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Archiv 2013/2014

2013/2014

Schüleraustausch mit den USA

Im Juli 2014. Seit gut 15 Jahren pflegt die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp einen Schüleraustausch mit einer Schule in New Jersey, USA. Die GLEN ROCK HIGH SCHOOL ist eine Oberschule mit den Jahrgängen 9 - 12, zahlenmäßig etwas kleiner als unsere Schule (ca. 750 Schülerinnen und Schüler). Das Fach Deutsch wird dort leider nicht unterrichtet, trotzdem besteht auf amerikanischer Seite ein großes Interesse,  Deutschland und seine Menschen kennenzulernen, und natürlich auch deutsche Schulluft zu schnuppern.
Für einige unserer Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 ist es dann natürlich auch ein Highlight, über den “großen Teich” zu fliegen und in Amerika die Schulbank zu drücken. Da ist vieles ganz anders, als man es von zu Hause gewohnt ist, und vieles auch wieder gleich oder ähnlich. All dies festzustellen macht unheimlich viel Spaß. Darüber hinaus bietet der Austausch auch mehrmals die Möglichkeit, New York City zu besuchen. Der lokale Schnellbus, der auch in der Kleinstadt Glen Rock hält, bringt einen in ca. 40 Minuten direkt zur 42nd Street im Herzen Manhattans.  Überdies ermöglicht uns die Partnerschule, etwas mehr über die Gründung der Vereinigten Staaten am geschichtsträchtigen Ort Philadelphia hautnah zu erfahren.
Trotz vieler Exkursionen und Unterrichtstage bleibt genügend Raum, Zeit mit der amerikanischen Familie zu verbringen, die ihrerseits ihren deutschen Gast mit Überraschungen in Form von Ausflügen und Partys verwöhnt. Gelegenheit zum Einkaufen bieten die vielen “Malls”. Häufig liegt unser Besuch in der Zeit um den 31. Oktober - für Halloweenfans garantiert ein Augenschmaus.
Derzeit verabredet ist ein zweijähriger Rhythmus, d.h. wir besuchen Glen Rock in den ungeraden Jahren und empfangen den Gegenbesuch in den geraden Jahren. So steht unser nächster Besuch im Herbst 2016 an.

Susanne Reinders
  
Koordinatorin
Schüleraustausche

Die Klasse 6D gewinnt den 2.Preis beim Klimaschutz-Projekt Moers „KliMo“

Juli 2014. „Ist das ein aufregender Dienstag!“ Gerade noch haben wir, die Band-Klasse 6D, mit unserem Klassenlehrer Jürgen Krewer in Meerbeck vor der Sparkasse unser musikalisches Können präsentiert, und nun sitzen wir in der Aula der Hermann-Runge-Gesamtschule in Moers zur Preisverleihung für unser gestalterisches Können.
Im Kunstunterricht mit unserer Lehrerin Astrid Hüsch haben wir vor kurzem unsere Ideen zum Logo-Wettbewerb für das Energiespar- bzw. Klimaschutz-Projekt Moers zeichnerisch zu Papier gebracht, manchmal auch sprachlich mit unseren Gedanken ergänzt. Seit Freitag erst wissen wir, dass ein Logo unserer Klasse einen Preis gewonnen hat. Aber welchen?
Gespannt und aufgeregt hören wir den Worten der Wettbewerbsveranstalter, den Vertretern des Zentralen Gebäudemanagements (ZGM) und dem neuen Bürgermeister Christoph Fleischhauer zu. Der Bürgermeister findet das Klimaschutz-Projekt sehr gut und erzählt, dass er selbst jeden Tag mit dem Rad zu seinem Büro fährt, um die Umwelt zu schonen. Er und die Vertreter des ZGM haben sich sehr über die vielen, sehr unterschiedlichen, ideenreichen und ausgefallenen Wettbewerbsbeiträge gefreut. Deshalb haben sie sich entschieden, neben dem 1.,2.,3. Preis für Grundschulkinder und dem 1.,2.,3. Preis für Kinder an weiterführenden Schulen einen Preis für den besten gestalterischen Beitrag und einen Preis für die Schule mit den meisten Logo-Entwürfen zu vergeben.
Unsere Geduld wird auf eine große Probe gestellt. Wann werden wir wohl aufgerufen?
… Und dann … endlich … ist es soweit: „Der 2. Preis für Kinder an weiterführenden Schulen geht an die Klasse 6D der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp. Gewonnen hat der Logo-Beitrag von Juljana Boulanger. Sie erhält einen Gutschein im Wert von 100,- Euro für die ganze Klasse.“
Wir freuen uns und laufen alle nach vorne. Uns wird gratuliert. Der Bürgermeister überreicht mir, Juljana, den Preis. Ich kann es noch gar nicht glauben. Dann stellen wir uns stolz alle zusammen und es werden viele Fotos gemacht.

Juljana Boulanger, Astrid Hüsch

„Herr Susen, jetzt weiß ich: Paris ist wirklich die Stadt der Liebe!“

3.Juli 2014. Ich weiß nicht mehr genau, wer dies am Ende des zweiten Tages mit feuchten Augen zu mir sagte, es war ja dunkel, aber eigentlich waren wir alle ergriffen von soviel Schönheit:
Bereits kurz nach Sonnenuntergang (es war ein sonnig-heißer Tag in Paris…) stand der volle Mond prächtig groß über der Silhouette der weißen Stadt, da ahnte man schon, dass sich dieser im Laufe der folgenden Stunde genau zwischen die beiden Pfeiler des EIFFELTURMS schieben würde. Dieses wundervolle Schauspiel beobachteten wir aus einer perfekten Distanz, nämlich von der Place du Trocadéro.
Und tatsächlich: Je dunkler es wurde, umso rötlicher färbte sich das Himmelsgestirn, und nicht nur wir, sondern tausende andere Menschen um uns herum griffen nach ihren Smartphones, um zu fotografieren und zu filmen.
Und dann dies: Ein Flashmob von Paaren, die plötzlich Tango tanzten, Hochzeitsgesellschaften, die auf einmal überall auftauchten und Gruppenfotos mit den schönsten Bräuten der Welt machten. Dann, plötzlich am Horizont, der nunmehr stockdunkel war: Hunderte von Lampion-Ballons machten sich irgendwo in der Ferne auf und zogen – da stockte selbst dem Härtesten unter uns der Atem – genau vor die Silhouette des Eiffelturms, und einer dieser Ballons durchkreuzte den großen Mond, wodurch er für einen Moment zu einem schwarzen, verheißungsvollen Schatten mutierte…
Wie gesagt, ich weiß nicht mehr, wer es sagte, aber gefühlt haben es alle: Paris ist die Stadt der Liebe! Unbedingt!
Ansonsten? Was haben wir sonst noch erlebt? Viel gelaufen, viel gesehen, lustig mit der Métro gefahren, uns in Kleingruppen durchgeschlagen und uns von Karikaturisten malen lassen.
Noch eins zur Gruppe: Ich habe euch alle in mein Herz geschlossen; ihr wart toll!

Andreas Susen

Neues Outfit der Schulwand des „Arkadengangs“

01.Juli 2014. Als neuer Kollege, zumal als Kunstlehrer, galt zu Beginn meines Daseins hier meine Aufmerksamkeit umgehend dem äußeren Erscheinungsbild: Irgendwie etwas nüchtern - typisch Schule halt - aber mit einer frischen Ausstrahlung, was am neuen Farbanstrich liegt, welcher sich augenscheinlich am Schullogo mit den Blau-Grün-Grau Tönen orientierte.
Dann schweift der Blick über den Schulhof, und meine Augen werden feucht. Da gibt es eine Wand, hochrepräsentativ und großflächig, die Wonne eines jeden Kunstlehrers, der nur eines im Sinn hat: sich mit einem Meisterwerk zu verewigen, vor dem noch in 20 Jahren künftige Schülergenerationen ergriffen und ehrfürchtig verweilen sollten. Ich spreche von dem sogenannten „Arkadengang“, der den Weg zur Notdurft der Schülerinnen und Schüler zum Erlebnis macht.

Nun, das Einverständnis der Schulleitung, etwas daraus zu machen, war schnell eingeholt, und die Planung konnte beginnen. Selbstverständlich sollten auch Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung der Wand beteiligt werden, und wenn auch die Impulse für die Konzeption von mir gegeben wurden, wäre ohne die Beteiligung der gerade entlassenen Klasse 10 B nicht das entstanden, was nun vorliegt. Insbesondere die Idee der Farbkomposition und die engagierte Mitarbeit beim Ausmalen gehen auf das Konto der Schülerinnen und Schüler.
Auf den ersten Blick erscheint das Ergebnis ein ungegenständlicher (abstrakter) Fries zu sein, der ein wenig an ein Graffito erinnert. Schwarze Konturlinien schwingen rhythmisch, ohne sich zu überschneiden, durch die langgezogene Wand und bilden auf diese Weise Parzellen, die in Anlehnung an die Farben des Schullogos ausgemalt sind.
Bei längerer Betrachtung jedoch meint man, vereinzelt Buchstaben und Wörter zu erkennen, und liegt damit keineswegs falsch. Hinter der Abstraktion verbirgt sich nämlich ein Zitat Anne Franks, der Namensgeberin unserer Schule, welches ich der Schulgemeinde als Leitmotiv ans Herz legen möchte, nämlich etwas aus seinem Leben zu machen: Anne Frank schrieb 1942 in ihr berühmtes Tagebuch: „Ich möchte nicht umsonst gelebt haben.“

Andreas Susen

Abiturjahrgang 2014 der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp

Foto: Dennis Steinhoff / www.style-and-shoot.de

28. Juni 2014. „Whats Abi“ – das war das zeitgemäße Motto des diesjährigen Abiturjahrganges der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp.
Was bedeutet denn nun dieses „Abitur“? Zumindest viel Stolz und Freude bei den 57 Abiturientinnen und Abiturienten. Im Rahmen einer fröhlichen Feier präsentierten sie sich ihren Familien und der Lehrerschaft noch einmal mit einer gelungenen Mischung kreativer Beiträge, die allseits großen Anklang fanden.
Das Abitur also – ein Ende und ein Anfang: alles Gute den jungen Leuten für die Zukunft!

Hilla Rinek-Polz
Beratungslehrerin JG 13

Das Lehrerkollegium gratuliert unseren 57 Abiturientinnen und Abiturienten herzlich zum bestandenen Abitur!

27.06.2014 Tamara Bartsch, Nicolai Berger, Björn Bork, Saskia Cardenas Granero, Okan Cetin, Nina Ciesiolka, Elvan Civelek, Michelle Elit, Serkan Erol, Tim Fecher, Oliver Flügge, Alina Fröhlich, Ginette Gialdi, Melisa Güner, Gözde Gürleyen, Jannika Haffmann, Dominic Hellwarth, Lenn Hellwig, Leroy in der Schmitten, Pia Jezusek, Yasin Köksal, Thomas Koloczek, Kristina Krause, Dominik Kusnik,  Lena Kwiatkowski, Matthias Neuhaus, Patrick Noack,  Emil Oelke, Jan-Bosse Opriel, Nick Opriel, Marcel Ponten, Luca Ramacher, Marcel Riemer, Jana Rörig, Burak Salvarcioglu, Emre Sarsik, Steffen Scherer, Dennis Schindler, Ann-Katrin Schlütter, Anne Schrooten, Hendrik Schwarz, Marvin Schweers, Fabian Seidel, Deniz Sever, Kenan Smailovic, Jan Sonntag, Vanessa Teichelkamp, Ayse Tuncel, Saskia Ulrich, Simon Unik, Aylin Uslu, Mauritz van den Bosch, Henry Wenzel, Antonia Weyers, Bükre Yildiz, Burak Yilmaz, Mariann Ziegler

Schizei startet Red-Hand-Aktion

Handabdrücke und 300 Euro Spenden sammelte die AFG Schülerzeitung.

