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Berichte

Kreativ, und wie! Kreatives Schreiben im DKM Museum Duisburg

08.03.2017. Klassenarbeiten schreiben, von der Tafel abschreiben, Rechtschreibregeln...
Schreiben kann richtig anstrengend und nervig sein!
Heute soll das anders werden. Kein Richtig oder Falsch und keine Noten, einfach nur schreiben und zwar kreativ, richtig kreativ. Die kreative Umgebung dürfen wir im DKM Museum in Duisburg erleben, das extra für uns geöffnet hat.
Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Frau Madalina Rotter werden uns einzelne Ausstellungsobjekte erklärt. Ganz neue Schreibsituationen entstehen und die Fantasie  meiner Schüler und Schülerinnen läuft auf Hochtouren. Ein solches Schreiben motiviert und stärkt die Lust an der Textarbeit sowie das Selbstbewusstsein.
Einzelne Texte (Gedichte, Kurzgeschichten und Gedanken) möchten wir gerne in der nächsten Ausgabe der SCHIZEI veröffentlichen.

Kristin Doering

Kulturagentenprojekt "Linien stiller Schönheit" im Museum DKM

17.02.2017. Im Rahmen des Kulturagentenprogramms besuchte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 8. und 10. Jahrgangsstufe  unserer Schule unter der Regie von Beate von der Ruhren das Museum Küppersmühle in Duisburg. Die Schülerinnen und Schüler der Kunst-AG haben dazu den nachfolgenden Erlebnisbericht verfasst.
"Für unseren Besuch im Museum DKM wurden wir von der Firma Minrath, die den Transfer zum Museum und zurück dankenswerterweise kostenlos organisiert hatte,  direkt von der Schule abgeholt. Dieser Transfer war nicht nur sehr bequem, sondern ersparte uns auch viel Zeit und das Gedränge im Bus.
Bereits an der Eingangstür vermittelte uns die Kunstvermittlerin Madalina Rotter den Einstieg in unser erstes Thema: Kreisformen. Im ersten Ausstellungsraum untersuchten wir die Wirkung von kreisrunden Spiegelscheiben, die wie Löcher im Boden aussahen und teilweise ein flaues Gefühl im Magen hervorriefen. Das nächste Kunstobjekt, mit dem wir uns auseinandersetzten, war ein Steinkreis  von Richard Long. Nachdem jeder ein persönliches Adjektiv zur Beschreibung dieses Kunstwerkes gefunden hatte, sollten wir dieses in eine Bewegung umsetzen. Diese Aufgabenstellung war befremdlich und wir brauchten etwas Zeit um „warm“ zu werden. Zwischendurch durfte jeder mit seiner persönlichen Rolle Butterbrotpapier den „Spuren des Museums auf den Grund gehen“, indem er mit Wachskreide die Bodenunebenheiten frottieren (durchreiben) durfte.
Nach einer Mittagspause im Eingangsbereich, wo wir uns stärkten, ging es in einen dunklen Raum mit riesigem Buddha-Kopf, wo wir mit Hilfe eines Gongs den Raum erspüren sollten. Die Dunkelheit und das Mittagstief ließen den einen oder anderen einnicken. Dennoch war dieses Klangerlebnis beeindruckend.
Für unsere nächste Aufgabe hockte sich jeder vor eine Steintafel, auf die er mit einem Bambuspinsel und Wasser etwas zu dem Thema „Bewegung“ zeichnen sollte. Da alles mit Wasser gemalt wurde, verschwand dieses nach einer gewissen Zeit. Diese Aufgabe hatte etwas Sinnliches und Beruhigendes.
Danach gingen wir in einen Raum, in dem ein großer Kubus aus Glas stand. Wir verteilten uns um den Glaskasten und besprachen, wie er auf uns wirkt. Dann durften wir jeder selbst einen Kubus aus durchsichtigen Strohhalmen und Draht basteln. Diese Aufgabe war ganz schön kniffelig. Jeder sollte in seinen eigenen Kubus hinein etwas gestalten (hängend, eingespannt, liegend,…). Eine formte einen Fallschirmspringer, der im Kubus hing, ein anderer zeichnete eine Spinne, die sich in einem chaotischen Netz aus Draht verhedderte, jeder durfte machen, was er wollte.  Da wir die ganze Zeit beim Basteln auf unserem Sitzkissen auf dem Boden saßen, taten uns nachher die Knie etwas weh.

