius, dem Didaktischen Leiter Michael Murmann und Vertretern der Schülerzeitung SCHIZEI zusammensetzte.
Zuerst lasen die Schüler und Schülerinnen einen selbst ausgewählten Text vor. Dieser wurde dann von der Jury in den Bereichen Lesetechnik, Interpretation sowie Textauswahl bewertet. Dabei konnte man höchstens 5 Punkte erreichen. Danach mussten die Schüler/innen einen Fremdtext, also einen Text, den sie nicht kannten, vorlesen. Der Text aus dem Buch „Der Hummelreiter“ wurde dann in den Kategorien Lesetechnik und Interpretation bewertet.
Wie hat man denn dann den/die Sieger/in ausgemacht?
Es wurden erst einmal alle Punkte in den Bereichen und schließlich die Punkte von allen Jurymitgliedern zusammengerechnet.
Und wer hat dann schließlich gewonnen?
Das war dieses Mal sehr knapp. Ben Klockenberg aus der 6e hat mit einem Punkt Vorsprung gewonnen und damit belegte Marija Marijanovic den zweiten Platz.
Und was haben sie gewonnen?
Alle Teilnehmer haben einen Buchgutschein, eine Urkunde sowie Buchstabennudeln gewonnen und Ben hat zusätzlich noch ein Buch geschenkt bekommen.

Vivien Krutki, Jury-Mitglied

"Alles bewegt sich" - Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp feierte traditionelles Winterfest

Kilian Feist und Simon Helmus (Jg. 12) am 3D-Drucker der Hochschule Rhein-Waal.

07.12.2016 Die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp feierten gemeinsam mit Eltern und Gästen in den Klassen und auf dem Schulgelände unter dem Motto „Alles bewegt sich“ ihr traditionelles Schulfest, verbunden mit einem Tag der offenen Tür und Unterrichtspräsentationen für Grundschulkinder.
Das Schulfestmotto entstand durch ein Projekt des landesweiten Kulturagentenprogramms. Für ein Jahr haben Schülerinnen und Schüler der Schule hier die Möglichkeit im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft oder im Regelunterricht traditionelle Handwerke der Metallverarbeitung wie Schweißen und Schmieden zu erlernen. Aus gesammeltem Schrott wird eine Maschine hergestellt, die nichts produziert, sondern als Kinetisches Objekt mit überraschenden Bewegungsmöglichkeiten die Schulgemeinde beim nächsten Schulfest erfreuen wird. Begleitet wird das Projekt durch den Schmied, Historiker und Museumspädagogen Olaf Knoepges. Unter seiner Anleitung konnten Kinder, die daran Interesse hatten, sich in Bewegung setzen, um auf dem Schulhof in wärmender Wintersonne ein eigenes Werkstück zu schmieden. Schülerinnen, Schüler und Lehrer schürten das Feuer mit einem alten Blasebalg, während die Jungen an der Esse Eisenstangen in Teamarbeit zu Messern und anderen Schmuckstücken schlugen und bogen. Anschließend schleiften sie die Klingen traditionell an einem Wasserschleifstein. Dieser Workshop auf dem Schulfest ist Bestandteil des einjährigen Projektes. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ im Netzwerk Duisburg-Moers durchgeführt.
Unterstützt und begleitet wird dieses Projekt auch durch das FabLab Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal, die das Schulfest und das Projekt mit weiteren Aktionen bereicherten. So wurden unter der Anleitung von zwei Mitarbeitern der Hochschule, Daniele Ingrassia und Marc Kohlen, mit einer Drohne die Aktivitäten von oben gefilmt und in der Schulküche stellte ein von der Hochschule bereitgestellter 3D-Drucker, der mit Teig aus der Schulküche bestückt war, Plätzchen mit Weihnachtsmotiven her.

Michael Murmann, Didaktische Leitung

AFG-Weihnachtsbaum

01.12.2016 In einer Gemeinschaftsaktion haben Pflegschaftsvorsitzender Werner Weyers und weitere engagierte Eltern sowie Mitglieder der Fachschaft Kunst und der Schulleitung auf unserem Schulhof auch in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum aufgestellt und mit in verschiedenen Klassen gefertigtem Schmuck dekoriert.

Respekt – Was ist das eigentlich und wieso zeigen ihn immer weniger?