30.06.2014. Inspiriert von der Red-Hand Organisation  hat „Schizei“, die Schülerzeitung der AFG, eine Spendenaktion für Kindersoldaten organisiert. Sie werden in Krisengebieten dazu gezwungen als Soldaten Menschen zu töten. Interessierte Moerser konnten sich in Broschüren über die Situation der Kinder informieren und gegen Spenden selbstgebackenen Kuchen essen.
Insgesamt 70 Menschen haben uns ihre roten Handabdrücke gegeben. Jeder einzelne drückt aus: Es darf keine Kindersoldaten mehr geben und den Kindern, die dazu gezwungen werden, müssen wir helfen. 300 Euro Spendengelder sind so zusammengekommen. Sie gehen an die Hilfsorganisation „ terre des hommes“ und werden dafür genutzt Kindersoldaten ein Asyl und ein anständiges Leben zu ermöglichen, so wie wir es führen.

Virginia Krutki
Schizei-Redakteurin

Als Kafka uns entgegenkam ...

27.06.2014 Ein Theaterstück des Literaturkurses Jg. 12
Franz Kafka, wer war dieser Mann, der von der Nachwelt häufig als introvertiert und an seinen Lebensumständen leidend beschrieben wird? Der mystische Autor, Seher einer dunklen absurden Welt?
Um sich in die Gefühlswelt eines der größten deutschen Autoren hineinzuversetzen, haben sich die Schüler des Literaturkurses der Anne-Frank-Gesamtschule mit seinen Erzählungen und Lebensumständen auseinandergesetzt. Unter der Leitung von Pia Eichhorn und der Bochumer Regisseurin Anja Feldman entwickelte der Kurs ein Theaterstück, das facettenreiche Einblicke in Kafkas Leben und Schreiben bietet.
Entstanden ist ein Stück, das mit selbstverfassten Texten Kafkas Weggefährten zu Wort kommen lässt und das sich der albtraumhaften Welt von Kafkas Erzählungen widmet.

Pia Eichhorn

Das Weltall beginnt im Klassenzimmer

26.06.2014. Heute hatten die Schüler/-innen  der 6. Klassen einen ungewöhnlichen Physikunterricht.
Sie haben eigene Modelle der Weltraumraketen konstruiert und einen Flugwettbewerb durchgeführt.
Die Klassen 6B und 6D nahmen aktiv an der Veranstaltung teil.
Obwohl die Modelle nur aus Kunststoff waren und der Antrieb aus Druckluft bestand, war der Wettbewerb sehr spannend. Das Projekt leitete die Physiklehrerin Tatiana Unik-Bryuzgina.
Die 6D hat die meisten Modelle (11) konstruiert. Die Modelle der 6B erreichten allerdings die besten Ergebnisse insgesamt. Die besten Ergebnisse der 6D erreichte Louis Hagedorn (8m), in der 6B  Melina Dudeck (7,95m).
Vielleicht entstehen ja hier zukünftige Astronauten und Weltraumforscher.

Tatiana Unik-Bryuzgina

Startpfiff für die neuen Fünftklässler

16.06.2014. Die Luft knistert....man spürt die Anspannung im Publikum...und dann...da...ein Pfiff!
Nein, wir sind nicht bei der WM 2014 in Brasilien, auch nicht bei einer der vielen Public-Viewing- Veranstaltungen! Wir befinden uns im Kulturzentrum Rheinkamp in Moers.
Dort werden die neuen Fünftklässlerinnen und - klässler – oder Nachwuchsspielerinnen und -spieler – von ihrer neuen Abteilungsleiterin Frau C. Jansen bei der Willkommensfeier mit einer außergewöhnlichen Rede inklusive Startpfiff  begrüßt. Nun geht es also in die zweite Halbzeit der Schullaufbahn, begleitet von ihren neuen Trainerinnen und Trainern – den Lehrerinnen und Lehrern.
Mit einem bunten Rahmenprogramm der jetzigen fünften Klassen beginnt der erste Nachmittag an ihrer neuen Schule. Sie lauschen der Bandklasse sowie verschiedenen Chören, bestaunen eine flotte Tanzdarbietung und lernen die Schulpflegschaftsvorsitzende Frau Weßel, die Schülersprecher Julian Thiel und Nico Madrid als auch „ihre“ Buddys kennen.
Doch auch ein paar weise Worte der Schulleiterin Frau H.Gucek-Rehn begegnen den neuen „Früchtchen“, wie Erich Kästner es sagen würde. Dieser gibt den Kindern zum Schulbeginn durch die Schulleitung seinen Rat mit auf den Weg: „Lasst euch die Kindheit nicht austreiben! Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch!“ Das bedeutet, sich die Neugier und Offenheit zu bewahren, kreativ zu sein und Neues zu entdecken.
All das werden die neuen Fünftklässler an der Anne-Frank Gesamtschule Rheinkamp mit Sicherheit tun – und wir alle – ihre Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, die Sozialpädagogen und die Buddys – werden sie auf ihrem Weg zum großen Finale, dem Schulabschluss, unterstützen, fördern und fordern.
Ein besonderer Dank geht auch an alle, die diese schöne Willkommensfeier möglich gemacht haben! Ihr wart der „Anpfiff“ des großen Turniers „weiterführende Schule“, das sich allemal mit der Weltmeisterschaft messen kann.

Janina Pfeiffer
Beratungslehrerin Abt. I

Zwölf Monate im Forellenteich

Die Bandklasse 6d probt unter der Leitung von Achim Tang in der Musikschule Moers.

24.06.2014. In der Woche vom 02.06.2014 bis zum 06.06.2014 übten wir, die Klasse 6d, für einen Auftritt im Kammermusiksaal der Moerser  Musikschule. Geleitet wurde dieses Projekt von Achim Tang, der uns schon im letzten Jahr einen Auftritt beim Jazz-Festival Moers organisierte. Außerdem brachte er noch sieben weitere Musiker mit, die mit uns zusammen arbeiteten, und zwar Cordula Boesze (Flöte), Helmut Buntjer (Posaune), Elisabeth Flunger und Fabian Jung (Percussion), Carl Ludwig Hübsch (Tuba), Erwin Stache (Elektronik & Klangobjekte) und Georg Wissel (Saxophon und Klarinette).
Die erste Probe fand am Montag, dem 02.06.2014, statt.  Da lernten wir die Musiker kennen und probierten zwei Lieder namens  "Forrellenteich" und "Die 12 Monate " aus. Am Dienstag übten wir die gleichen Lieder nochmals und beschlossen noch weitere drei Stücke zu spielen, die dann die Schülerinnen und Schüler Jessica Slavik, Nikolas Wessel, Stephan Krug und Matin Hajatyan Fouomani dirigieren sollten. Jessica hatte die Aufgabe in ihr Dirigat ein Solo einzubauen, Nikolas und Matin sollten nur die acht Musiker dirigieren und Stephan musste in seine Musik einmal eine Generalpause für alle Spieler einfügen. Am Donnerstag wurde dann alles nochmals gründlich in einer Generalprobe durchgegangen. Zu den Liedern, die schon geübt wurden, kamen noch zwei weitere hinzu: einmal "The Beat goes on" und der „Hard-Rock-Blues“, den wir zwar schon sehr lange kennen, aber nun in einer neuen Version spielen konnten. Als es dann endlich Freitag war, fuhren wir nach der 5. Stunde mit dem Linien-Bus zum Kammermusiksaal der Moerser Musikschule. Dort gab es ein letztes Mal eine kurze Besprechung und  einen Sound-Check. Um halb vier ging es  dann endlich los.  Es klappte alles wie am Schnürchen, genauso wie gehofft. Mit einem guten Ergebnis und viel Applaus vom Publikum konnten wir am Schluss die  Veranstaltung beenden!

Jessica Slavik und Lea Gohr-von der Lippe (Klasse 6d)

Das erste Konzert der Bandklasse 5d

05.06.14. An diesem Tag ging viel Unruhe in uns vor. Wir waren sehr aufgeregt. Als es aber dann so weit war, mussten wir alle lachen. Als die Eltern eintrafen, wurden wir nervös. Als wir dann bereit waren und anfingen zu spielen, lief fast alles wie von selbst. Unsere Dirigentin (unsere Klassenlehrerin Silvia Dombrowa) gab uns die nötigen Zeichen, damit wir wussten, was wir spielen sollten. Die Zeit verging recht schnell und die Aufregung legte sich langsam. Danach, als wir fertig waren, applaudierten alle. Frau Claudia Jansen (Abteilungsleiterin I) gab uns allen ein dickes Lob.
Dies war unser erstes Konzert.

Justin Adams, Stephanie Glauer, Hülya Onart (Kl 5d)

Klangorchester Nachmittagsprojekt 2014 – Einladung zum Workshop

An den Nachmittagen der diesjährigen Projektwoche sind vom 2. bis 6. Juni 2014 alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen - mit oder ohne Instrument - eingeladen, zusammen mit den Musikern aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und den USA tiefer in die Welt der experimentellen Klänge und Formen einzutauchen und die Ergebnisse der Zusammenarbeit in einem Konzert zu präsentieren

Klangorchester Nachmittagsprojekt an der Anne-Frank-Gesamtschule
Termine: Mo., Di., Do. und Fr., 2., 3., 5., 6. Juni 2014, jeweils 14.30 – 16 Uhr
Orte: Bandraum, Anne-Frank-Gesamtschule, Kopernikusstraße 9, 47445 Moers

Klangorchester Abschlusskonzert
Termin: Freitag, 6. Juni 2014, Moerser Musikschule, 15.30 Uhr
Ort: Moerser Musikschule, Filder Straße 126, 47441 Moers

Mehr Informationen zum Projekt.

Gedenkaktion >>wolkenlos

02.06.2014. Am 12. Juni 2014 wäre Anne Frank 85 Jahre alt geworden. Die über einhundert Anne-Frank-Schulen bundesweit wurden zur Gedenkaktion »wolkenlos« am 12. Juni 2014 eingeladen. Initiatoren der Aktion sind das anne frank Haus, die Gedenkstätte Bergen-Belsen und das Anne Frank Zentrum. Über 60 Schulen nehmen an der Gedenkaktion am nächsten Donnerstag teil!
Anlässlich von Anne Franks 85. Geburtstag werden wie an den anderen Anne-Frank-Schulen auch Schülerinnen und Schüler unserer 6. Jahrgangsstufe 85 blaue Luftballons mit ihren Wünschen und Hoffnungen in den Himmel steigen lassen. Diese Aktion wird eingerahmt mit einer musikalischen Darbietung der Bandklasse 6 d und der Klasse 5e sowie einer Lesung aus dem Tagebuch von Anne Frank. Sie findet am nächsten Donnerstag (12.06.2014) in der 3. und 4. Stunde im Musikpavillon im Jungbornpark in Kooperation mit Frau Wittfeld vom Felke-Verein statt. Beginn der Veranstaltung ist 10.15 Uhr.
Weitergehende Informationen findet man auf der Homepage der Aktion wolkenlos im Internet.