Im Anschluss an diese Aufgabe mit dem Draht  beschäftigten wir uns mit dem Thema Hände. In einem Raum waren Zeichnungen, Radierungen und Fotos von Händen in verschiedensten Gesten. Wir bekamen die Aufgabe, selbst Hände mit unseren Handys zu fotografieren und diese Fotos auszudrucken oder mit dem Bleistift Hände zu zeichnen.  Diese Handabbildungen haben wir im Unterricht in der kommenden Woche vervollständigt, indem wir z.B. auch Collagen von ausgeschnittenen Händen angefertigt haben. Das Ziel war es, dass jeder sein eigenes Leporello (Klappbilderbuch) mit Handabbildungen anfertigen sollte. An diesem ersten langen Projekttag merkte man auf der Heimfahrt, wie geschafft wir waren. Kaum einer sprach.
Der zweite Projekttag stand unter dem Zeichen der aktuellen Ausstellung im Museum DKM. Dort werden Plastiken von Gereon Krebber gezeigt. Zunächst beschäftigten wir uns mit der Großskulptur Mobsters, eine Ansammlung von riesigen schwarzen  Plastikkeulen, die aber auch an eingewickelte Leichen oder Kokons erinnerten. Mit unseren Zeichenblöcken und Bleistiften sollten wir in schnellen Skizzen die Großskulptur skizzieren. Dabei wurden wir  von Reportern der WAZ, der RP und der NRZ fotografiert und befragt. Auch das Studio 47 war mit einem Fernsehteam vor Ort und filmte und interviewte  uns. Das war ziemlich spannend und aufregend. Im Anschluss daran gestalteten wir unsere Hand-Leporellos fertig. Nach der Mittagspause gingen wir in einen Raum,  in dem eine Wand aus Unmengen an blauer  Plastikfolie wie eine Welle auf uns einzustürzen drohte. Wir bekamen die Aufgabe, als gesamte Gruppe eine Ecke des Museums mit in den Raum ragenden,  krakenartigen Armen aus geknülltem Zeitungspapier, wahnsinnig viel  Tesafilm  und einer anschließenden Verkleidung aus blauen Müllsäcken zu gestalten. Wir arbeiteten zwar wie  verrückt, wurden aber nicht ganz fertig, so dass wir die Einzelteile mit in die Schule genommen haben, um dort das Großobjekt fertig zu stellen.
Einigen gefiel es am besten, wenn sie  für sich etwas zeichnen durften, andere hatten mehr Spaß bei der letzten Gruppenarbeit."
Hier der Link zum Pressebericht in der Rheinischen Post und der Link zum Fernsehbeitrag von Studio 47.

Beate von der Ruhren (Kunstlehrerin)

Vier Jahre Kulturagentenprogramm an der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp– eine erste Bilanz im Rahmen einer Pressekonferenz an der Justus-von-Liebig-Schule

