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Physik

Physik

Das Fach Physik ist neben den Fächern Chemie und Biologie ein Fach des Lernbereiches Naturwissenschaften. Das Fach Physik betrachtet vor allem Vorgänge in der Natur, die messend und experimentell erfassbar sind. Es werden Strukturen, Beziehungen und Wechselwirkungen sowie mathematisch beschreibbare Erscheinungen betrachtet. Für das Lernen in der Schule geht es dabei vorrangig  um die fachlichen Schwerpunkte „Strahlung und Licht“, „Wärme und Energie“, „Kraft und Bewegung“ Sowie „Strom und Magnetismus“.

Im Zentrum des Unterrichtes des Faches Physik stehen Phänomene, Fragen, Aufgaben und Problemstellungen, die sich aus dem Umgang mit der Natur, der Technik und der Umwelt ergeben. Ausgehend von den eigenen Erfahrungen im Alltag werden den Schülern  naturwissenschaftliche Sichtweisen vermittelt. Das so den Schülern vermittelte Bild von der Wirklichkeit umfasst Betrachtungen von Ursachen, Prozessen und Folgen von Wissenschaft sowie von Forschung, Entwicklung, Produktion und Anwendung. Diese naturwissenschaftliche Sicht von Wirklichkeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Allgemeinbildung. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeiten entwickeln, sich im Alltag, im Gesellschaftlichen und im Politischen fachlich kompetent mit den Fragen des Faches Physik auseinander zu setzen.

Der Unterricht im Fach Physik hat die Aufgabe, ästhetische und emotionale Beziehungen der Schülerinnen und Schüler zur Natur zu fördern. Solche Aspekte gehören zum ganzheitlichen Lernen. Um ein solches ganzheitliches Lernen zu unterstützen, ist der Lehrplan des Faches Physik, ebenso wie Lehrpläne  der Fächer Biologie und Chemie, aus Rahmenthemen aufgebaut.

Die Rahmenthemen beziehen das Fach Physik auf komplexe Ausschnitte der individuellen und gesellschaftlichen Realität, die im inneren Zusammenhang miteinander stehen und deren Auswahl und Abfolge sich an der kognitiven und sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler orientiert. Die Rahmenthemen stellen sicher, dass das fachliche Lernen in den Einzelfächern fachübergreifend und teilweise die Fächer verbindend aufeinander bezogen werden kann. Die Rahmenthemen des Faches Physik sind so miteinander verknüpft, dass eine stete Entfaltung von Begriffen und damit verbundenen Vorstellungen erfolgen kann.

Diese Entfaltung steigert sich im fortschreitenden Lernprozess:

In der ersten Stufe lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre Umwelt wahrzunehmen und zu beobachten sowie das phänomenologisch Erlebte, Wahrgenommene und Beobachtete nach Ordnungskriterien zu strukturieren.

In einer zweiten Stufe lernen sie, so gewonnene Erkenntnisse zu verallgemeinern und in Gesetzen wiederzuerkennen und dies auf andere Sachverhalte anzuwenden.

In der dritten Stufe befassen sich die Schülerinnen und Schüler an ausgewählten Beispielen mit dem Wechselverhältnis von Naturwissenschaft, Technik, Gesellschaft und Individuum. In dieser Stufe lernen sie auch die Bildung und Anwendung von Modellen als spezifische form des naturwissenschaftlichen Umgangs mit ihren Gegenständen kennen.

Schülern, die die gymnasiale Oberstufe besuchen, bietet sich die  Möglichkeit ihre in der Sekundarstufe I erworbenen Kenntnisse in Grund- oder Leistungskursen zu erweitern und zu vertiefen. Ziel des Physikunterrichtes in der Sekundarstufe II ist es, die Grundlagen für ein naturwissenschaftliches Studium bzw. für eine qualifizierte Ausbildung in den naturwissenschaftlich technischen Berufen zu schaffen.

Die Anne-Frank-Gesamtschule steht im Kontakt mit dem Fachbereich Physik der Mercator-Universität Duisburg. Schülerrinnen und Schüler der S II ist es möglich, im Rahmen von zweiwöchigen Praktika Einblicke in den Studiengang Physik zu erlangen. Neben der Hospitation in den Laboren werden die Praktikanten auf Wunsch mit einem physikalischen Problem konfrontiert, dass durch Computerunterstützung zu lösen ist. Über das Praktikum und die dabei erworbenen Kenntnisse am Rechner ( Kenntnisse in Programmiersprachen ) erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat.

Für ausgewählte Schülerinnen und Schüler der S II besteht die Möglichkeit, in den „Zukunftswerkstätten“ des Fraunhofer Instituts in Duisburg ein Praktikum zu absolvieren und dabei einen Einblick in die Entwicklung der Computertechnologien von „morgen“ zu bekommen.