Michael Murmann

WAZ-Artikel über Zehntklässler der AFG: "Die Angst vor der Zukunft"

Alkohol, Nikotin, Shisha & Co

26.05.2014. Letzte Woche startete zum dritten Mal in der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp der Suchtparcours. - Alle 6 siebten Klassen konnten sich über die Wirkung von Alkohol und Nikotin auf den menschlichen Organismus  informieren, diskutieren und aktiv werden.
An fünf Stationen standen Moderatorenteams aus dem Jahrgang 11 bereit, die die Siebtklässler durch das Programm führten.
So gab es einen Film über einen Discounfall, eineTalkshow und die Rauschbrillen, die bei den Schülern/-innen immer besonderen Anklang finden. So auch in diesem Jahr. Mit den Rauschbrillen erleben die Jugendlichen eine Sicht wie unter Alkoholeinfluss und müssen damit verschiedene Übungen absolvieren.
Beliebt ist auch die Station "Zigaretten, Shisha, Cannabis", an der riesige Zigaretten gezogen werden können und ein Geldteppich veranschaulicht, wie viel Geld ein Raucher jährlich verqualmt.
In diesem Jahr hatte uns das Ginko (Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW) die große Schadstoffzigarette ausgeliehen, die viele Inhaltstoffe einer Zigarette enthält und für die Schüler/-innen sichtbar macht. - Dabei stellte sich heraus, dass immer weniger Jugendliche zur Zigarette greifen, aber das Shisha-Rauchen sich steigender Beliebtheit erfreut.
Fiona Donath von der Drogenberatungsstelle Moers kam, um sich den Parcours anzuschauen, und konnte noch wertvolle Zusatzinformationen geben.
Auch die Plakate der Ausstellung wurden von dem 11. Jahrgang angefertigt.
Die Moderatoren bekamen für ihr Super-Engagement nach der Veranstaltung eine Urkunde überreicht.

Constanze Maguin, Sozialpädagogin

KLASSE DENKEN

Der Philosophiekurs des Jahrgangs 11 auf der phil.COLOGNE.

26.5.2014. Klausurstress, Konkurrenzdruck oder Versagensangst - Junge Menschen wachsen heute in einer Gesellschaft auf, in der das Leben einem Wettkampf gleicht. Die Devise lautet: Höher, schneller, weiter. Kann es da schaden, ab und an auf Pillen, Wachmacher oder Stimmungsaufheller zurückzugreifen, um nicht auf der Strecke zu bleiben? Welche Konsequenzen hat es, wenn wir uns künstlich perfektionieren?
Diesen und ähnlichen Fragen durften sich die Schülerinnen und Schüler des Philosophie-Kurses der
Jahrgangsstufe 11 bei einer Diskussionsveranstaltung mit dem Thema "Doping fürs Gehirn- auf dem Weg zum Superhelden" im Rahmen des Kinder-und Jugendprogramms der diesjährigen phil.COLOGNE stellen. Mit ihren teilweise eher kritischen Redebeiträgen haben sie unter Beweis gestellt, dass Denken auch gut ohne IQ-Pillen funktioniert!

Nastaran Amin

Neue Kooperationen mit der Deutschen Post DHL und der Firma Marschmann

V. Marschmann, T. Schmischke, H. Gucek-Rehn, H. Marschmann, K. Totti, M. Schmidt

26.05.2014. Am 21. Mai wurden wieder „Nägel mit Köpfen“ gemacht: Im Büro der Schulleiterin Hannegret Gucek-Rehn wurden die Kooperationen zwischen der Deutschen Post DHL bzw. der Marschmann GmbH und der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp offiziell abgeschlossen. Diese Kooperationen bieten beiden Seiten die klassische „Win-Win-Situation“, da die beiden Unternehmen gerne ihre Präsenz im Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler, Eltern und der Lehrerschaft erhöhen möchten. Die AFG-Schülerschaft erhält vielfältige Hilfen bei der Suche nach der richtigen Berufswahl. Die Beweggründe der Firmen sind neben der Darstellung als attraktiver Arbeitgeber doch auch unterschiedlich.
Nach Aussagen von Michael Schmidt (Ausbildungsleiter) sucht die Post für den großen Zustellbezirk Duisburg, der von Duisburg bis nach Kleve im Norden und bis ins Ruhrgebiet nach Osten reicht, zahlreiche Auszubildende, die dann während ihrer zweijährigen Ausbildung wohnortnah eingesetzt werden sollen. Außerdem bietet die Deutsche Post ein Duales Studium an, um auch spätere Führungskräfte auszubilden.  Tanja Schmischke (Ausbilderin) wird in Zukunft wohl noch häufiger Fragen der Schülerschaft nach Ausbildungs- und Karrierebedingungen bei der Post beantworten. So ist der Gedanke an eine berufliche Zukunft bei der Post auch für unsere Abiturienten sicherlich interessant.
Die Ziele der Moerser Firma Marschmann GmbH, zum offiziellen Termin vertreten durch das Inhaberehepaar Heike und Volker Marschmann, sind ungleich höher. Zwar kann die Firma, die im Stadtteil Utfort angesiedelt ist, kein Duales Studium anbieten, aber sie bildet seit Jahren sehr erfolgreich aus, engagiert sich kommunal und wurde kürzlich sogar als „Bester Ausbildungsbetrieb“ seitens der Handwerkskammer ausgezeichnet. Nach Aussagen von Volker Marschmann liegen auch zukünftig Chancen im handwerklichen Bereich, da auch alte Handwerksmeister irgendwann einmal in Rente gehen und ihre Arbeitsplätze oder sogar ganze Firmen „frei werden“. Es gilt, den Jugendlichen Mut und Freude an Herausforderungen zu vermitteln.
Für die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp übernimmt Klaus Totti als StuBo (Studien- und Berufsberatung) die Aufgabe, diesen Wissensfluss der Praktiker für die Schule so umzulenken, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler nicht im Trüben fischen müssen. Auf gute Zusammenarbeit!

Klaus Totti

Er gehörte einfach dazu!

18.4.2014. Die Schulgemeinde der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp trauert um Veit Zickerick, Schüler der Klasse 9f. Trotz seiner schweren Herzerkrankung nahm Veit an allen Aktivitäten der Klasse teil. Mit seinem ruhigen, immer freundlichen Wesen, seinem Humor und der Art, wie er mit den Einschränkungen seiner schweren Herzerkrankung lebte, war er ein wichtiger Teil der Klassengemeinschaft. Unser Mitgefühl gilt seinen Eltern und seiner Familie.

"YOLO - zufrieden, gesund, lange!"

Stefan Möhlenkamp, Jan Rybacki und Joelina Hendawi erläutern "YOLO".

27. März 2014. Neugierig, was sich hinter dem herausfordernden und von manchen belächelten Titel verbarg, strömten die Schülerinnen und Schüler der gesamten 11. Jahrgangsstufe  in die Mensa, um sich dort in einer vermeintlich von grauer Theorie bestimmten Sport-Doppelstunde zum Thema Gesundheit etwas anzuhören.
Eingebettet ist die Veranstaltung in den in Moers derzeit stattfindenden zweiten Zyklus  „Herzensangelegenheiten“, in dem Professor Dr. Stefan Möhlenkamp, Leitender Chefarzt Kardiologie im Bethanien-Krankenhaus Moers, eine breite Öffentlichkeit über Herzerkrankungen und den Umgang mit plötzlich auftretenden Herzattacken aufklärt. Erstmalig sollen nun die jüngeren Generationen einbezogen werden.  Stefan Möhlenkamp hat erkannt, dass er in die Schulen gehen müsse. Unsere Schule machte den Anfang.
In einem sehr lebendigen Vortrag, in dem sich wissenschaftliche Fakten und vor allem Beispiele aus der Lebenswirklichkeit der derzeitigen Schülergeneration abwechselten, brachte Dr. Möhlenkamp den jungen Erwachsenen nahe, dass sie jetzt schon den Grundstein legen müssen, um sich im Alter einer Gesundheit zu erfreuen, die die positive Seite des YOLO-Gedankens auch für die späten Lebensdekaden erstrebenswert macht.
Nach einem Brainstorming zu der Frage, was die Schülerinnen und Schüler mit YouOnlyLiveOnce verbinden, trugen Joelina Hendawi und Jan Rybacki  (beide JG 11) eindrucksvoll und appellativ das Für und Wider des „An-die-Grenzen-Gehens“ beim „Leben am Limit“ vor. Sie hatten sich vorher in der eigenen Jahrgangsstufe, aber auch bei der jüngeren Schülerschaft und jüngeren Geschwistern, umgehört und daraus einen Beitrag zum Programm der Doppelstunde entwickelt. - Nach einer intensiven Aussprache im zweiten Teil der Veranstaltung wurde die informative und gleichzeitig – wie ein Schüler formulierte – lockere Stunde mit der Sammlung von Ideen abgerundet, wie in der AFG an dem Thema weitergearbeitet werden könne.
Dass die Großen nicht nur an sich denken, sondern auch etwas für die Jüngeren tun sollen, war schnell klar. Eine den „Herzensangelegenheiten“ entsprechende Ausweitung des in Arbeit befindlichen Parcours zur Suchtprävention, den gemäß Schulprogramm die 11. Jahrgangsstufe immer für die Siebtklässler vorbereitet und ausrichtet, wurde  zum Ziel erklärt. In diesem Jahr findet der Parcours am 21. Mai während des Vormittagsunterrichts im Freizeitbereich der Schule statt. - Auch über einen Gesundheitstag für die ganze Schule am Schuljahresende wird nun nachgedacht.
Die anwesenden SV-Vertreter/-innen – auch jüngerer Jahrgänge – werden die Überlegungen ebenfalls in ihre weitere Arbeit einbeziehen.
Jedenfalls ist Herr Professor Möhlenkamp dabei und bereit, beide in Erwägung gezogenen Veranstaltungen zu unterstützen. Dafür und für heute herzlichen Dank an ihn.