05.02.2015. Mit einem tollen Tanzbeitrag konnten die Schülerinnen und Schüler des „Darstellen und Gestalten“- Kurses der Jahrgangsstufe 9 der AFG die Teilnehmer der Pressekonferenz in der Justus-von-Liebig-Hauptschule von dem Erfolg des Programms überzeugen. Die Tanzpädagogin Arnika Riede vom Tanzhaus NRW erarbeitete gemeinsam mit Beate von der Ruhren in mehreren Wochen harter Arbeit mit den Neuntklässlern ein Stück zum Thema „Himmel und Erde“.
Sichtlich begeistert über ihren eigenen Erfolg verließen die Jugendlichen die Bühne.  Geladen zu der Pressekonferenz hatten Hans-Gerhard Rötters, Leiter des Fachbereichs Schule und Kultur, und Frau Corell, Leiterin der Justus-von-Liebig-Schule, die neben der Anne-Frank-Gesamtschule und der Erich-Kästner-Gesamtschule eine der drei Netzwerkschulen des Programms in Moers ist.
Die Justus-von-Liebig-Schule präsentierte ein weiteres aussagestarkes Tanzstück zum Thema „Sterben“. Die Erich-Kästner-Gesamtschule aus Homberg zeigte eine Ausstellung zu dem Projekt „Zeichnen und Schreiben zur Kunst“, das sie im Museum DKM in Duisburg durchführte. Alle drei Schulen zogen eine sehr positive Bilanz der letzten dreieinhalb Jahre, in denen sie mit Unterstützung ihrer Kulturagentinnen Birgitta Heller und Nina Pelletier ein vielseitiges kulturelles Erfahrungsfeld für die Schülerinnen und Schüler entwickeln konnten. Durch das freiwillige Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen konnten Schülerinnen und Schüler, angeleitet von Künstlerinnen und Künstlern, neue, vielfältige Erfahrungen machen und schließlich in öffentlichen Präsentationen eine Wertschätzung erfahren, die die oft anstrengende Arbeit am Projekt wohl länger in Erinnerung bleiben lassen wird als viele Stunden regulären Unterrichts.
Lena Freud vom Landesbüro des Kulturagentenprogramms drückte ihre Freude darüber aus, dass jede Schule ganz individuelle Wege gegangen sei, um zu einem für sie passenden Kulturangebot zu kommen. Die Unterstützung durch die Kulturagentinnen und durch regelmäßige Fortbildungen der Kulturbeauftragten an den Schulen, die Möglichkeit Künstlerinnen und Künstler an die Schule zu holen und mit Kultureinrichtungen außerhalb zu arbeiten, habe dazu geführt, dass jede Schule den für sie angemessenen Prozess angestoßen habe, die kulturelle Bildung stärker im Lernen an der Schule zu verankern. Die Ziele des Programms seien an den Moerser Schulen damit erreicht worden.
Zurzeit wird darüber verhandelt, wie eine mögliche Verlängerung des Programms aussehen kann. Wir von der AFG würden uns sehr freuen, wenn wir den begonnenen Weg fortsetzen könnten.
Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie hier.
Berichterstattung in der Presse: Rheinische Post und NRZ

Martin Knackstedt

Literaturkurs 12 zeigt Theaterstück

25.01.2015. Der Literaturkurs 12 der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp präsentiert das Theaterstück "Der Fall Antigone: Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da!" Das Stück ist im Rahmen des Kulturagentenprogramms im Literaturkurs von Pia Eichhorn in Zusammenarbeit mit der Theaterpädagogin Anja Feldmann entstanden.
Aufführungstermin ist Donnerstag, der 29.1.2015, um 19 Uhr in der Mensa der AFG. Eintritt: 2 Euro.

Wanderausstellung unserer Schule unterwegs in Moers und Duisburg

01.09.2014. Die Wanderausstellung  „Moers im Nationalsozialismus“, die von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11 im vorletzten Schuljahr im Rahmen des Kulturagentenprogramms konzipiert und hergestellt worden ist, befindet sich auf Wanderschaft. Nachdem sie bereits vom 13.06. bis zum 1.09. in der Zentralbibliothek der Stadt Moers zu sehen war, zieht sie nun weiter in den Duisburger Westen an die Erich-Kästner-Gesamtschule in Duisburg-Homberg. Die EKG ist eine der  Partnerschulen unseres Netzwerkes im Kulturagentenprogramm. Voraussichtlich am 16.09. wird die Ausstellung dort unter Beteiligung von Schülerinnen/Schülern und Lehrkräften unserer Schule eröffnet.