30.11.2016 Um diese Fragen und viele weiteren zu besprechen, haben sich Lehrer und Lehrerinnen und Schüler und Schülerinnen der AFG mit dem Politiker Ibrahim Yetim zusammengesetzt. Die Teilnehmer diskutierten Probleme wie „sinkender Respekt “, „Mobbing“ und „falscher Sprachgebrauch untereinander“. Beim Gespräch konnte man feststellen, dass viele diese Probleme kennen und auch konkrete Beispiele dafür nennen können. Eine Schülerin berichtete, dass ihre Nichte schon in der Grundschule gemobbt und bedroht wurde. Die Lehrer konnten dabei unter den Schülern nur wenig ausrichten, erst die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern hat geholfen. Eine Teilnehmerin erzählte, dass sie die die Eltern eines Schülers um ein Gespräch gebeten habe, weil dieser einer Mitschülerin über Whatsapp beleidigende Nachrichten geschickt hat. Beim Gespräch sahen die Eltern dann nicht ein, dass ihr Kind etwas falsch gemacht habe, immerhin gehe man ja beim Fußball genauso miteinander um, so die Eltern.
Doch wie entstehen diese Probleme? Auch das wurde erörtert. Die meisten sehen die Probleme in den sozialen Medien und darin, dass die Kinder die falschen Vorbilder haben. Man erwähnte, dass Kinder berufstätiger Eltern oft alleine seien und auch nicht mehr die Eltern zum Vorbild nähmen, sondern eher Personen aus der Rapper-Szene. Diese haben einen menschenverachtenden Sprachgebrauch und verwenden viele Schimpfwörter, die die Kinder übernähmen und als normal betrachteten. Bei den sozialen Medien wird das Problem darin gesehen, dass die Kinder nicht gezeigt bekommen, wie sie damit richtig umzugehen haben.
Es gab für diese Probleme auch Lösungsvorschläge. Die Eltern sollten schon recht früh darin unterstützt und gestärkt werden, die Kinder richtig mit dem Umgang von sozialen Medien vertraut zu machen. Auch wurde vorgeschlagen, die sozialen Medien mehr in den Schulalltag zu integrieren.
Am Ende des Gespräches fragte Ibrahim Yetim die Anwesenden, was er als Politiker denn ihrer Meinung nach tun könne. Es wurde u.a. vorgeschlagen ein Projekt zu erarbeiten, damit die Schüler und Schülerinnen erfahren, was Respekt eigentlich ist, eine stärkere Ausrichtung auf das Problem der sozialen Medien und entsprechende Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen und die Einführung eines verpflichtenden sozialen Jahrs, um den jungen Erwachsenen die Lebensbedingungen anderer Menschen nahezubringen.

Vivien Krutki

Die SV-Fahrt 2016

23.11.2016  In Hinsbeck angekommen,  haben wir uns einen Überblick über die Themen verschafft, die für diese Fahrt anlagen. Ihr kennt doch bestimmt die Pfandtonne, oder? Auch dieses Jahr haben wir uns wieder mit dieser beschäftigt. Da die Pfandtonne leider häufig falsch genutzt wird, indem sie als normale Mülltonne missbraucht wird, müssen wir nun Mülltüten und Handschuhe besorgen, um die Pfandtonne zu leeren. Wir appellieren noch einmal an euch, verantwortungsvoll mit der Tonne umzugehen. Es geht schließlich um einen guten Zweck.
Dann haben wir stattgefundene Projekte rückblickend besprochen, die in den Jahresbericht für das Projekt „Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage“  kommen sollen. Wir planen außerdem eine Red-Hand-Aktion für das kommende Winterfest in Zusammenarbeit mit der Candy-Bar der Klasse 6a. Besucher können gegen eine Spende bzw. einen roten Handabdruck am Stand der Red-Hand-Aktion eine Tüte Bonbons an der Candy-Bar bekommen, um so ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu setzen. Zudem haben wir festgelegt, dass am 06. Februar der alljährliche Verkauf von Valentinstags-Rosen beginnt. Darüber hinaus  haben wir vorgeschlagen, dass die Einnahmen von „Aktion-Tagwerk“  in Zukunft zur Hälfte an den Förderverein unserer Schule gehen sollen, um auch unsere Mitschüler/innen zu unterstützen. Auch Themen wie die Entwicklung eines SV-Logos, das Leitbild der AFG und die Nikolaus-Aktion wurden diskutiert und bearbeitet.
Des Weiteren wünscht sich die SV eine Teilnahme an der „SEfU-Umfrage (Schüler als Experten für Unterricht)“. Geplant ist, dass einige Lehrer/innen probeweise diesen Fragebogen mit ihren Kursen durchführen,  reflektieren und ihre Erfahrungen an die SV weiterleiten. Langfristig wird angestrebt, die SEfU-Umfrage als Feedback-Instrument an der AFG zu verankern.
Neben der Arbeit wurde beim Wikingerschach, Basketball, Tabu und Werwölfe-Spiel eine Menge gelacht. Motiviert starten wir in das kommende SV-Jahr und hoffen auf tatkräftige Unterstützung!
Ab sofort findet ihr uns auch auf Instagram! @AFG-SV