AFG-AG-NEWS * Neu in diesem Halbjahr! * AFG-AG-NEWS

01.April 2014. Mit Beginn des neuen Halbjahres sind auch die neuen Arbeitsgemeinschaften wieder gestartet. Hier ein paar Eindrücke:

Billard-AG in Kooperation mit dem Billard-Club PBC Joker Kamp-Lintfort

Ein Highlight im aktuellen Halbjahr ist sicher die Billard-AG, die der Billard- Club für Schüler und Schülerinnen der AFG anbietet.12 Schüler aus den 7. und 8. Jahrgängen besuchen aktuell die AG. Das Besondere: Sie findet in den Vereinsräumen auf der Lintforter Str. 101 in Repelen statt. Die Räume sind professionell ausgestattet mit 6 Billardtischen und sämtlichem Zubehör. Außerdem verfügt der Verein über einen hauptamtlichen Trainer, Ralf Mrnka, der in Billardkreisen kein Unbekannter  ist. So lernen die Jugendlichen auch den einen oder anderen Profitrick. Und das Tolle daran ist, dass unsere Schüler nichts für das Training zahlen müssen. Amazon sponsort die Schularbeitsgemeinschaften und ermöglicht so die Anschaffung von zusätzlichen Queues und weiteren Materialien. Natürlich sind auch die Eltern eingeladen, sich im Nachmittagsbereich die Räume des Vereins und die zunehmenden Fähigkeiten ihrer Sprösslinge anzusehen.

Hhhhmmmm!

Beliebt ist nach wie vor die Kochgruppe in Jahrgang 6. Die Schüler und Schülerinnen schnibbeln, naschen und bereiten leckere und gesunde Gerichte wie Obstsalat, Smoothies oder Spaghetti Napoli zu. Es wird aber auch gebacken, vor Ostern z.B. Osterhäschen aus Quark-Öl-Teig. Unterstützt wird die AG von Sigrid Hofmann, die über die Freiwilligenzentrale zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit gekommen ist.

Tischtennis

Für die sportlicheren Schüler und Schülerinnen bietet Artur Rothert vom Tischtennisverein Falken Rheinkamp in der Mittagspause wieder ein Tischtennistraining an. Herr Rothert ist schon über 80 und begeistert seit vielen Jahren den Nachwuchs für seine Sportart nach dem Motto: „Es muss nicht immer nur Fußball sein.“

Näh-AG Jahrgang 7

Jana Chantal ist schon seit dem Sommer in der Näh-AG, weil es ihr dort so gut gefällt: „Wir nähen dort coole Sachen, zum selber Verwenden oder zum Verschenken. Im Moment nähen wir eine Patchworkdecke und das ist sehr zeitaufwendig. Ich empfehle die Näh-AG auf jeden Fall weiter.“ Angeleitet wird die AG von der Designerin Stefanie Koch, die selbst leidenschaftlich gerne näht. „Die Stimmung unter den Mädchen ist immer locker und es macht Spaß, sie so mit Elan bei der Arbeit zu sehen.“

Geburtstagseis für die Nordic-Walker

Nordic Walking JG 5/6

Auch in diesem Frühjahr und Sommer ist die Nordic-Walking-AG wieder am Start. Nach Aufwärmen geht es durch den Jungbornpark mit Lockerungsübungen im Musik-Pavillon, über den Trimm-Dich-Parcours, vorbei am Repelener Meer und am alten Bahndamm zum Spielplatz in der Siedlung, in der auch unser Hausmeister wohnt, der uns im Sommer mit kühlen Getränken erfrischen wird. Die diesjährige Gruppe ist so stark, dass das Ziel, vor den Sommerferien in einer Doppel-Doppelstunde auf die Rheinpreußen-Halde zu steigen und dort zum Schuljahresabschluss ein Picknick am Fuße der Grubenlampe zu veranstalten, in greifbare Nähe rückt. Die Eltern, die uns dann picknick-mäßig versorgen werden, sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Constanze Maguin
Sozialpädagogin

Aufräumen macht Spaß!

24.3.2014. Sicherlich nicht immer im eigenen Kinder–oder Jugendzimmer, in der Gruppe gemeinsam für einen guten Zweck aber immer. Dies zeigen auch die Zahlen. Mit rund 350 Schülerinnen und Schülern nahm die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp schon zum 8. Mal, aufgeteilt auf mehrere Tage, an der ENNI-Aktion „Sauberes Moers“ teil. Mussten sich die motivierten Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr noch durch Schneeregen kämpfen, so konnten sie ihre blauen Müllsäcke in diesem Jahr bei schönstem Sonnenschein füllen.
Die ganz großen Fundstücke blieben bei der Säuberungsaktion rund um den Jungbornpark und den Rheinkamper Ring zur Enttäuschung der Aufräumer aus. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, wie viele Mitarbeiter der ENNI täglich im Einsatz gegen den Müll unterwegs sind. Es blieben aber noch genügend Zigarettenkippen, Keksverpackungen, Flaschen, Gläser und Einmalverpackungen, um den einen oder anderen Müllbeutel zu füllen. Und wie rasch Flächen wieder vermüllt werden, wurde den Teilnehmern der Müllsammelaktion auch schnell deutlich. Hatten sie mittags noch eine Fläche gereinigt, so sahen sie diese am nächsten Tag auf dem Weg zur Schule zumindest nicht müllfrei. Fazit trotzdem: Ein Repelen ohne Müll ist viel schöner und – im nächsten Jahr sind wir selbstverständlich wieder dabei!

Verena Michael

Ausflug in den Terra Zoo

20.3.2014. Am Dienstag fuhr die Klasse 5b, begleitet von ihren beiden Klassenlehrern Kristin Doering und Rainer Blenkner, in den Terra Zoo nach Rheinberg. Es gab dort viel zu entdecken, Klapperschlangen, heimische Kreuzottern, Vogelspinnen, blaue Frösche, Schildkröten, Krokodile, Affen, Erdmännchen und noch viele andere Tierarten...
Die Schülerinnen und Schüler haben auf all ihre Fragen Antworten bekommen, hatten ausreichend Zeit, sich in Ruhe die verschiedenen Tiere anzuschauen, aber auch auf dem Abenteuerspielplatz zu spielen oder sich ein Eis zu genehmigen.
Insgesamt ein bunter und fröhlicher Tag, der die Klassengemeinschaft gestärkt hat und uns allen in guter Erinnerung bleibt. Etliche Fotos liefern den Beweis, wie mutig viele waren, sich eine echte Würgeschlange um den Hals hängen zu lassen oder diese in den Händen zu halten, ein tolles Gefühl!

Kristin Doering

Keine Gefahr für Schüler und Lehrer der Anne-Frank-Gesamtschule

Moers (18.3.2014). (pst) Keiner Gefährdung waren und sind die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Anne-Frank-Gesamtschule ausgesetzt. Diese gute Nachricht konnten Mitarbeitende der Stadt Moers und die Schulleitung am Dienstag, 18. März, geben. Die Verwaltung hatte einen Hinweis des Landeskriminalamtes bekommen, dass bei Kanalbauarbeiten im Jahre 2010 möglicherweise belastetes Bettungsmaterial zum Einsatz gekommen ist. Die von der Stadt Moers beauftragte Fachfirma Tauw hat nun ein Gutachten vorlegt, das den Verdacht bestätigt: Das Bettungsmaterial ist erheblich mit Schwermetallen belastet. Betroffen sind mehrere gepflasterte Wege der Schule. Die Firma Tauw hatte auf dem Schulgelände an verschiedenen Punkten Bohrungen durchgeführt und Bodenproben entnommen.

Keine Risiken für das Grundwasser
Für die Nutzer ergeben sich allerdings keine akuten Gefahren, da das belastete Material mit der Schulhofpflasterung abgedichtet ist und die Nutzer der Wege keinen Kontakt zu den Stoffen haben. Für die betroffenen Flächen gilt ein Aufbruchverbot, dessen Einhaltung entsprechend überwacht wird. Zudem ergeben sich momentan keine Risiken für das Grundwasser, da die betroffenen Flächen versiegelt sind. Die Stadt Moers wird das belastete Material voraussichtlich in den kommenden Sommerferien von einer Fachfirma entsorgen lassen. Wie hoch die Kosten der Maßnahme sind, muss das Sanierungskonzept zeigen, das zurzeit erarbeitet wird. Die Stadt Moers versucht die entstandenen Kosten bei dem verantwortlichen Unternehmen einzuklagen. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes dauern zurzeit noch an.

Pressestelle der Stadt Moers

Vorstellung der Untersuchungsergebnisse auf der Pressekonferenz am 18.03.2014

Im Zuge von Ermittlungen trat das Landeskriminalamt NRW an das ZGM Moers mit dem Verdacht heran,
dass 2010 im Zuge von Kanalbauarbeiten an der Anne-Frank-Gesamtschule möglicherweise belastetes
Bettungsmaterial eingebaut wurde.
Die Tauw GmbH wurde daraufhin am 13.02.2014 durch das ZGM Moers gebeten, im Rahmen eines ersten
Untersuchungsschrittes zu ermitteln, ob sich im Falle einer Bodenbelastung möglicherweise Gefährdungen
ergeben und eine weitere Nutzung der Flächen gefahrlos möglich ist.
Durch eine Ortsbegehung noch am gleichen Tag konnte festgestellt werden, dass durch die intakte Versiegelung
im Bereich der Außenflächen eine Gefährdung für Schüler und Lehrer auszuschließen ist. Eine
weitere Nutzung der Fläche konnte gefahrlos erfolgen, eine Sperrung der betroffenen Bereiche war nicht
notwendig.
In einem zweiten Untersuchungsschritt wurden auf dem Schulgelände der Anne-Frank-Gesamtschule
Untersuchungen (Bohrungen bis 80 cm) durchgeführt. Diese Untersuchungen umfassten den Bereich der
im Jahr 2010 neugepflasterten Gehwegflächen sowie die daran angrenzenden Grünflächen und den „Bolzplatz“.
Sowohl aus dem Unterbau unterhalb der Wegflächen als auch aus dem Boden der angrenzenden Grünflächen
und des Bolzplatzes wurden Proben entnommen und chemisch analysiert.
Im Rahmen dieser Untersuchungen konnten nur im Bettungsmaterial (Schicht zwischen 8-20 cm) unterhalb
der Gehwege Belastungen durch Schwermetalle (v. a. Blei, Chrom, Kupfer und Zink) ermittelt werden. Der
weitere Unterbau der Gehwege (tiefer 20 cm) ist nicht betroffen. Die Untersuchungen der angrenzenden
Grünflächen und des Sportplatzes ergaben, dass das hier untersuchte Bodenmaterial unbelastet ist.
Da die Flächen nach wie vor vollständig mit Pflastersteinen versiegelt sind, besteht zum jetzigen Zeitpunkt
keine Kontaktmöglichkeit mit dem verunreinigten Material. Eine Gefährdung der Schüler und Lehrer ist somit
gänzlich auszuschließen.

Weiteres Vorgehen / Empfehlungen
Aus Vorsorgegründen wird empfohlen, das belastete Bettungsmaterial wieder auszubauen und durch unbelastetes
Material zu ersetzen. Das belastete Bettungsmaterial muss im Zuge dieser Maßnahme fachgerecht
entsorgt werden.
Die Arbeiten müssen durch eine zugelassene Fachfirma ausgeführt werden. Die Ausführung sollte nicht im
laufenden Schulbetrieb erfolgen. Vorzuschlagen wäre der Zeitraum der Sommerferien.