Michael Murmann
Didaktischer Leiter

Als Kafka uns entgegen kam: ein Kooperationsprojekt - praktisches Theater und Literaturkurs

4. Juli 2014. Das Theaterprojekt „Als Kafka mir entgegen kam“ wurde im Rahmen des Literaturkurses der Klassen 12 durchgeführt und vom Modellprogramm Kulturagenten für kreative Schulen gefördert.
Zwölf Schülerinnen und Schüler nahmen an dem Projekt teil.
Unter der Leitung der Theaterpädagogin und Regisseurin Anja Feldmann und der Literaturlehrerin Pia Eichhorn entstand eine Theater-Rallye über Leben und Werk von Franz Kafka.
Im ersten Halbjahr setzten die Schülerinnen und Schüler die Erzählung Die Verwandlung als Stummfilm um. Drehort waren die kargen Räumlichkeiten des EMA Kellers, die  hervorragend zur beklemmenden Stimmung des Schwarz-Weiß Filmes passten. Die Figur des Käfers wurde ein Morph-Körper, der sich wie ein hartnäckiger Gedanke an den Protagonisten Gregor Samsa krallt.
Im zweiten Halbjahr verfassten die Schülerinnen und Schüler eigene Texte zu Kafkas Weggefährten: seiner Schwester Ottla, seinem besten Freund Max Brod, der Kafkas Werke gegen dessen Willen veröffentlichte, – und zu Milena, seiner Geliebten.
Kafkas Charakter – seine Art mit seinem Leben umzugehen - vor allem sein mangelndes Durchsetzungsvermögen - stieß bei fast allen Schülern auf Kritik. Aus dieser Kritik entstand der „kritische Chor“: Chantal findet, dass Kafka ein Opfer ist, Die Schlichterin kann die Abgründigkeit seiner Werke nicht ertragen, will Harmonie und Der Streber glaubt, Kafkas unergründliche Werke mit dem Kopf zu verstehen zu können.
Die Dialoge wurden von einer Schülerin selbst verfasst.
Schließlich hieß es: rauf auf die Bühne. Anja Feldmann vermittelte Schauspielgrundlagen und die Fragmente des Stückes wurden zu einem 45-minütigen Theatererlebnis zusammengesetzt.
In der Probenwoche gaben die Schüler/-innen noch einmal ihre ganze Energie in das Projekt hinein, lernten ihre Texte, probten, suchten Kostüme aus, machten letzte Verbesserungsvorschläge und staunten über ihre kreativen Fähigkeiten, die sich nun deutlich zeigten. Und am Ende waren sie zu einem tollen Team zusammengewachsen.

Pia Eichhorn

Sporthalle wird zum Tanzstudio

01. Februar 2014. Mit dem Tanzkünstler Firat Kilic sind wir ganz schnell mitten im professionellen Aufwärmtraining. Dehnübungen, kleine Schrittkombinationen, Drehungen, Isolationsübungen für Kopf, Schultern, Arme. Wir müssen uns stark konzentrieren, um die Bewegungen nachzuvollziehen. Zum Glück läuft gute Musik, das motiviert beim Üben! Gut, dass wir fit sind, denn der Song zu unserer Choreographie ist schon eher schnell. Immer wieder üben wir die Tanzschritte des Refrains – warum müssen wir nur immer Arme und Beine unterschiedlich bewegen?  Endlich klappen die Schritte! Jetzt probt Firat Kilic mit uns den Anfang, dabei sorgt eine Hebefigur für ein spektakuläres Bild. Auch die Feinarbeiten bei der Aufstellung und einzelnen Übergängen fordern einige Energie, aber wir haben es geschafft!  Nach anstrengenden und schönen Übungsstunden können wir den Tanz nun vorführen. Danke an Firat Kilic für seinen unermüdlichem Einsatz und seine Motivation. So macht Tanzen richtig Spaß! 