Eure SV

Jahresrückblick 2016 „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

27.11.2016 Wir bekommen oft genug gesagt, dass wir nach vorne gucken sollen. Doch heute wollen wir uns kurz erinnern, was wir letztes Jahr alles erreicht haben. Angefangen mit der Red-Hand-Aktion am 21.Juni 2016, bei der wir 116 rote Handabdrücke und 144,65 Euro gesammelt haben. Zum ersten Mal wird die SV die Aktion auch auf dem Winterfest durchführen.
Des Weiteren folgte ein Projekt einer Klasse zum Thema „eTwinning“ mit einer italienischen und griechischen Schule zum Thema „Feeling at Home“. Wann und weshalb fühlen wir uns zu Hause?  Es ging darum, wie wir anderen ein Gefühl von Heimat vermitteln können.
Am 26.11.2016 folgte dann ein Vortrag über einen englischen Kriegsgefangenen mit musikalischer Begleitung seitens unserer Schule zur Ausstellungseröffnung „Kriegsgefangenenanlager Friedrichsfelde“ zum Gedenken an den 100. Jahrestag zum Beginn des 1. Weltkrieges.
Danach folgte das eTwinning-Projekt T.I.M.E (The International Meeting Event). Schüler und Schülerinnen aus der Türkei, Bulgarien, Frankreich, der Ukraine und Deutschland tauschten Informationen und Präsentationen zu ihren Heimatländern aus. Unter Anderem schrieben sie zusammen ein eBook über die Flucht eines syrischen Mädchens, das über die Türkei, Ukraine, Bulgarien, Deutschland und Frankreich wieder zurück in ein befriedetes Syrien wiederkehren konnte.
Das Team Arkadas war letztes Jahr auch sehr aktiv und hat sich mit politischen und sozialen Themen beschäftigt, z.B. ob Lehrerinnen an der Anne-Frank-Gesamtschule ein Kopftuch tragen dürfen oder nicht. Ein weiteres Thema war die Flüchtlingskrise. Passend zu diesem Thema hatte Arkadas einen Flüchtling zu Gast, der über seine Erlebnisse erzählt hat. Noch ein anderes Thema, mit dem sie sich beschäftigt haben, war die politische Situation in der Türkei.
Arkadas unterstützt Schüler und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund in unserer Schule, indem sie den Schülern und Schülerinnen Nachhilfe anbieten und sie auch gerne beraten.
Eine 6. Klasse hat sich in ihrem GL-Unterricht außerdem dem Thema Anne Frank gewidmet, der Namensgeberin unserer Schule.
Am 15.11.2016 fand im Rahmen der Woche des Respekts eine Diskussionsrunde mit Herrn Ibrahim Yetim, unserem Schulpaten, statt, in der Mitglieder von Arkadas, der SV sowie mehrere Lehrer/innen und Schüler/innen darüber gesprochen haben, wie wir den Respekt untereinander und in der Öffentlichkeit ausleben und bewahren können. Dabei haben wir versucht, Lösungen für die Probleme in diesem Bereich zu finden.
Auch hat die Schule in diesem Schuljahr das Leitbild passend zu „Schule ohne Rassismus“ entwickelt. In dem Leitbild geht es um ein friedvolles Miteinander. Mit Toleranz, Vielfalt und Gemeinschaft zum WIR.

Lea Gohr 9d



    

Einladung zum Schulfest

Woche des Respekts – Ibrahim Yetim informiert sich über Erfahrungen in Moers und Neukirchen-Vluyn

20.11.2016. Ein respektvoller Umgang ist die Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um die gegenseitige Achtung und die Wertschätzung füreinander zu fördern, initiierte die nordrhein-westfälische Landesregierung vom 14.-18. November 2016 die „Woche des Respekts“. Im Rahmen dieser Aktionswoche besuchte der Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim die Polizei in Neukirchen-Vluyn, die Feuerwehr in Moers und die Anne-Frank-Gesamtschule in Rheinkamp.
In den Gesprächen mit den Polizeibeamten und Rettungskräften wurde deutlich, dass in den letzten 10 bis 15 Jahren eine Veränderung spürbar geworden ist. Der Umgangston gegenüber den Einsatzkräften ist respektloser geworden. Zudem ist die Hemmschwelle für Beleidigungen oder Gewalt gesunken. „Eine härtere Bestrafung für solche Taten ist aus meiner Sicht notwendig. Die Bundesratsinitiative der NRW-Landesregierung begrüße ich daher ausdrücklich“, so Yetim. Darüber hinaus ist der SPD-Abgeordnete der Ansicht, dass eine größere Wertschätzung für die Menschen, die Sicherheit gewährleisten und im Notfall helfen, unabdingbar ist.
Nach dem Austausch mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern an der Anne-Frank-Gesamtschule betont Yetim die Bedeutung der sozialen Medien: „Wir alle müssen lernen, wie wir uns in der digitalen Lebenswelt verhalten. Die Schule ist sicherlich ein Ort, an dem junge Menschen, Regeln dafür kennenlernen sollten. Dafür müssen wir Lehrkräfte qualifizieren und die Schulen entsprechend ausstatten.“
In allen Gesprächen wurde auch deutlich, dass die Vermittlung eines respektvollen Umgangs Aufgabe des Elternhaus ist. Für den sehr offenen Austausch bedankt sich Ibrahim Yetim bei allen Beteiligten. Aus den vielen Eindrücken und Anregungen plant er entsprechende Initiativen in den jeweiligen Politikfeldern anzustoßen.

Sponsorenlauf: einmal Beirut und zurück

16.11.2016. Insgesamt 7901,5 Kilometer liefen die 852 Teilnehmer des diesjährigen Sponsorenlaufes der AFG. Das entspricht ungefähr der Strecke von Moers nach Beirut und zurück. Mit dem erlaufenen Geld kauft die Schule eine neue Musikanlage, die auf Abschlussfeiern, Festen und Kulturveranstaltungen zum Einsatz kommen wird.
Allen Läuferinnen und Läufern und allen Sponsoren ein herzliches Dankeschön!

Martin Knackstedt

Sie hat wieder begonnen, die 20. Moerser-Jugendbuch-Jury!

16.11.2016. Das Warten hat nun ein Ende, am gestrigen Nachmittag war die offizielle Pressekonferenz zur Eröffnung der 20. Moerser-Jugendbuch-Jury in der Bibliothek Moers. 20 ausgewählte Neuerscheinungen wurden der Presse, den Lehrern und den Sponsoren vorgestellt. Unter anderem finden sich auf der Titelliste zwei alte Bekannte wieder: Isabelle Abedi mit „Die Längste Nacht“ und Ursula Poznanski mit „Elanus“. Beide Autorinnen haben es zum erneuten Male geschafft auf die Titelliste zu kommen, nachdem beide bereits zweimal gewonnenen haben. Aber auch über ein neues Projekt berichtete der Moderator Benedict Stenzel gestern: „Wir werden mit Frau Monika Hanewinkel, eine Journalistin beim WDR5 einen Blog mit Rezensionen über neue Kinder- und Jugendbüchern gestalten, der Start für den Blog ist für Januar 2017“ geplant. Unter: www.facbook.de/moerserjugendbuchjury bekommt man mehr Informationen. Das ganze Team der MJJ freut sich am 28.04.2017 auf der Abschlussfeier den Sieger zu verkünden.

