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Berichte

Kunst – Kniffte

Bildstrecke

31.05.2015. Im Rahmen des D&G Kurses im Jahrgang 8 wurde eine Klassenarbeit  in Form eines Butterbrotes gestaltet. Im Vorfeld hatten sich  die Schülerinnen und Schüler theoretisch mit ihren Kunstwerk-Vorlagen auseinandergesetzt, indem sie Referate zu den entsprechenden Künstlern und Künstlerinnen verfassten. Zur Klausur brachten sie gemeinsam mit den betreuenden Lehrerinnen Beate von der Ruhren und Hildegard Drissen Material zur Gestaltung ihres Kunstbutterbrotes mit. Ziel war  eine möglichst ähnliche Umsetzung der Bildvorlage in ein genießbares Brot.  Nachdem die appetitlichen Ergebnisse fotografisch festgehalten worden waren, durften die Brote gegessen werden.

Beate von der Ruhren

„Hier ging es nicht nur ums Frühstücken“

23.09.2014. Sehr manierlich ging es beim opulenten Überraschungsfrühstück mit klassischer Musik inklusive Bedienung durch die Lehrerinnen und Lehrer  bei einigen Schülern und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 am Beginn der Projektwoche zu.
Im Gegensatz dazu begann für andere der erste Projekttag mit einem Picknick oder einem illustren, lockeren Beisammensein und der Einnahme der selbst mitgebrachten Speisen.
Manets „Frühstück im Grünen“ provozierte noch 1863, später diente es nicht nur Picasso als Vorlage für zahlreiche bildnerische Variationen. Von unserer Schülerschaft des Jahrgangs 12  wurde es selbst künstlerisch zitiert durch Collagen mit nachgestellten Szenen. Einige der Ergebnisse finden sich auf den Fluren des Neubaus.
Gutes Benehmen und Etikette konnte ja bereits beim Mahl am Montagmorgen geübt werden, im Seminar der Barmer GEK Krankenkasse am späten Dienstagvormittag hatten alle  die Gelegenheit gutes Auftreten und normative Regelwerke, vor allem in Bewerbungssituationen, zu reflektieren. Interessierte konnten sich am Donnerstag für eine Stunde sogar „stylistisch“ – stilistisch und stylish zugleich - beraten lassen.
Um zivilisierte Interaktionen geht es auch im Theaterstück „Gott des Gemetzels“ der Autorin Yasmina Reza. Im szenischen Nachspiel erfassten und demonstrierten verschiedene Schülergruppen für ihre Mitschüler/-innen Gegensätze sowie Stereotype von korrektem Verhalten, Benimm, gesellschaftlichem Wohlverhaltenscodex und  Unhöflichkeit,  von Grobianismus bis Bloßstellung.
Beim  Besuch der Kunstsammlung in Düsseldorf während der Projektwoche sollte noch einmal jedem deutlich werden, wie wichtig gepflegte Umgangsformen und aufrichtige Rücksichtnahme für das Auftreten in öffentlichen Räumen sind. Wir hoffen, dass die Schüler/-innen diesbezüglich mehr Trittsicherheit erlangt haben und wir mehr Interesse an der Kunst wecken konnten.

Gesine Tromnau, Beate von der Ruhren, Christiane Moenikes, Stefan Horn