GK Sport 12, Birgit Kempf

Eröffnung der Wanderausstellung „Moers im Nationalsozialismus“

9. Juli 2013. Auf großes Interesse stieß die Eröffnung der Ausstellung „Moers im Nationalsozialismus“, die in der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp eröffnet wurde.
Das Schicksal von Anne Frank mahne uns gegen Intoleranz und Rechtsextremismus unsere Stimme zu erheben, so Christian Brylak, stellvertretender Schulleiter der AFG. Dieses Anliegen verfolgten auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11, die sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen mit dem Nationalsozialismus in Moers beschäftigt und die Ergebnisse zu einer Ausstellung aufbereitet haben. Besonderheit dabei war, dass sie im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ mit Hilfe professioneller Künstler/-innen entwickelt und umgesetzt wurde. Die reinen geschichtlichen Fakten finden sinnliche Entsprechungen in emotional bewegenden Gemälden und Objekten. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema habe den Schülerinnen und Schülern neben dem im Geschichtsunterricht vermittelten Faktenwissen einen viel intensiveren Zugang ermöglicht, so Maria Norrenbrock, Referentin des Kulturagenten-Programms. Von der Intensität der Auseinandersetzung konnten sich die Besucher der Ausstellung durch die Führungen der beteiligten Schülerinnen und Schüler überzeugen. Während der Präsentationen kam es zu angeregten Diskussionen mit den Gästen. Neben der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt sich ein Teil der Ausstellung auch mit aktuellen Tendenzen des Rechtsradikalismus. In einem dritten Bereich, der sogenannten Black-Box, werden die Besucher aufgefordert, eigene Eindrücke aufzuschreiben, so dass diese Teil der Ausstellung werden. Bei der inhaltlichen Aufbereitung des Themas konnten die Schülerinnen und Schüler auch auf die Arbeit des Moerser Geschichtsvereins „Erinnern für die Zukunft e.V.“ zurückgreifen, der sich schon sehr um die Aufarbeitung dieses Kapitels der Moerser Geschichte verdient gemacht hat, wie Herbert Müller, Vorsitzender des Vereins, betonte. Auch finanziell trug der Verein zum Gelingen des Projektes bei. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 18. Juli im Mensagebäude der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp.
Schüler und Schülerinnen des 11. Jahrgangs stehen Ihnen für Führungen zur Verfügung. Anmeldungen werden unter folgender Nummer entgegengenommen: 02841-94270.
Institutionen haben die Möglichkeit, die Ausstellung auszuleihen. Interessenten melden sich beim Didaktischen Leiter Michael Murmann unter m.murmann@anne-frank-ge.de.

Martin Knackstedt

Krimilesung im Bollwerk

Lesung mit Bassbegleitung: Achim Tang sorgte für die passende Stimmung.

4. Juli 2013. Drei Schülerinnen der 8c lasen im Rahmen von moving moers zusammen mit Schülern und Schülerinnen der Heinrich-Pattberg-Realschule und der Justus-von-Liebig-Schule aus einer gemeinsam geschriebenen Kriminalgeschichte im Kulturzentrum Bollwerk. Warum der tote Hund am Basketballkorb hing und die Frau von Hausmeister Wodetsky entführt wurde, blieb genauso ein spannendes Rätsel wie das Verhalten des sonderbaren Schatzsuchers auf dem Friedhof, der liebevoll mit seinem Spaten sprach. Denn mit der Lesung stellte die Autorengruppe ein vorläufiges Ergebnis vor, das im Laufe des letzten Jahres entstanden ist und im nächsten Schuljahr fortgesetzt wird. Die verschachtelte Handlung, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde, machte einen professionellen Eindruck und das Zuhören sehr unterhaltsam. Den Soundtrack zur Lesung lieferte Achim Tang. Er ließ seinen Bass passend krachen, hecheln und quietschen. Außerdem unterstützte er die jungen Autorinnen und Autoren bei der Vorbereitung der Lesung. Dafür vielen Dank!

Martin Knackstedt

„Ich tanz…“ Flash Mob

1. Juli 2013. Den Startschuss für die Reihe „Ab in den Garten!“, beim Festival  moving moers gaben am Montag Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-12 in der Moerser City. AFG bewegt und lässt am Topia-Garten Kultur wachsen!