Benedikt Stenzel

Woche des Respekts in Moers

06.11.2016. Ein respektvoller Umgang ist die Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Zusammenleben. In unterschiedlichen Kontexten erleben wir jedoch, dass Respektlosigkeit zunimmt. Um die gegenseitige Achtung und den respektvollen Umgang miteinander zu fördern, veranstaltet die nordrhein-westfälische Landesregierung vom 14.-18. November 2016 eine „Woche des Respekts“.
Im Rahmen der „Woche des Respekts“ besucht der Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim die Polizei in Neukirchen-Vluyn, die Feuerwehr in Moers und die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp. „Ich möchte mit Polizeibeamtinnen und –beamten sowie Rettungskräften darüber ins Gespräch kommen, was Respekt im alltäglichen Miteinander bedeutet und in welchen Situationen wir uns mehr Respekt wünschen. Darüber hinaus freue ich mich auf den Austausch mit Lehrerinnen und Lehrern sowie den Schülerinnen und Schülern, denn Schule ist ein wichtiger Ort an dem Kinder Respekt lernen, aber auch Erfahrung mit Hass und Mobbing machen.
Im Rahmen der „Woche des Respekts“ ist jede und jeder eingeladen sich selbst zu beteiligen. Fotos oder Videos mit einer persönlichen Geste oder Botschaft „für mehr Respekt“ können auf der Homepage www.respekt.nrw hochgeladen werden. Auf diese Art und Weise entsteht eine „Online-Demo“ für mehr Respekt. Auch in den sozialen Medien kann mit dem Hashtag #HutAb etwas Positives geschrieben werden, um einen „Candy-Storm“ zu initiieren.

Ibrahim Yetim

Zu Gast beim Jugendbotschafter-Workshop der Deutsch-Türkischen-Jugendbrücke in Hamburg

06.11.16. In den Herbstferien ging es für uns, Dilara Yalçın und Fennican Cağlayan, mit unserem Lehrer Lehrer Barış Uçak vom Duisburger Hauptbahnhof in Richtung Hamburg. Dort waren wir als Gast zum Jugendbotschafter-Workshop der Deutsch-Türkischen-Jugendbrücke eingeladen und sollten unser Austauschprojekt, das wir mit Schülerinnen und Schülern aus unserer Partnerschule „Mehmet Özöncel Anadolu Lisesi“ (Adana/Türkei) hier bei uns in Moers an der Adolf-Reichwein-Grundschule im Frühjahr 2016 durchgeführt haben, präsentieren. Das Austauschprojekt unter dem Titel „Sport als Medium zur Integration von Flüchtlingskindern in die Gesellschaft“ ist noch nicht endgültig abgeschlossen.
Nach einer ca. 3½- stündigen Fahrt sind wir schließlich in Hamburg angekommen und waren sofort von der Stadt begeistert. Am nächsten Morgen wurde es dann nach dem Frühstück ernst: Wir mussten unser Projekt in einem 90-minütigen Vortrag vorstellen. Während des Vortrages, den wir auf Deutsch hielten, befand sich ein Synchrondolmetscher vor Ort und hat den Gästen aus der Türkei alles übersetzt. Anschließend folgte eine intensive Diskussion.
Unser Publikum bestand aus mehr als 20 austauscherfahrenen Schülerinnen und Schülern, größtenteils aus den unterschiedlichsten Regionen der Türkei. Diese hatten sich zu diesem Workshop zusammengefunden, um selbst Projekte zu entwickeln. Unser Projekt sollte diese engagierten „Projektentwickler“ inspirieren und als sogenanntes Vorzeigemodell dienen. Wie wir wenig später als Rückmeldung von der Deutsch-Türkischen-Jugendbrücke erfuhren, haben wir genau dieses Ziel erreicht und in diesem Workshop ist der ein oder andere Stein ins Rollen gekommen…
Nach einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen mit unseren Gastgebern mussten wir leider schon unsere Heimreise antreten. Auch wenn es nur ein Tag war, den wir in Hamburg verbracht haben, sind wir uns einig, dass es ein schönes und vor allem sehr erfolgreiches Erlebnis war.


Fennican Cağlayan

Erste Suppenküche im Moerser Norden

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„An die Löffel, fertig, los!“

03.11.2016. Mit diesen Worten eröffnete Tanja Reckers vom Quartiersbüro Rheinkamp  Ende Oktober das erste Suppenfest für den Moerser Norden.
Die Idee dahinter: Kochen und Essen verbindet die Menschen, egal wie alt sie sind.
In diesem Sinne kamen 5 unterschiedliche Einrichtungen zusammen, um ihre selbst gekochten Suppen zu präsentieren, zu probieren und zu prämieren.
In der Küche der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp trafen sich Bewohner des AWO Seni-orenzentrums Willy-Brandt-Haus, Eltern der Kochgruppe „Fit for Food“ des NaNo in den Eicker Wie-sen, die AG „Die Vorkoster“ der Gesamtschule,  Kinder der offenen Ganztagsbetreuung der Gemein-schaftsgrundschule sowie die Kleinen der KiTa Ulrich-von-Hutten-Straße Eick-Ost.
Alle hatten sich im Vorfeld mächtig ins Zeug gelegt und fleißig geschnibbelt und abgeschmeckt um eine pikante Kürbissuppe oder exotische Ofensuppe herzustellen.
Glückliche Gewinner des „Suppenordens“ waren die Köchinnen des Willy-Brandt Seniorenzentrums mit ihrer leckeren Gemüsesuppe mit Fleischbällchen.
Fazit: Bei Oma schmeckt es doch am besten!
Organisiert wurde der Suppenwettbewerb durch den Arbeitskreis Alt & Jung des Sozialraumteams Nord.