Berichtsresumee der TAUW GmbH

An die Schulgemeinde

07.03.2014.Untersuchung von ggf. belasteten Baumaterialien auf einem Teil unseres Schulhofs (Stand: 13.3.14)
Mit dem Ergebnis der Untersuchungen der Bodenproben einer durch das Landeskriminalamt beauftragten Firma ist im Laufe des kommenden Montags (17.3.14) zu rechnen. Für den 18.3.14 hat der Schulträger eine Pressekonferenz angesetzt, auf der die bis dahin vorliegenden Informationen bekanntgegeben werden. Weitere Informationen folgen.

H. Gucek-Rehn
Schulleiterin

Berufe live Niederrhein 2014 - Wohin geht es nach der Schule?

Tütenweise Info-Material!

08. März 2014. Auch in diesem Jahr wieder nahmen alle 163 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp an der Ausbildungsmesse „Berufe live Niederrhein“ in der Turbinenhalle des Duisburger Landschaftsparks Nord teil. Ziel: das Finden eines passgenauen beruflichen Anschlusses nach dem Schulabschluss.
Die Berufe live Niederrhein ist die größte Messe für die Ausbildungs- und Studienwahl in der Region Niederrhein. Initiator der Messe ist die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer. 76 Unternehmen und Hochschulen beraten hier zu Ausbildung und Studium.
Für die Antwort auf die Frage: Wohin geht es nach der Schule? fanden die Schülerinnen und Schüler interessante Impulse und handfeste Informationen. Wichtig für sie war auch die Feststellung: Es besteht ein Interesse an uns und unseren Fähigkeiten, es gibt Perspektiven, wir werden gebraucht!

Klaus Zohren
Koordinator Berufswahl

Boden der Anne-Frank-Gesamtschule wird vorsorglich untersucht
07.03.2014. Landesweite Ermittlungen des Landeskriminalamtes haben ergeben, dass auf dem Schulhof der Anne-Frank-Gesamtschule im Zuge einer Kanalsanierungsmaßnahme in 2010 möglicherweise belasteter Boden eingebaut worden ist. Hierbei soll es sich um das Bettungsmaterial für die Schulhofpflasterung handeln. Die gute Nachricht: Von den versiegelten Flächen geht keine Gesundheitsgefährdung für Schülerinnen und Schüler sowie das Personal aus. Das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Moers hatte nach Bekanntwerden des Verdachts schnell reagiert und direkt ein Fachunternehmen beauftragt, das eine erste Einschätzung zu dem Gefahrenpotenzial abgegeben hat. Die Fachfirma hat nun in einem weiteren Schritt vorsorglich auf dem Schulgelände an verschiedenen Punkten Bodenproben entnommen und testet diese auf Schadstoffe. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich Mitte März vor. 
Pressestelle der Stadt Moers

Fröhliche Karnevalsfeier der 5. Klassen im Kulturzentrum Rheinkamp

28. Februar 2014. Von der Idee, eine Karnevalsfeier in der Schule zu veranstalten, waren alle Fünftklässler begeistert. Diese wurde von uns, der Jahrgangsstufe 12, organisiert und geleitet. Dabei war unser Stufensprecher Nico Schmitz stets bemüht, den Nachmittag des Altweiberdonnerstags im Kulturzentrum so lustig wie möglich zu gestalten und hatte die Kinder gebeten, verkleidet zu erscheinen.
Im Foyer des Kulturzentrums verkauften wir Süßigkeiten und Getränke an die Kinder. Der Erlös floss in unsere Abi-Kasse. Im Hauptsaal wurde inzwischen Platz für das erste Spiel geschaffen: Die „Reise nach Jerusalem“ gefiel nicht nur den Kindern, sondern auch den Lehrpersonen, für die eine „Extra-Runde“ eingelegt wurde. Die Gewinner jeden Spiels wurden mit Süßigkeiten belohnt.
Die nötige Stimmung ermöglichte das Technik-Team unter der Leitung von Silvia Dombrowa, welches für die perfekte Beleuchtung und Musik sorgte.
Auch beim „Stopp-Tanzen“ konnten sich die Kinder voll verausgaben, bis die Gewinner des Verkleidungs-Wettbewerbs gekrönt wurden. Die Belohnung des 1. Platzes war ein ganzer Tag ohne Hausaufgaben, diesen Gewinn wollte natürlich jeder haben.
Am Ende des Nachmittags konnten wir zufrieden sagen: „Es war ein gelungener Tag.“ Die Jahrgangsstufe 12 hofft natürlich, dass auch beim nächsten Projekt so zahlreich erschienen wird wie zu dieser Karnevalsfeier.

Christine Gaab

P.S.: 02. März 2014. Die Schulleitung spricht der gesamten Jahrgangsstufe 12 ein dickes Lob für die gute Idee, die perfekte Organisation und die kinderfreundliche Durchführung der Karnevalsfeier aus. Ihr habt unseren Jüngsten einen tollen Nachmittag bereitet. Wir hoffen, dass auch in Zukunft die Oberstufe Karnevals- und ähnliche Feiern für die jüngeren Schülerinnen und Schüler ausrichtet. Ihr jedenfalls habt einen guten Neuanfang gemacht, nachdem die letzte große Karnevalsfeier schon viele Jahre zurücklag. – Auch die Hausmeister waren sehr zufrieden mit dem Auf- und Abbau und dem Aufräumen. Nicht zuletzt das Technikteam, dem ebenfalls unser Dank gilt, hat sich über das Hand-in-Hand-Arbeiten mit den Zwölfern gefreut. – Fazit unterm Strich: Zur Nachahmung empfohlen! (GUCR)


Einblicke in den Mikro- und Makrokosmos

20.02.2014. Physikunterricht einmal (wo)anders: Früh am Morgen traf sich  unser Physikkurs der Jgst. 12 unter der Leitung von Christian Eckold im Fachbereich Physik der Universität Duisburg. Dort standen an diesem Tag die Türen der Labore und Seminarräume vorrangig Schülerinnen und Schülern der umliegenden Schulen offen.
Unsere Exkursion zur Uni Duisburg begann mit zwei interessanten und aufschlussreichen Vorlesungen zu den Themen „Weltraumfahrstuhl“ und „Zukunft der Mobilität“. Hier erfuhren wir sehr viel über den aktuellen Stand der Technik in der Raumfahrt bzw., wie die Verkehrsströme in Zukunft gelenkt werden sollen.
Nach einem leckeren und preiswerten Mittagessen in der Mensa teilten wir uns in zwei Gruppen auf:
Während die eine Gruppe in Eigenregie Haifischschuppen und Mikrofasern untersuchte und dabei den Umgang mit dem Elektronenmikroskop erlernte, stiegen wir, die zweite Gruppe, auf das Universitätsdach. Dort zeigte uns Herr Dr. Kleinefeld die institutseigene Sternwarte, die verständlicherweise nur nachts genutzt werden kann. Daher betrachteten wir mit einem speziellen Teleskop die geheimnisvollen und nur teilweise erforschten Sonnenflecken, die alle elf Jahre ein Maximum in ihrer Ausbreitung erreichen. Mit einem H-alpha plus Teleskop, das 99 Prozent des Sonnenlichts filtert, konnten wir die spektakulär aussehenden Protuberanzen am Sonnenrand erkennen. Zum Schluss bekamen wir noch eine Führung durch die Labore des astronomischen Instituts. Dort erfuhren wir einiges über die Komplexität der Themen, mit der sich die Studenten beschäftigen; z. B. wie der Staub der Marsoberfläche auf die dortigen Wetterverhältnisse reagiert… 

Christine Gaab, Jgst. 12

Skikompaktseminar 2014

Zur Bildergalerie

24.02.14. Der mittlerweile über 20 Jahre währenden Tradition der Anne-Frank-Gesamtschule folgend trat auch in diesem Jahr eine Gruppe mutiger Schüler und Schülerinnen sowie stressresistenter Lehrpersonen den Weg nach Luttach im Ahrntal an, um dem Schneesport zu frönen und in einem Kompaktseminar das Skifahren zu erlernen bzw. bereits vorhandene Skills (Fähigkeiten) zu erweitern. Das Skigebiet Klausberg zeigte sich dabei von seiner besten Seite und empfing die tollkühne Crew mit einem Mix aus Neuschnee und Sonne, der die Skifahrerherzen höher schlagen ließ. Nachdem die Anfänger am Tag der Anreise bereits erste Schritte auf den noch ungewohnten Sportgeräten absolviert hatten, ging es am Sonntag hinauf ins Skigebiet, welches sich als verschneites Wintermärchen präsentierte. Frischer Neuschnee auf den Pisten verlangte sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen einiges ab und konnte dennoch den Enthusiasmus der AFG-ler nicht bremsen. Im Gegenteil, „Wenn Tiefschnee liegt, muss man Tiefschnee fahren lernen“ wurde zum Motto erklärt und so wurden im Laufe der nächsten Tage die schönsten Spuren in den Schnee und auf die Pisten gezaubert!
Als sich dann in der zweiten Hälfte der insgesamt 6 Skitage noch die Sonne blicken und die verschneiten Gipfel und Tannen glitzern ließ, war der Traum vom Skifahren perfekt. Obwohl es mitunter harte Arbeit war und Schüler- wie auch Lehrerschaft abends erschöpft in die Betten fiel, war die Stimmung im Team grandios. Nimmermüde Oberstufenschüler/-innen schafften es sogar, einige Lehrerinnen und Lehrer in den „Hexenkessel“ zu locken und beim Après-Ski den Tag ausklingen zu lassen! Traditionell wurde zur Erheiterung aller Teilnehmer natürlich auch in diesem Jahr wieder die gefürchtete „Weste“ für die peinlichste Aktion des Tages verliehen, welche dann am nächsten Tag „voller Stolz“ getragen werden musste. Als es am Freitag schließlich ans Kofferpacken ging, schwang bei vielen auch eine Portion Wehmut mit, welche die Wiedersehensfreude auf die Heimat aber nicht trüben konnte. Denn das Erlebte wird allen Teilnehmern in Erinnerung (und auf vielen Fotos!) bleiben und jeder weiß, im nächsten Jahr geht’s wieder los!!!        

Norman Walter

Moerser Jugendbuchjury – AFG seit 16 Jahren dabei!

Viele spannende Bücher der Jugendbuchjury gibt es in der Schulbücherei.