Birgit Kempf

„Erd-beere, Volley-ball“

Begeisterung bei kreativen Rhythmusübungen

1.Juni 2013 .„ Sechs Samstage hintereinander? Da sind ja die ganzen Wochenenden zerstört!“, so lauteten die spontanen Reaktionen des Musikkurses von Jürgen Krewer des 12. Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp. Was jedoch erst mal nach öder Pflichtveranstaltung klang, entwickelte sich in diesem Kulturagenten-Projekt tatsächlich zu einer interessanten und zugleich spaßigen Wochenendgestaltung, die mit vielen neuen musikalischen Erfahrungen verbunden war. Langsam und mit Hilfe lustiger Anekdoten wurden wir an verschiedene musikalische Hürden herangeführt. Hierbei halfen uns Schülern oftmals kreative Sprüche, wie zum Beispiel „Erd-beere, Volley-ball“ oder „Lecker-Pizza“, die den Rhythmus der unterschiedlichsten Musiktechniken vereinfachten. Um diese Hindernisse letztendlich zu bewältigen, half uns unser Mentor Herr Lenniger, der stets sehr geduldig und motivierend vorging und frustrierte Schüler mit Keksen, Kaffee und Rinderbouillon in der Pause wieder aufmunterte.
Trotz allen Spaßes zwischendurch stand natürlich das Erlernen musikalischer Improvisationen im Vordergrund. „Handmania“ bereitete uns Schülern und Schülerinnen besonders viel Freude. Hierbei wird ganz ohne Instrumente und nur durch den Gebrauch der Hände musiziert. Auch mit dem Begriff „Becherrapp“ lernten wir etwas anzufangen. Lieder werden durch verschiedene Klopfrhythmen eines einfachen Trinkbechers musikalisch unterlegt.
Was uns im Besonderen fasziniert hat, war die Erkenntnis mit den einfachsten Materialien, die sogar häufig in jedem beliebigen Haushalt zu finden sind, ein akustisch und optisch begeisterndes Gesamtkonzept entwickeln zu können.
Um auf die zu Anfang erwähnte Befürchtung zurückzukommen: Wohl keine/-r der Schüler/-innen, die an diesem Projekt teilgenommen haben, hatte das Gefühl das Wochenende vergeudet zu haben – vielmehr wurden uns neue Erfahrungen zuteil.

Jannika Haffmann, Michelle Elit & Antonia Weyers, JG 12

Schüler erarbeiten Ausstellung zum Nationalsozialismus in Moers

25.4.13. Im Technikflur weht zur Zeit ein anderer Wind. Mit Unterstützung von lauten Beats und unter Anleitung von Andreas Baschek erstellen gerade Schüler /- innen des 11. Jahrganges lebensgroße Holzfiguren. Die oberste Etage des Oberstufengebäudes ist geblockt mit weiteren Schülern des 11. Jahrganges. In dem einen Raum werden unter Mithilfe von Caroline Skroch 19 Bilder erstellt und im Raum von Steffi Koch nähen weitere Schüler aus Stoff die Hintergünde für diese Bilder.

Aber was soll das?

Schüler/-innen  erarbeiten zur Zeit eine Wanderausstellung zum Thema „Moers im Nationalsozialismus“ in Zusammenarbeit mit drei ortsansässigen Künstlern.
Mit Mitteln der Kunst soll das Interesse für deutsche und regionale Geschichte geweckt werden. Denn Moers und die nähere Umgebung bieten keine Ausstellung zu einem der dunkelsten Kapitel Deutschlands.
Daher ist diese Ausstellung auch als Wanderausstellung geplant worden, damit sie zunächst bei den Kooperationsschulen der Anne-Frank-Gesamtschule gezeigt werden kann (Justus-von-Liebig-Hauptschule, Heinrich-Pattberg-Realschule), um dann an interessierte Institutionen, Vereine etc. weitergereicht zu werden. Unterstützt wird dieses Projekt durch das Kulturagenten – Programm aus Berlin.
Man kann also gespannt sein, wenn die Ausstellung Anfang Juli aufgebaut und der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Die Ansprechpartner auf Lehrerseite sind: Susanne Oehlers, Anna Merten, Liane Schwenckner, Sandra Schilling-Punge. (Bildergalerie)