Constanze Maguin, Hermine van Gaalen



    

"Solange es das noch gibt, diesen wolkenlosen blauen Himmel, darf ich nicht traurig sein."
(Anne Frank, Tagebuch)

Moers, den 18. Oktober 2016

Die Schulgemeinde der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
ist betroffen vom für uns alle unerwarteten Tod von

Michael Räthel.

Seit vielen Jahren hat Michael Räthel mit seinem großen fachlichen Wissen,
mit Geschick und viel Herzblut
bis zuletzt unseren Förderverein geleitet
und die Schule vertrauensvoll mit Rat und Tat unterstützt.

Kinder zu fördern,
deren Eltern für außerunterrichtliche Aktivitäten
nicht aus eigener Kraft aufkommen konnten,
und unermüdlich den musischen Bereich unserer Schule zu unterstützen
war Michael Räthel ein besonderes Anliegen.

Wir werden stets mit sehr viel Hochachtung und Dankbarkeit
für seine Verdienste um unsere Schule an Michael Räthel denken.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Hannegret Gucek-Rehn
Schulleiterin

Christian Brylak
Stellv. Vorsitzender Förderverein

Werner Weyers
Vorsitzender Schulpflegschaft

Hackedicht - Mit viel Witz gegen Drogen

30.09.2016 – Eine Woche Hackedicht-Schultour an der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp ist zu Ende. Die Schultour, die in diesem Jahr wieder in 24 Schulen im gesamten Bundesgebiet Station macht,  ist das gemeinsame Präventionsprojekt der Krankenkasse Knappschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes. Am Montag startete der Besuch  mit dem Bühnenprogramm des Kabarettisten Eisi Gulp, der in einem knapp zweistündigen Bühnenprogramm die 280 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufen mit viel Witz und jeder Menge versteckter Informationen animierte, über die Risiken des Drogenkonsums nachzudenken. Ohne erhobenen Zeigefinger, stattdessen mit viel Witz und treffsicheren Gags wies er auf die Gefahren und Folgen eines übermäßigen Konsums hin. Auch das gerade stattfindende Münchner Oktoberfest mit seinen abartigen Ausprägungen war eines seiner Themen.
Eine nachhaltige Wirkung des Programms soll durch Präventionsfachkräfte von Condrobs e.V. sichergestellt werden. Die Klassenleitungen der teilnehmenden Jahrgänge wurden nachmittags fortgebildet, um in den kommenden Tagen eine Nachbereitung des Bühnenstückes, aber auch eine fortführende Beschäftigung zu gewährleisten. Auch Eltern und Erziehungsberechtigte wurden an einem anberaumten Elternabend über das Projekt informiert und zur Diskussion eingeladen.

Michael Murmann, DL

Bis an den Rand des Weltraums…

Gruppenbild nach der Pressekonferenz im Rathaus Moers

04.10.2016. „AFG hebt ab“ – so lautete die Überschrift einer Projektbeschreibung, die Physiklehrer Christian Eckold anlässlich der Teilnahme an einem Schulwettbewerb formuliert hatte. Großzügiger Initiator des Wettbewerbs war einmal mehr der Grafschafter Lions Club Moers, der insgesamt Preisgelder in Höhe von 11000,- € für die teilnehmenden Moerser Schulen ausgelobt hatte.
Vor einigen Tagen wurde nun vom Grafschafter Lions-Präsidenten Roland Schaffer im Rathaus Moers auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass das Projekt „Stratosphärenflug“ der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp mit zu den Gewinnern gehört. Der Projektgruppe „Wir erkunden die Luft über Moers“, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufe 5 bis 12 zusammensetzt, stehen 1000,- € Preisgeld zur Verfügung. In einem jahrgangs- und fächerübergreifenden Projekt soll die Luftsäule über Moers mit einem Stratosphärenballon erkundet werden. Wenn alle erforderlichen Genehmigungen eingeholt worden sind, wird der Ballon vom Schulhof abheben. Beim Aufstieg werden hoffentlich spektakuläre Foto- und Filmaufnahmen zwischen Moers und dem Rand des Weltraums entstehen. Unterwegs werden außerdem Klimadaten registriert, die später am Boden im naturwissenschaftlichen Unterricht ausgewertet und nachbereitet werden.