06.02.2014. Die aktive Lesephase der diesjährigen Moerser Jugendbuchjury geht nun bald zu Ende und wie immer hat auch an unserer Schule eine Gruppe von ca. 20 Schülern/-innen in den letzten drei Monaten mehr oder weniger eifrig gelesen. Seit 16 Jahren gibt es die Moerser Jugendbuchjury und Schüler/-innen unserer Schule haben von Anfang an daran teilgenommen. Dabei sind im Laufe der Jahre viele Bücher von ihnen gelesen und bewertet worden. Die meisten befinden sich nun in unserer Schulbücherei und werden gerne ausgeliehen, insbesondere die Siegerbücher. Bei den Teilnehmern/-innen befinden sich jedes Jahr „Wiederholungstäter“, denen das Lesen so viel Spaß macht, dass sie sich schon zum Ende der Jury für die nächste Runde vormerken lassen. Zwei von ihnen, Vivien und Virginia Krutki, 8d, schildern die Jury aus ihrer Sicht:
„Die Moerser Jugendbuchjury, auch genannt MJJ, stellt jedes Jahr verschiedenen Schulen eine Auswahl von 20 aktuellen Büchern zur Verfügung. Mindesten drei dieser Bücher werden von allen Teilnehmern/-innen in einem Zeitraum von drei Monaten gelesen und bewertet. Nach der Auswertung der Bewertungsbögen werden bei einer Abschlussparty in der Zentralbibliothek in Moers, zu der alle Jury-Mitglieder eingeladen sind, die drei besten Bücher vorgestellt.
Wir, Virginia und Vivien, nehmen jetzt das zweite Mal an der MJJ teil. Das Lesen macht Spaß und deshalb finden wir die Lesebuch-Jury toll.
Wir dürfen die Bücher, die wir gelesen haben, sowohl positiv als auch negativ bewerten. Manchmal ist das nicht leicht, denn jedes Buch ist auf seine Weise gut, und man muss sich intensiv mit dem Buch beschäftigen, wenn man es so bewerten will, wie es das Buch verdient, aber genau das finden wir toll.
Spannend an der MJJ ist auch der Tag, an dem bekanntgegeben wird, welches Buch auf dem ersten Platz gelandet ist. Man hofft, dass das eigene Lieblingsbuch gewinnt, und wenn es dann tatsächlich gewonnen hat, fühlt man eine unglaubliche Freude.“

Vivien & Virginia Krutki, Hildegard Drissen

Bach, Bond und Boogie-Woogie

6.2.2014. Ob „Air“ von Johann Sebastian Bach, das Thema des 007-Agenten James Bond oder ein flotter Boogie-Woogie: Die Bandbreite der Stücke, die in der Band-Klasse gespielt werden, ist sehr groß, so dass jeder sein Lieblingsstück findet.
Vor sieben Jahren begann die erste Band-Klasse an der Anne-Frank-Gesamtschule. Seither gehören Töne von Querflöten, Klarinetten, Saxophonen und Trompeten zum Musikunterricht. Aber auch eine rhythmische Begleitgruppe mit Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug spielt mit, da man sich hier bewusst für eine Variante der gängigen Bläser-Klassenkonzepte entschieden hat. Der reguläre Musikunterricht wird zur gemeinsamen Band-Probe und die Schülerinnen und Schüler erhalten eine zusätzliche Instrumentalstunde pro Woche (im Nachmittagsbereich in Kleinstgruppe) im Rahmen des Erweiterten Musischen Angebots (EMA) der Schule. Das Musizieren in der Klasse, das Handeln in der Mannschaft steigert in hohem Maße die Teamfähigkeit und gegenseitige Rücksichtnahme. Zudem fördert es die Konzentrationsfähigkeit und nicht zuletzt macht gemeinsames Musizieren Spaß, fördert eine sinnvolle Freizeitgestaltung und erhöht die Lebensfreude.
Jedes Kind das Musik machen möchte, kann für die Band-Klasse angemeldet werden. Die Wünsche der Schülerinnen und Schüler werden bei der Zusammenstellung der Musik- und Instrumentallehrer angemessen berücksichtigt. Mit der monatlichen Gebühr in Höhe von 27,50 Euro leisten die Eltern einen sehr erschwinglichen, aber äußerst lohnenswerten Beitrag zur Entwicklung ihrer Kinder.
Da die Kinder ihre neu gewonnenen Fähigkeiten auch gerne präsentieren, werden immer wieder Auftritte organisiert. Bei Stadtteilfesten, in Seniorenheimen und sogar bei Jazzfestival haben Band-Klassen schon ihr Können unter Beweis gestellt. Aber auch die Bands des AG-Bereichs – besonders hervorzuheben sind hier B.A.M. und die Groovers – sind im Umfeld der Schule immer wieder zu hören. In diesen Formationen und im Bereich des EMA können Kinder ab der 7. Klasse jahrgangsstufenübergreifend mit anderen kleinen und großen Instrumentalisten proben und auftreten.
Unser Motto: Wer in der Gemeinschaft lernt, lernt durchzuhalten – jedes Kind wird gebraucht.

Silvia Dombrowa

Hajime 初め – Anfangen

01. Februar  2014. Seit einem halben Jahr trainieren nun 10 Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs die jahrhundertealte japanische Kampfkunst des Shotokan-Karate!
Der Shōtōkan-Stil ist die am weitesten verbreitete Stilrichtung im Karate-dō. Ein tiefer Stand, dynamische und kraftvolle Bewegungen sind charakteristisch. Das Training ist vielseitig: Fallschule, Selbstverteidigung, Anfänge des Zweikampfes (Kumite), die Ausführung von Grundtechniken (Kihon) sowie eine festgelegte Kampfchoreografie (Kata) lernen die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung. Die Anzüge, die der Förderverein der AFG zur Verfügung gestellt hat, können die Karatekas für die Zeit ihrer Teilnahme an der Arbeitsgemeinschaft ausleihen.
Insgesamt macht die AG allen viel Spaß, sogar Respekt und Rituale, die in einer so traditionellen Sportart besonders wichtig sind. Eine Schülerin äußerte bereits, sich in einem Verein anmelden zu wollen, um ihr Training zu intensivieren.

Kristin Doering

London calling

12.01.2014. London calling! hieß es für 40 Schülerinnen und Schüler zweier Englischhkurse am frühen Freitagabend vor den Weihnachtsferien.
Nach einer unbequemen, jedoch vergnügten Fahrt im Doppeldeckerbus und einer bewegten Fährüberfahrt erreichte die Gruppe endlich London! Ein ungültiger Pass, Windstärke 8 und eine Geburt an Bord der Fähre verzögerten die Hinfahrt um zwei Stunden. Auf die gemeinsame Stadtrundfahrt für den ersten Überblick musste dann leider verzichtet werden. Ein gemeinsamer Spaziergang durch den Hyde Park zum Natural History Museum machte alle wieder munter.  Danach ging es in den Londoner Untergrund, um dem andauernden Regen zu entfliehen.  Ausgestattet mit tube-maps , tickets und Stadtplänen starteten kleine Gruppen ihre  eigene „London experience“ im Londoner Weihnachtstrubel, um dann am späten Nachmittag  mit der ein oder anderen Einkaufstüte am lebhaften, weihnachtlich geschmückten Piccadilly Circus wieder aufeinander zu treffen. Der Regen hatte  bis dahin aufgehört und nun konnte auch der Stadtspaziergang vorbei an River Thames, London Eye und Big Ben, in verkürzter Form nachgeholt werden und war durch die nächtliche Beleuchtung der Straßen und Gebäude fast noch eindrucksvoller als am Tage. Müde, voller neuer Eindrücke und glücklich, nicht zuletzt, weil die Gruppe eine der letzten Fähren erreicht hat, die die Insel bei Windstärke 9 verlassen haben, erreichten wir Moers am Sonntagmorgen und wollten nur noch eines – ins Bett gehen!

Verena Michael

AFG-Stand auf dem Moerser Weihnachtsmarkt

Der festlich beleuchtete AFG-Stand auf dem Moerser Weihnachtsmarkt

Weihnachten 2013. Auch dieses Jahr war unsere Schule  wieder auf dem Moerser Weihnachtsmarkt vertreten.
Wir haben hauptsächlich selbstgemachte Sachen von Schüler, Lehrern und Eltern verkauft - wie Teelichte, Vogelhäuschen, Plätzchen, Marmelade, Liköre und noch viel mehr. Unsere Schule wurde an beiden Tagen von 10 - 20 bzw. 21Uhr mit guter Laune von Mitgliedern der Schülerfirma, des Fördervereins, der Schulpflegschaft und des Lehrerkollegiums vertreten.
Es hat allen viel Spaß bereitet dort mitzuhelfen. Uns ist eine Menge eingefallen, damit die Kunden nicht an uns vorbei gingen und somit etwas kauften.
Es waren neue, interessante Erfahrungen, wie viele unterschiedliche Kunden etwas von uns erwarben.
Insgesamt nahmen wir ca. 560 € ein, was nun der Förderverein unserer Schule bekommt, um neue Projekte unterstützen zu können. Es war ein schönes und vor allem lustiges Erlebnis. Die Schülerfirma bedankt sich für die große Unterstützung der Eltern und Lehrerschaft, bei allen Klassen, die etwas beigesteuert haben, und beim Förderverein.

Die Schülerfirma Melina Große-Wilde, Indra Krug, Anne Kathrin Räthel

AFG-Wanderausstellung „Moers und der Nationalsozialismus im Spiegel der Zeit“ kann an Schulen, Institutionen und Vereine ausgeliehen werden

20.12.2013. Schüler des 11. Jahrganges der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp haben im Sommer 2013, nachdem sie sich ausführlich mit Originalquellen und Fachliteratur auseinander gesetzt haben, mit drei Moerser Künstlern das Thema „Nationalsozialismus“ kreativ umgesetzt, um so den Besucher anschaulich in die Thematik einzuführen.
Mit Mitteln des Kulturagentenprogramms, einem Projekt aus Berlin, sowie einer finanziellen Unterstützung des Vereins „Erinnern für die Zukunft“ soll das Interesse für deutsche und regionale Geschichte geweckt werden. Denn Moers und die nähere Umgebung bieten keine Ausstellung zu einem der dunkelsten Kapitel Deutschlands. Daher ist diese Ausstellung auch als Wanderausstellung geplant worden, die mit jedem neuen Ausleiher wachsen soll.
So hat eine Schülergruppe mit dem bildenden Künstler Andreas Baschek lebensgroße Figuren einer verfolgten ortsansässigen jüdischen Familie erstellt. Caroline Skroch, Grafikerin, hat mit einer weiteren Schülergruppe Ereignisse des Dritten Reiches in Bildern festgehalten. Die Grafikdesignerin Steffi Koch leitete die Schülerinnen und Schüler an, mit Stoffen die Wände der Ausstellung, in Anlehnung an die historischen Quellen, thematisch zu gestalten.
Die Schülerinnen und Schüler haben in der Präsentationsphase unterschiedliche Führungskonzepte erarbeitet, die mitgegeben werden, so dass auch dieses Gästeführerkonzept übernommen werden kann. Die Ausstellung kann einzeln oder in Gruppen angeschaut werden.
Diese Wanderausstellung kann auf Anfrage jederzeit ausgeliehen werden. Interessenten wenden sich bitte an den Didaktischen Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp, Herrn Michael Murmann: 02841-9427-18 oder per mail an m.murmann@anne-frank-ge.de.
Die Ansprechpartner/-innen an der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp sind: Susanne Oehlers, Anna Merten, Liane Schwenckner, Sandra Schilling-Punge und Michael Murmann.