Sandra Schilling-Punge

Zweiter Besuch der AFG-Tanz-AG an der Justus-von-Liebig-Schule

Das Tanz-Projekt entstand im Rahmen des Kulturagenten Programms

11.12.2012. Wieder hieß es „Let’s dance“ an der Justus-von-Liebig-Schule.
Erwartungsvoll und mit Begeisterung wurden wir empfangen: “Seid ihr diejenigen, die uns den Flashmob beibringen?“ Na klar! Und schon ging es los:
Zuerst frischten wir den 1. Teil des Tanzes auf (der erste Besuch ist ja auch schon zwei Monate her) – danach studierten wir mit Schwung den 2. und 3. Teil ein. Alle waren sich einig: "Schüler lernen von Schülern - das klappt!“
Unser großes Ziel ist ein gemeinsamer Auftritt beider Schulen bei der Einweihung des neuen Enni-Sportparks. Wir freuen uns schon auf die Generalprobe im nächsten Jahr: „Let’s dance!“

Birgit Kempf

AFG-Flashmob in der Justus-von-Liebig-Schule

Freude beim gemeinsamen Tanz: Netzwerkkooperation von AFG und Justus-von-Liebig-Schule

10.-14.9.2012 Während der Projektwoche besuchten wir, die Tanz-AG der AFG, unsere Netzwerkschule, die Justus-von-Liebig-Schule. Im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ haben wir einen Flashmob –Tanz erarbeitet, den wir nun an andere Schüler und Schulen weitergeben wollen.
Wir wurden herzlich empfangen und staunten zuerst einmal  über diese tolle, neue Schule! Helle, freundliche Gebäude, gemütliche „Klassenhäuser“ und eine großzügige Aula - einfach traumhaft!
Alles war bestens vorbereitet, Musikanlage, Getränke, reichlich Platz- und schon kamen auch die Schüler in die Aula geströmt, 30 neugierige Jungen und Mädchen aus den Jahrgansstufen 9 und 10.
Zuerst tanzten wir unseren Flashmob-Tanz vor, dann ging es mit Feuereifer ans Üben der Schritte. In kleinen Gruppen zu 4-6 Personen klappte das wirklich gut und so konnten wir alle gemeinsam am Ende der Stunde tanzen. Das war eine tolle Aktion!
Wir freuen uns, ein weiteres Mal an die Schule zu gehen, um den zweiten Teil des Tanzes an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben. Dabei hoffen wir auf viele weitere Interessenten.