Christian Eckold

Klassenfahrt der 6a und 6d nach Schillighörn

01.10.2016. Am Montagmorgen ging es für die 6a und die 6d an die Nordsee nach Schillighörn. Trotz fünfstündiger Fahrt kam keine Langeweile auf. Es wurde geredet, gelacht und Musik gehört. Nach der Anreise gingen wir gemeinsam zum Strand. Am Strand angekommen, durften wir ins Watt. Ein paar Kinder fanden sogar Krebse. Abends haben wir noch eine Rallye gemacht, um die Umgebung zu erkunden.
Am nächsten Tag liefen wir ca. 5 km zum Nationalpark Museum. Wir schauten uns einen Film über das Wattenmeer an, um nachher Fragen dazu beantworten zu können. Zum Schluss durften die Kinder noch einen Seestern in die Hand nehmen.
Am Mittwoch standen ein Sandburgbauwettbewerb und eine Wattwanderung auf dem Programm. Wir sahen viele Krebse, Wattwürmer und Muschelarten. Einigen Schülern hätte man danach den Titel „Wattschwein“ verleihen können.
Am Tag darauf machten beide Klassen zusammen eine Schifffahrt. Unterwegs trafen wir noch andere Schiffe und uns wurde viel über sie erzählt. Nach ca. 2 Stunden fuhren wir zurück zum Hafen und durften noch ein wenig auf dem Spielplatz spielen. Nach dem Ausflug grillten wir gemeinsam in der Jugendherberge und dann mussten wir leider auch schon wieder unsere Koffer packen. Als Abschluss der Klassenfahrt feierten wir eine Disco-Party, bei der fast alle mittanzten.
Am Freitagmorgen ging die Reise nach Hause los. Um ca. 14:00 Uhr kamen wir an der AFG wieder an und jeder freute sich darüber, seine Eltern wieder zu sehen.
Es war eine tolle Klassenfahrt!

Janina Simon 6a

Studienfahrt 2016 des LK Mathe zur italienischen Riviera

25.09.2016. Unsere Studienfahrt begann am Sonntagabend um 20.30 Uhr am Parkplatz der Anne-Frank-Gesamtschule. Nach 16 Stunden meckern, schlafen, essen, lachen und freuen auf die bevorstehende Zeit kamen wir endlich am Hotel Centro in Imperia an.
Schon während der Fahrt dorthin beeindruckte uns die Aussicht auf die Blumenriviera. Nach dem Auspacken auf den Zimmern zogen wir los um das Städtchen zu erkunden. Imperia bot Supermärkte, mehrere Restaurants und Bars, Häfen, einen Kiesstrand und ein sehenswertes Oliven-Museum der Firma Carli mit anschließendem Shop. Die darauf folgenden Tage reisten wir mit unserem Reisebus und unserem Busfahrer Andreas, welcher trotz nur schwer befahrbarer, schmaler und steiler Straßen ausgezeichnet fuhr, an naheliegende Orte mit Sehenswürdigkeiten und geschichtlichen Hintergründen. Am besten gefiel uns der Aufenthalt in Genua mit dem zweitgrößten Aquarium in Europa und die Besichtigung der Tropfsteinhöhle von Toirano einschließlich Führung. Hier sahen wir Knochen von Höhlenbären und Spuren von Menschen, die vor ca. 12 000 Jahren gelebt hatten. Jedoch sind auch die Besuche der Städte Monacoville mit Monte Carlo und Èze in Richtung Frankreich zu nennen. Dort ermöglichte man uns einen Einblick in die Geschichte und Herstellung der berühmten Parfümfabrik Galimard und eine Exkursion auf die bekannte Formel-1-Rennfahrstrecke. Außerdem waren die Gebäude aus mittelalterlicher Zeit in Albenga und die Aussicht, welche uns die Festung in Savona bot, ziemlich beeindruckend.
Auch wenn wir alle eindeutig sagen können, dass wir dank Frau Burbach und Herrn Leuker so viel gelaufen sind wie noch nie zuvor in unserem Leben, sind wir überzeugt, dass wir die beste Woche unserer Schulzeit hatten.

Songül Arslan und Betül Gebes

„Hackedicht – Schultour der Knappschaft“ an der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp

16.09.2016.   Am Montag, dem 26.09.2016, startet um 10 Uhr auf der Bühne im Pädagogischen Zentrum das Präventionsprojekt „Hackedicht – Schultour der Knappschaft“  an der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp.
Das gemeinsame Alkohol-Präventionsprojekt der Krankenkasse Knappschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für die Gefahren und Folgen beim Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren.
Mit seinem Kabarettstück „Hackedicht oder was?“ thematisiert der Kabarettist und Schauspieler Eisi Gulp den Konsum von Tabak, Alkohol und illegalen Drogen auf emotionale Weise und liefert damit den Anstoß für eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Themen Konsum, Bedürfnis und Abhängigkeit. Die intensive Beschäftigung mit dem Thema soll dann in den folgenden Tagen im Unterricht der Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 aufgegriffen und fortgeführt werden. Begleitet wird das Projekt durch das pädagogische Fachteam des Suchthilfevereins Condrops e.V., das beteiligte Lehrerinnen und Lehrer an einem Folgetag zum Umgang mit dem Thema "Alkoholmissbrauch" fortbilden wird.
Mit der Hackedicht-Schultour wird das Projekt dieses Jahr wieder bundesweit etwa 4.500 Kinder und Jugendliche erreichen. Wir freuen uns, eine der bundesweit ca. 25 Schulen zu sein, die in diesem Jahr besucht werden.

Michael Murmann, Didaktische Leitung



    

"Das ist das Schwierige in dieser Zeit: Ideale, Träume, schöne Erwartungen kommen nicht auf,
oder sie werden von der grauenhaftesten Wirklichkeit getroffen und vollständig zerstört."
Anne Frank. Tagebucheintrag, 15. Juli 1944

 

Für uns alle unfassbar –
plötzlich bist du nicht mehr da.
Wir aber bewahren dich in unseren Erinnerungen.

Wir trauern um unseren
Mitschüler und Schüler
Burkhard Ziegler.

 

Moers, im September 2016

Grüße von der Studienfahrt aus Prag.