Groovers animieren zum Mitsingen

19.12.2013. Mit Weihnachtsliedern begeisterte das AFG-Bläserensemble Groovers Bewohner und Bewohnerinnen des Seniorenzentrums Ruhrort. Bei den weihnachtlichen Interpretationen der Schüler und Schülerinnen sangen viele der Zuhörer emotional ergriffen mit. Erstaunt stellten die jungen Musikerinnen fest, dass die älteren Menschen die Lieder alle auswendig konnten. Ein gelungener Nachmittag für die Bewohner des Seniorenzentrums und die Groovers.
Sie freuten sich über die engagierten Zuhörer und entdeckten, wie ihre Musik Menschen emotional berührt. Die Groovers: Vanessa Virgils (FL), Anja Lukaszyk (FL), Virginia Krutki (FL), Merle Lunau (KLAR), Vivien Krutki (EUPH), Tobis Virgils (EUPH), Leitung: Silvia Dombrova

Silvia Dombrova & Martin Knackstedt

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels

Timenijesu bei der Preisverleihung, Jolina, Luca, Jessica und Alina

10.12.2013. Dass Vorlesen eine Kunst ist, die viel Übung verlangt, konnte man beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels an der Anne-Frank-Gesamtschule erfahren. Die jeweils besten Leser ihrer Klasse aus dem Jahrgang 6 lasen in einem Entscheidungswettbewerb um den Titel des Schulsiegers. Bei den selbst gewählten Texten gab es eine Vorliebe für „Gregs Tagebuch“. Jolina Krauß und Luca Cherchi bereiteten den launigen Tagebuchtext über die Freuden und Leiden des sympathischen Aufschneiders Greg vor. Jessica Slavik versuchte die Zuhörer mit einem Auszug aus „Die Konferenz der Geister“, einer lustigen Spukgeschichte, zu fesseln und Alina Frantizek entschied sich für eine Kriminalgeschichte der jungen Detektivinnen „ Die drei Ausrufezeichen“. Überzeugen konnte schließlich Teminijesu Tula Oloyede, der mit seiner sonoren Stimme aus dem inzwischen zum Klassiker gewordenen Roman „Die Vorstadtkrokodile“ las. Er gewann einen Büchergutschein und vertritt unsere Schule im Regionalwettbewerb. Herzlichen Glückwunsch.

Martin Knackstedt


Unterrichtspräsentation für die Grundschulkinder

25.11.2013. Am Nachmittag versammelten sich viele Grundschüler/-innen und ihre Eltern in unserer Mensa, um an den Unterrichtspräsentationen unserer fünften Klassen teilzunehmen.
Mit einem flotten Stück der Bandklasse 6d und einladenden Worten der Abteilungsleiterin I, Frau Jansen, wurden die zahlreichen Besucher an unserer Gesamtschule willkommen geheißen.
Im Anschluss gab es ein abwechslungsreiches Programm, welches das Lehrerteam mit den Klassen des fünften Jahrgangs liebevoll vorbereitet hatte. Dabei konnten unsere Gäste einen Eindruck von unserem Unterricht gewinnen, im Workshop für Naturwissenschaften wurde eifrig an Stationen geforscht, in der Küche im Bereich Hauswirtschaft konnte man kleine, leckere Schneemänner aus Pfefferkuchen herstellen und in der Technik wurde gesägt und gefeilt, was das Zeug hielt. Ebenso spannend waren die offenen Proben der Bandklasse sowie ein künstlerischer Ausflug in die Welt des Tanzes und Theaters, sodass am Ende des Nachmittags alle Teilnehmer, insbesondere die Grundschulkinder, unsere Schule mit vielen neuen Eindrücken und roten Wangen verließen.
Wir bedanken uns herzlichst für den Besuch an unserer Schule und hoffen, viele Gäste im neuen Schuljahr bei uns begrüßen zu dürfen.
Ein besonderer Dank gilt natürlich auch den Kollegen und Kolleginnen mit ihren Schülergruppen und unseren Schülerlotsen, die einen solch gelungenen Nachmittag möglich gemacht haben.

 

Janina Pfeiffer

Beratunglehrerin Abteilung I

 

Volkstrauertag im Kulturzentrum Rheinkamp

Die "Groovers" / Gedichtlesung der Klasse 9 / Das Technikteam

18.11.2013. Erinnern. Verstehen. Zeichen setzen. Unter diesem Motto stand der diesjährige Volkstrauertag im Kulturzentrum Rheinkamp. Organisiert von Repelen aktiv, trugen die Kirchengemeinden, die Schulen und die DITIP Gemeinde zu dem Gelingen der Veranstaltung bei. Die AFG bereicherte das Programm mit verschiedenen Beiträgen. Das Bläserensemble „Groovers“ spielte unter der Leitung von Silvia Dombrowa u.a. das Antikriegslied „Wilde Schwäne“. Eine Gruppe von Sechstklässlern erinnerte mit dem Anne-Frank-Lied an Leid und Hoffnung dieses starken jüdischen Mädchens. Begleitet wurden sie von Jürgen Krewer, der das Lied komponiert und mit ihnen einstudiert hat. In Gedichten des Deutschkurses von Kristin Doering thematisierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 u.a. Angst und Leid, die aus einem falschen Ehrbegriff entstehen können. Passend zum Anlass stimmten die Beiträge des Programms durchweg nachdenklich. Die gelungene technische Realisation der Gedenkfeier übernahm das Technik-Team der AFG.

 Martin Knackstedt

Ausstellung über Migration in Repelen mit AFG-Beteiligung

05.11.13. Die Wanderausstellung über Migrationsgeschichten in Repelen und an der AFG, die im Juli die „Internationale Woche“ an unserer Schule begleitete, ist seit Dienstag, 05.11.13 , im Willy-Brandt-Haus der AWO (Elisabeth-Selbert-Str. 30) zu sehen. Unter der Leitung von Farih Simsek (Internationales Zentrum) und unter der Schirmherrschaft von Erika Scholten (Stellv. Bürgermeisterin) wurde die Ausstellung festlich eröffnet. Neben den Fotos und Bildbiografien ist auch der Dokumentarfilm über drei Generationen Einwanderung in unserem Stadtteil zu sehen, den der Literaturkurs 12 im letzten Schuljahr mit der Filmregisseurin Selver Kabak gedreht hatte. Der Bläserkreis von Silvia Dombrowa untermalte das musikalische Rahmenprogramm der Veranstaltung.
Nun hoffen wir auf reges Interesse an der Ausstellung.

Baris Uçak / Joachim Sistig

Crash Kurs NRW Realität erfahren. Echt hart.

11.10.2013. Eigentlich wollte Michael seinen Freunden nur einen Gefallen tun und an der nahe gelegenen Tankstelle für Getränkenachschub für die nächtliche Party sorgen. Leicht angetrunken stieg er ohne Helm auf sein Mofa und verzichtete auch auf Licht, da die Polizei ihn natürlich nicht erwischen sollte. Erwischt hat ihn dann in einer Kurve ein entgegenkommendes Taxi.
Mit Bildern dieser Unfallstelle begann der Crash Kurs NRW für die Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgangsstufen 10 und 11 im Kulturzentrum Rheinkamp. „Crash Kurs NRW Realität erfahren. Echt hart.“ Diese  Kampagne  der Polizei NRW wurde  2010 nach englischem Vorbild ins Leben gerufenen. Ziel ist es, den überproportional hohen Anteil von Jugendlichen als Verursacher von schweren Verkehrsunfällen nachhaltig zu verringern. Dies nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern sehr eindringlich mit Bildern, kurzen Videosequenzen und durch die Schilderungen der persönlichen Erfahrungen der Mitglieder des Crash Kurs Teams, die als Polizeibeamte, Feuerwehrmann und Rettungssanitäter, Notfallseelsorger und Notfallarzt täglich Unfälle aufnehmen, Verletzte versorgen, Tote bergen und Freunde und Angehörige trösten.
Diese teils sehr emotionalen Schilderungen verfehlten ihre Wirkung bei den Schülerinnen und Schülern nicht. Nachdenklich und betroffen verließen sie die Veranstaltung und äußerten im nachfolgenden Gespräch mit den Klassen- und Kursleitungen auch deutlich, dass sie nun eher bereit seien, ihr eigenes Verhalten und ihre Risikobereitschaft als Verkehrsteilnehmer kritisch zu betrachten. Sicherlich ein erster Schritt zur Unfallvermeidung.

Verena Michael

Die 12 packt ein!

11.10.2013. Das Foto ist nicht etwa das Ergebnis mikroskopischer Untersuchungen menschlicher Chromosomen, sondern eine Performance, sozusagen der leibhaftig gewordene Gruß einiger Schüler des 12.Jahrgangs aus dem BIG AIR PACKAGE im Gasometer an ihre Schule in Moers. Während der vergangenen Projektwoche vom 23.09 bis 27.09.13 beschäftigten sich die Schüler nämlich u.a. mit den Verhüllungskünstlern Christo und Jeanne-Claude.
Viel Kreativität entwickelten die Schüler des 12. Jahrgangs dabei auch beim Einwickeln des schuleigenen Mobiliars und nicht zuletzt beim Umhüllen ihrer eigenen Körper. Die so entstandenen, mit weißem Stoff umhüllten und mit Kordeln verschnürten menschlichen Skulpturen trugen sie virtuell ins „BIG AIR PACKAGE“, dem neuesten Projekt der beiden Verhüllungskünstler im Gasometer in Oberhausen.
Der Route Industrie folgend konnten die Schüler am folgenden Tag im Landschaftspark Duisburg Nord einen weiteren monumentalen Zeugen der Schwerindustrie zum Ausgangspunkt künstlerischer Auseinandersetzung machen. Irritierend, aber auch inspirierend endete diese Exkursion mit einer Vorstellung der aktuellen Performance von Heiner Goebbels in der Kraftzentrale. Die im Park entstandenen Fotos, Filmsequenzen und Skizzen konnten an den folgenden Tagen in der Schule für die Umsetzung weiterer gestalterischer Lösungen genutzt werden.

G. Tromnau, A. Susen, B. v.d.Ruhren, H. Rinek-Polz

Die AFG bei "Komm auf Tour"

Pressebericht der Rheinischen Post.

Viel Wissenswertes und Lehrreiches

Die 9b informiert sich bei der WVW über die Wasserwirtschaft.

07. Oktober 2013. Der 9. Jahrgang der AFG befasste sich in der Projektwoche mit dem Themengebiet Berufswahlorientierung/Ökologie mittels Betriebsbesichtigungen, Berufsbild-Recherchen und persönlicher Profilbildung.
Zu Beginn der Woche waren die 9B und 9D Gast im Wasserversorgungswerk (WVW) in Moers-Gerdt. Frau Maurer und Frau Grau informierten uns sehr ausführlich durch Powerpoint, Tabellen und Quiz über Wasser-Vorkommen, -Verbrauch, -Verschmutzung, -Säuberung und –Zuteilung. Interessant waren die möglichen Berufsfelder im WVW, die uns beispielhaft mit Lebensläufen einiger Mitarbeiter vorgestellt wurden, sowie der abschließende Betriebsrundgang, bei dem uns die technischen Maschinen und die Reinigung des Wassers gezeigt wurden.
Die 9E und 9C besuchten die Entsorgungsgesellschaft Krefeld (EGK) und erfuhren, wie komplex eine Müllverbrennungsanlage ist. Nach einem einleitenden Informationsfilm führten Mitarbeiter durch die Anlage und berichteten sehr anschaulich über die Abläufe bei der Müllverbrennung und der damit verbundenen Energiegewinnung. Außerdem gewährten sie Einblicke in verschiedene Berufsfelder und Ausbildungsbereiche.
Alle 9-er Klassen nahmen am Gender-Mainstreaming-Parcours teil, den die AWO an der AFG ausrichtete. Während und nach dem Parcours wurden wir uns auf spielerische Weise über die Rollen und Rollenerwartungen von Frauen und Männern bewusst und wie sie sich auf die Berufswahlorientierung auswirken können.
Zum Ende der Woche besuchte Herr Krüger, Leiter des Schloer-Stiftes in Moers, die 9-er Klassen und erarbeitete mit uns zusammen das Berufsfeld „Altenpfleger/in“. Er erzählte sehr persönlich und lebendig über Erwartungen, Aufgaben und Pflichten sowie Verdienst- und Fortbildungsmöglichkeiten in diesem derzeitigen Mangelberuf.
In unserer Projektwoche gab es außerdem Platz für weitere Ausflüge, gemeinsames Frühstücken, soziale Lernspiele und das finale Highlight – ein Fußball-Turnier des gesamten 9. Jahrgangs in der Enni-Sporthalle -, bei dem gewetteifert und kräftig angefeuert wurde.