Desirée Campos Gomez, Catharina Cleves, Birgit Kempf

Schrottskulpturen bauen -und Interesse für Technik wecken

Andreas Baschek mit den jungen Künstlern/innen der AFG

4.Juli 2012. 8 Schüler/ innen der Anne-Frank-Gesamtschule Moers wollten im Rahmen des Kulturagentenprojektes mit dem Moerser Künstler Andreas Baschek und ihrer Kunstlehrerin Gabriele Gerstenberger aus Schrott Skulpturen bauen. Da sie große Objekte für den Skulpturengarten erstellen wollten, bot sich eine Zusammenarbeit mit der Lehrwerkstatt des SCI am Reitweg an.
Nach einer Einführung in den kreativen und technischen Umgang mit Metall und einer Einweisung in Sicherheitsbestimmungen erfuhren die Schüler/innen etwas über verschiedene Schweißverfahren. Gerne hätten sie selbst geschweißt, aber dies erschien in dieser kurzen Zeit doch als zu gefährlich. Während die Gesamtschüler/innen einen Metallschirm, einen Pinguin und einen Stahlsaurier aus den Teilen legten und die Teile fürs Schweißen an echten Arbeitsplätzen und mit Arbeitsschuhen ausgestattet vorbereiteten, gingen die Lehrlinge ihren Schweißarbeiten nach. Welche Maschinen zum Einsatz kommen und wie gefeilt und entgratet wird, übten die 8 Jugendlichen dann schon einmal mit Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahres und ihrer Ausbilderin Frau Schmitt-Bisken. Am zweiten Aktionstag wurde Schutzkleidung angelegt und den Lehrlingen beim Schweißen zugesehen und zur Hand gegangen. Zwei Objekte konnten zusammen fertiggestellt werden, das dritte Objekt schweißten die Lehrlinge liebenswerterweise noch zu Beginn dieser Woche. Heute um 14.00 war dann der große Tag der Anlieferung im Schulgarten. Die endgültige Aufstellung wird in den nächsten Wochen geklärt.

G.Gerstenberger

AFG macht „Die Welle“

Lehrer Wagner (Kevin Riedel) lässt seine Klasse strammstehen.

26.06.2012. Theaterzeit. Wieder fand an der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp ein packender Theaterabend statt: die Premiere der Theaterfassung von „Die Welle“. Die amerikanische Romanvorlage von Morton Rhue aus dem Jahr 1982 gehört bis heute immer noch zur „Pflichtlektüre“ im Deutschunterricht.

Zuletzt sorgte die Verfilmung mit Jürgen Vogel (2008) für eine aktualisierte Abwandlung des Stoffes. Unterstützt von der „Kulturagenten“-Stiftung bot nun der Literaturkurs der 12. Jahrgangsstufe unter der gemeinsamen Leitung von Holger Runge, dem Vertreter unseres Kooperationspartners Schlosstheater Moers,  und  Kurslehrer Joachim Sistig eine Neu-Interpretation des Stückes an. Es handelt von einem pädagogischen Experiment in einer Schulklasse, das über die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus Begriffe wie „Konformismus“, „Gruppendynamik“ und „unkritische Disziplin“ praktisch erfahrbar machen will, am Ende aber scheitert. Besonders Kevin Riedel in der Rolle des Lehrers, der das Experiment wagt, überzeugte durch seine ernsthafte Rolleninterpretation.

Die Inszenierung sucht und findet aktuelle Bezüge zu Neo-Nazi-Gruppen in Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses spielen ihre jugendlichen Rollen leidenschaftlich. Mit viel Applaus würdigte das Publikum die intensive Auseinandersetzung.

Weitergespielt wurde am Folgetag. Auch das annähernd gleichaltrige Publikum aus der AFG-Schulgemeinde und der Justus-von Liebig-Partnerschule im Rahmen der Kulturagenten-Arbeit war gefangen und betroffen von dem Thema und der Interpretation durch den Literaturkurs. Die anschließende angeregte Diskussion mit den jungen Akteuren rundete die geschlossene Veranstaltung angemessen ab.

Weitere Aufführungen finden am Freitag (  29. Juni 2012, 18 Uhr) und Dienstag (3.Juli 2012, 16 Uhr) in der Mensa der AFG statt. Karten sind an der Kasse unmittelbar vor der Veranstaltung oder im Vorverkauf in der Schule zu erwerben. Die Aufführung dauert ca. 90 Minuten und hat keine Pause.

Dr. Joachim Sistig

AFG-Flashmob-Tanz

Auf zum neuen Flashmob!

27.6.2012. Zehn Wochen lang haben Schülerinnen aus den Jahrgangsstufe 8 bis 11 Tanzschritte geprobt, Kombinationen ausgetüftelt und Schrittfolgen einstudiert.

Jetzt ist der AFG-Flashmob fertig!

„Im neuen Schuljahr wollen wir mit allen Schülern zusammen den Flashmob tanzen“, freuen sich die Schülerinnen darauf, ihr Ergebnis weiterzugeben. Let’s dance!


Birgit Kempf