Schülerinnen und Schüler der AFG besuchen die DRK-Bereitschaft in Moers

13.09.2016. Über die Aufgaben und den ehrenamtlichen Einsatz des DRK-Ortsverbandes Moers informierte sich die Klasse 9 D im Rahmen ihrer Projektwoche. Das Rotkreuz-Team vor Ort und ihr Leiter Michael Birkner hatten Mitmachstationen zu den Themen medizinische und technische Erstversorgung, Verletztentransport, Wasserrettungshunde sowie Verpflegung, Versorgung und Notunterbringung großer Menschenmassen  eingerichtet.
Die Rotkreuz-Grundsätze wurden anhand des Jugendrotkreuzes plastisch vorgestellt. Zweimal im Monat trifft sich die Jugendgruppe im Schulungsheim Moers-Genend und spontan versprachen drei Besucher demnächst einmal mit dabei zu sein.
Nach einem gemeinsam eingenommenen Imbiss wurde das Genender Umfeld, bei Fahrten mit den Rettungswagen, näher erkundet.

Dr. Gregor Prumbs

Die 6a schickt sonnige Grüße aus Schillig! Allen geht' s gut!

Die Schulleitung wünscht allen Schülerinnen und Schülern und dem gesamten Kollegium eine gute und gelungene Wander- und Projektwoche!



    

Kulturagentenprojekt „Alles bewegt sich“

02.09.2016. Das Programm läuft weiter - neue Aktionen sind geplant, unter anderem eine spannende Aktion in Zusammenarbeit mit einem Künstler und Kunstschmied, zwei Techniklehrern und dem Fab Lab der Hochschule Rhein-Waal.
Ziel: Herstellung einer beweglichen Nonsensplastik aus Schrott à Thema :  „Alles bewegt sich“
Es soll Spaß machen sich in unbekannten Bereichen der Kunst, des Handwerks, der Technik und der modernen  Techniken in High-Tech Laboratorien zu bewegen und zu arbeiten, aber auch etwas Neues zu lernen.
Angesprochen werden Schüler/-innen der Jahrgangsstufen 8 bis 13, die sich eine zwei-stündige AG am Dienstag von 14.25 Uhr bis 15.55 Uhr vorstellen können.
Interessierte kommen bitte am Dienstag, den 20.9.16, um 14.30 Uhr in den Bereich des Haupteingangs/Verwaltungsflur.

Jürgen Bluhm

Erfinderinnen und Erfinder ab der Jahrgangsstufe 8 aufgepasst!

Habt ihr verrückte Ideen?
Seid ihr kreativ?
Bastelt und werkelt ihr gerne?
Wollt ihr Metallverarbeitung selbst ausprobieren?
Habt ihr Lust, etwas übers Schmieden zu erfahren und es selbst zu probieren?  Ein „echter“ Schmied wird euch dabei helfen!
Wollt ihr Teil eines großen, gemeinsamen Projektes werden?
Dann meldet euch möglichst heute noch bei Herrn Bluhm oder bei Herrn Totti. Zeigt eure Ideen, erklärt sie den Lehrern!
Alle kreativen Ideen sind willkommen, gerne auch mit Skizzen oder Beschreibungen.
In einer AG werdet ihr eine große Skulptur bauen!

Stolpersteinverlegung mit AFG-Schülern und -Schülerinnen

30.08.2016. Es war der zweite Schultag und es waren 36 Grad im Schatten. Dennoch haben sich 60 Schülerinnen und Schüler aufgemacht, um an einer Stolpersteinverlegung im Moerser Stadtteil Mattheck teilzunehmen.
Eingeladen hatten der Verein „Erinnern für die Zukunft“ sowie die „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“. An der Leipziger Str. 6 wurden sechs Stolpersteine von dem Künstler Günter Demnig verlegt, auf denen Namen von Widerstandskämpfern eingraviert sind. Diese wurden Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft unter Hitler (von 1933-1945). Die Mattheck-Siedlung galt als ein Ort, an dem Menschen geholfen wurde, in die Niederlande zu fliehen.
Angehörige der Opfer verfolgten bewegt die zeremonielle Verlegung der Steine. Die Anne-Frank-Schüler/-innen hatten vor den Ferien die persönlichen Geschichten der Opfer herausgearbeitet, um diese bei der Feier den Gästen vorzustellen, ihnen ein „Gesicht“ zu geben. Im weiteren Teil wurde das Anne-Frank-Lied mit allen gesungen, um daran zu erinnern, dass wir auch in der jetzigen Zeit den Auftrag haben, wachsam zu sein und unsere Demokratie zu schützen. Und dass wir die Ansichten unserer Mitmenschen achten müssen, auch wenn sie anderer Meinung sind.
Die Feier stellte wegen der großen Hitze eine große Herausforderung für die Siebt-  und Neuntklässler dar, dennoch fuhren alle mit einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl nach Hause.
Nach solchen Veranstaltungen ist  man stolz auf seine Schülerinnen und Schüler und freut sich auf weitere Veranstaltungen.  

S. Schilling-Punge, J. Pfeiffer, N. Walter

eTwinning

28.08.2016. Im Unterricht unkompliziert kleine oder große Online-Projkete einbauen? Dafür ist eTwinning, die europäische Plattform für Online-Schulprojekte, die ideale Lösung. Neben dem Austausch in Deutsch oder Fremdsprachen lernen die Schülerinnen und Schüler auch ganz nebenbei den Umgang mit digitalen Medien.
Weshalb sich die Teilnahme für Schülerinnen und Schüler und besonders auch für Lehrkräfte lohnt, erfahren Sie / erfahrt ihr in diesem Video.