                                                                                              Florian Feige, Astrid Hüsch

Klassenfahrt der 8c nach Köln

23.09. – 25.09.2013. Im Rahmen der Projektwoche machte sich die Klasse 8c auf, die Domstadt Köln zu erkunden. Neben einer Stadtführung und einer Führung durch die MMC-Studios bereitete der Besuch des Kölner Zoos, unterstützt durch wunderbaren Sonnenschein, besonders Freude. Bummeln und Shoppen in der Stadt in Kleingruppen förderten Selbständigkeit und Selbstbewusstsein. Eine rundum gelungene Klassenfahrt stärkte den Klassenzusammenhalt und ruft nach Wiederholung.

Tim Seifried

Aktivitäten der Klasse 8b in der Projektwoche

Die 8b im Bergbaumuseum, im Aquapark und auf dem Barfußpfad.

3. Oktober 2013. Die Klasse 8b erkundete am Montag unter Leitung von Christa Wittfeld den Barfußlehrpfad im Repelener Jungbornpark. Bisher kannte niemand aus der Klasse die frei zugänglichen Bereiche des Lehrpfads im Jungbornpark und auch nicht den eingezäunten Bereich. Besonders interessant wurde es aber genau dort, denn in diesem Terrain begann der Pfad mit Rindenmulch, unterschiedlichen Holzbelägen und Kiessorten. Besonders spannend war der Bereich mit den Glasscherben.  Die Bedenken, sich Glasscherben in den Fuß zu treten, waren unbegründet, alle Schüler/innen kamen unverletzt über den vermeintlich gefährlichen Untergrund! Das Wasser in dem Kneipbecken war schon sehr kalt, aber viele Schüler/innen gingen mehrfach durch das Becken. Ein weiteres Highlight war das Lehmtretbecken mit Rampe. Zum Glück hat keiner die Kröte Laura getreten, die laut Aussage von Frau Wittfeld dort wohnt! Beim anschließenden Grillen waren alle Füße wieder sauber und warm.
Am Dienstag ging es zur DASA (Deutsche Arbeitsschutzausstellung) nach Dortmund. In kleinen Gruppen wurde der Bereich der Fabrikarbeit vor 100 Jahren mit einer Rallye erarbeitet. Neben Webstuhl und Dampfmaschine gab es auch einen Fahr- und Flugsimulator. Endlich durfte man legal einen LKW, einen Gabelstapler oder ein Feuerwehrauto „fahren“. Die meisten Fahrten endeten mit Unfällen oder sogar „Überschlägen“, aber bis zum Erwerb des Führerscheins haben alle noch genügend Zeit zum Üben!
Der Aquapark in Oberhausen ist schon zum „Lieblingsschwimmbad“ der Klasse 8b geworden. Die drei Rutschen sind immer wieder eine Herausforderung. Die 4 Stunden vor Ort vergingen wie im Fluge.  
Der letzte Ausflug führte uns zum Bergbaumuseum nach Bochum. Viele Eltern oder Großeltern haben unter Tage gearbeitet und von der Arbeit erzählt. Endlich können sich alle ein Bild davon machen, wie es unter Tage aussieht. Bei der Führung wurde z.B. der Kohlehobel in Betrieb gezeigt und alle durften den Presslufthammer einschalten und wurden kräftig durchgerüttelt. Zum Abschluss ging es auf den Förderturm.
Für unsere Klasse 8b war die Projektwoche lehrreich, abwechslungsreich, voller Erlebnisse und als Gemeinschaftserlebnis ein voller Erfolg.

Angelika Schwarz

Angekommen

30.9.2013. „Gefallen haben mir die Spiele im Park.“ „Der Fahrradparcours hat richtig Spaß gemacht!“
Das sind nur zwei von vielen positiven Äußerungen der Schüler und Schülerinnen der 5b. Eine Mutter meinte auf der gemeinsamen Wanderung zum Pattberg, dass ihr Sohn nun endlich angekommen sei und sich an der AFG sehr wohlfühle.
In der Projektwoche stand das nähere Kennenlernen der neuen Mitschülerinnen und Mitschüler mithilfe Sozialer Lernspiele gemeinsam mit den neuen Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen im Vordergrund.
Es geht darum, zu einer Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen, die in Zukunft gemeinsam durch Höhen und Tiefen geht. Der Klassenrat dient als ein demokratisches Instrument, das die Schülerinnen und Schüler bereits kennengelernt und erfolgreich angewendet haben. Auch das Projekt „Helfende Hände“ unterstützte den Grundgedanken, dass man in einer Gemeinschaft Verantwortung füreinander übernehmen muss.
Am letzten Tag gemeinsam durch den Barfußpfad, auch daran werden wir uns noch lange erinnern.

Kristin Doering & Rainer Blenkner

Auf gehtʼs nach Köln!

30.9.2013. Am 23.09. startete die Klasse 8a zu ihrer dreitägigen Klassenfahrt nach Köln.
Neben dem super anstrengenden Treppenaufstieg auf den Kölner Dom mit seinen 533 Stufen gab es noch eine Besichtigung der MMC Studios mit dem Außendrehort von „Unter Uns“ (leider hatten sich die Stars wohl alle versteckt), eine Seilbahnfahrt über den Rhein, eine Shoppingtour durch die Stadt und als Highlight den Besuch des Aqualands. Dort wurde selbst der Fitteste nach drei Stunden Dauerrutschen irgendwann müde.
Ich denke, ich spreche für die gesamte 8a, wenn ich sage, dass es eine super Klassenfahrt war.

Julia Rams

"Ton ab für die BUS-Klasse"

Michael Räthel, Bodo Starke und Gregor Prumbs.

27.9.2013. In unserer Projektwoche arbeitete die BUS-Klasse des 9. Jahrgangs mit Feuereifer an ihrem technischen Projekt "Ton ab für die BUS-Klasse".
Die Abkürzung BUS-Klasse steht für "Beruf und Schule". Die Neuntklässler, die diese Klasse besuchen, werden hier mit Nachdruck auf den Eintritt in die Berufsausbildung im Anschluss an die Schulzeit vorbereitet, neben der schulischen Ausbildung auch durch den Erwerb erster Berufserfahrungen in Dauerpraktikumsstellen bei ortsansässigen Firmen, die sie zweimal pro Woche aufsuchen.
In diesem Zusammenhang ist auch das hier erarbeitete Projekt einzuordnen, in dem die Jugendlichen beim Bau von Aktiv-Lautsprecherboxen handwerkliches Geschick verbessern und anwenden konnten und mit großer  Motivation am Werk waren.
Neben den Schülerinnen und Schülern selber und ihren engagierten Lehrern Verena Michael, Dietger Böhmert und Dr. Gregor Prumbs waren auch Herr Michael Räthel, der Vorsitzende des Fördervereins unserer Schule, und Herr Bodo Starke, Vorstandsvorsitzender des Glasversicherungsvereins, der das Projekt finanziell unterstützt hat, bei der Präsentation der Ergebnisse am letzten Projekttag aktiv und hatten viel Spaß bei der Vorführung der gebauten Anlagen und angeregter Fachsimpelei.

Aktionen im Jubiläumsjahr

25 Jahre – AFG bewegt
* 01/13: Start ins Jubiläumsjahr * Brunch des Kollegiums 1988 – 2013 * 02/13: Helau * 03/13: RESET * O4/13: Sponsorenlauf  *  Projektwoche JG 11* 05/13: Bücher aus dem Feuer * 06/13: Geburtstag Anne Frank * Schulfest mit Ehemaligentreff und Verkauf der 25-Jahres-Schrift sowie der T-Shirts unserer Jubiläums-Edition 2013 * 07/13: Internationale Woche JG 12 * 09/13: Kollegiumsausflug Amsterdam * Projekt- & Schulfahrtenwoche *

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte!
Die Schulkonferenz hat im letzten Schuljahr beschlossen, dass ab dem lfd. Schuljahr 2013/14 auch der Dienstag als Unterrichtsnachmittag zur Verfügung steht. Diese Information hat scheinbar nicht alle Eltern erreicht.
Was die kirchlichen Unterrichte angeht, wurde bei der Erstellung der Stundenpläne für die Jahrgänge darauf geachtet, dass Kinder auf jeden Fall teilnehmen können. Sollten sich für Sie und Ihr Kind nun doch Engpässe ergeben, wenden Sie sich bitte umgehend an die Klassenleitung oder die zuständige Abteilungsleitung.
Der Freitagnachmittag ist für Konferenzen vorgesehen.

Museumseröffnung in Moers am 8.9.2013 – und die AFG-ler als Museonauten mittendrin

Die Museonauten mit ihren Lehrerinnen und Museumspädagoginnen.

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09. 09.2013.
Am 8.9.2013 wurde nach fünfjähriger Planungs- und Umbauphase das Grafschafter Museum im Moerser Schloss feierlich eröffnet. Neben vielen hochrangigen Rednern durften auch drei Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp auf das Rednerpult und ihre Sonderausstellung „Voyager Moers Mission“ vorstellen und dazu einladen.
Fünf Klassen des 5. und 6. Jahrganges unserer Schule hatten im Zeitraum von Oktober 2012 bis März 2013 an diesem Projekt teilgenommen. Sie besuchten verschiedene Museen und bekamen von den Museumspädagoginnen Rebecca Lehmann und Mira Maas extra Unterricht, denn vielen war nicht klar, was die Aufgabe eines Museums ist.
Die Schülerinnen und Schüler haben nun ihre eigene Ausstellung mit Exponaten, die für sie wichtig sind und die sie der Nachwelt vorstellen möchten, ganz unter dem Motto“ Schaut, was unsere Generation gerade bewegt!“.
Jeder Schüler, der an diesem Projekt teilnahm, bekam auch einen Ausweis, mit dem er das nächste Jahr kostenlos in die Ausstellung kann. Diese kleinen Museonauten können von der Schülergemeinschaft immer angesprochen werden, wenn es um das Projekt „Voyager Moers Mission“ geht.
In der momentan laufenden Festwoche kann das Museum jeden Tag auch besucht werden, Führungen zu den einzelnen Motto-Tagen sind kostenlos.

Sandra Schilling-Punge