Verena Michael

Zum Gedenken an Margot Betti Frank

Margot Betti Frank

28.08.2016.Ich finde es sehr schade, dass von Margot nur so selten die Rede ist. Sie ist es auch wert, erwähnt zu werden.“
Jetteke Frijd, Margot Franks beste Freundin

Am 16. Februar 2016 wäre Margot Betti Frank, die drei Jahre ältere Schwester von Anne Frank, 90 Jahre alt geworden. Das Anne-Frank-Zentrum in Berlin will ihrer gedenken und hat alle Anne-Frank-Schulen dazu eingeladen, sich mit einem Projekt zu beteiligen.
Dieser Einladung ist die Klasse 6e unserer Schule sofort mit Begeisterung nachgekommen. Die Schülerinnen und Schüler überlegten gemeinsam, wie man eine Präsentation über Margot Frank gestalten könne. Sie entschieden sich, eine Powerpoint-Präsentation anzufertigen, fiktive Tagebucheinträge und eine Geschichte zu schreiben sowie Plakate für das Klassenzimmer anzufertigen.

Zur online Präsentation der Projektergebnisse

Die nötigen Informationen zu beschaffen war gar nicht so einfach, mussten die Schüler feststellen, denn „irgendwie ist Anne viel ‚berühmter‘ als ihre Schwester. Margot steht mehr in ihrem Schatten, obwohl sie doch das gleiche Leid erfahren hat“ (Aussage einer Schülerin der 6e bei der Recherche).
Inzwischen wurde schon auf der Internetseite des Anne-Frank –Zentrums ein Bericht über das Schülerprojekt veröffentlicht. (https://www.annefrank.de/margotfrank90/)
Als einen ersten Dank erhielt die Klasse schon ein Comic über die Entdeckung  Anne Franks. Des Weiteren nehmen die Schüler/innen nun mit ihrer Präsentation an einer Verlosung teil, bei der die Klasse Überraschungspakete gewinnen kann.
Damit auch andere Klassen unserer Schule etwas über Margot Frank lernen können, werden einige Schüler/innen die Arbeitsergebnisse im Sinne „Schüler unterrichten Schüler“ anderen Klassen präsentieren.
Die Schüler hoffen nun, dass sich durch dieses Projekt die Menschen auch an Margot Frank erinnern, denn jedes Opfer der damaligen Zeit ist es wert, Beachtung und Respekt in unseren Gedanken zu finden.

Janina Pfeiffer
(Lehrerin für Gesellschaftslehre)



    

"Solange es das noch gibt, diesen wolkenlosen blauen Himmel, darf ich nicht traurig sein."
(Anne Frank, Tagebuch)

Dierk Schaper-Kempen

* 09. Dezember 1951           † 14. Juli 2016

Die Schulgemeinde der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp trauert um ihren Gründungsdirektor Dierk Schaper-Kempen, der die Schule 1988 aufgebaut und ab dem ersten Tag ihres Bestehens bis zu seinem 60. Geburtstag geleitet hat.

Getreu seinem Motto: „Wir sind eine Schule für alle Kinder.“  praktizierte er eine Kultur der Wertschätzung von Kindern und ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, Begabungen und Neigungen. Die Förderung der Kinder und Jugendlichen und die enge Zusammenarbeit mit den Eltern waren ihm ein Herzensanliegen – auch über seinen Eintritt in den Ruhestand hinaus. Ganz besonders dies ist es, was Dierk Schaper-Kempen an sein Kollegium weitergegeben hat und was seine erfolgreiche Arbeit über seinen Tod hinweg andauern lässt.

Kollegen und Kolleginnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Eltern und Schülerschaft der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp, Aktive und Ehemalige werden Dierk Schaper-Kempen stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Moers, den 22. Juli 2016

Für die Bezirksregierung
Düsseldorf
Hannegret Gucek-Rehn
Leitende Gesamtschuldirektorin

Der Personalrat
für Lehrer an Gesamtschulen
Paul Stephani

Martial-Arts-Projekt präsentiert sich erfolgreich

27.06.2016. Seit nunmehr einem Jahr nimmt unsere Schule am Martial-Arts-Coaching-Projekt teil. Dies ist ein besonderes Sozialkompetenztraining, in dem klassische ostasiatische Kampfkunst als hochattraktives Medium für Kinder und Jugendliche genutzt wird, um Werte zur Gewaltprävention wie Respekt, Empathie, Disziplin, Rituale, Etikette und Fokussierung zu fördern und erlebbar zu machen. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der AOK Rheinland/Hamburg-Die Gesundheitskasse und dem MSW NRW im Rahmen der Initiative "Fit durch die Schule".
Am letzten Mittwoch konnten die Schüler und Schülerinnen der Karate-AG der Presse ein abwechslungsreiches Training, kraftvolle Fußtechniken, den Umgang mit Pratzen (Schlagpolstern) und viele weitere moderne und traditionelle Trainingselemente präsentieren.
Die Schüler und Schülerinnen haben wichtige Techniken der Kampfkunst Shotokan-Karate, Kung-Fu sowie der Selbstverteidigung erlernt und konnten sich jede Woche sichtbar verbessern und beweisen. Neben der Schulung von körperlichen Fähigkeiten geht es auch um Verhaltensregeln im Budo.
Auch zum nächsten Schuljahr wird die AG wieder für den 5. und 6. Jahrgang angeboten.
Link zum Artikel der RP.

Kristin Doering und Michael Murmann