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Schüler helfen Schülern

Schüler helfen Schülern

Team-Arkadaş

Nachhilfe- und Coaching-Angebot

Das Team-Arkadaş besteht aus Schülerinnen und Schülern der 10. bis 13. Jahrgangsstufe, die überwiegend Mitschüler und Mitschülerinnen mit Migrationshintergrund an unserer Schule unterstützen wollen. Das Mentoren-Konzept richtet sich an solche Kinder und Jugendliche, die in einzelnen Fächern Probleme haben und Unterstützung in Form von Nachhilfestunden benötigen. Schülerinnen und Schüler, die an diesem Nachhilfe-Angebot interessiert sind, können das Team-Arkadaş jeweils mittwochs oder donnerstags in der Mittagspause (13.35 – 14.15 Uhr) in der linken Mensa-Hälfte ansprechen. Dort können sie mit einem Arkadaş-Mentor einen individuellen Nachhilfe-Plan absprechen und hierzu einen Vertrag unterzeichnen, der die gegenseitige Verlässlichkeit garantieren soll und auch von den Erziehungsberechtigten und dem Fach- bzw. Klassenlehrer gegengezeichnet wird.

Darüber hinaus spricht das Team-Arkadaş auch Schülerinnen und Schüler an, die durch ihr Verhalten im Unterricht oder auf dem Schulgelände negativ aufgefallen sind bzw.. Ergänzend zum Konsequenzplan der sozialwirksamen Schule suchen wir in Gesprächen nach weiteren Wegen, diesen Schülern die Folgen ihres Verhaltens klar zu machen und ihnen Hilfe für ihren schulischen Erfolg anzubieten. Gleichzeitig sehen wir uns auch als Ansprechpartner für Migrantenschüler, die Probleme an unserer Schule haben. Da das Arkadaş-Team selbst aus unterschiedlichen Migranten-Communitys stammt, glauben wir, auf einer anderen Vertrauensbasis auch mit "Problemschülern" ins Gespräch zu kommen.

In regelmäßigen Abständen organisiert das Team-Arkadaş öffentliche politische Diskussionsrunden, unsere „Forums-Gespräche“, bei denen aktuelle politische Themen wie „Fremdenhass“, „Kopftuch-Debatte“, „Syrienkrieg“, „Salafismus“ etc. angesprochen werden. Die Diskussion wird von einzelnen Arkadaş-Mitgliedern moderiert. Dies ist ein wichtiger Baustein der politischen Willensbildung und der Gesprächskultur an unserer Schule.

Unsere Ziele sind eine friedliche Lern-Atmosphäre an unserer Schule, gegenseitiger Respekt und die Förderung des Verständnisses zwischen den vielen Kulturen, die bei uns vertreten sind. Neben dem Gesprächsangebot bieten wir auch kostenlosen Nachhilfeunterricht an. Die Stiftung "Sozialgenial" hat unser Projekt 2011 mit einem Preis gewürdigt.

Dr. Joachim Sistig und Barış Uçak

Buddy: Freund und Kumpel sein

BuddY kommt aus dem Englischen und heißt Freund oder Kumpel; wir helfen vor allem den jüngeren Schülerinnen und Schülern dieser Schule.
Unser Motto ist: „Aufeinander achten, füreinander da sein und miteinander lernen!“
Wir BuddYs lösen zusammen mit den Fünft- und Sechstklässlern ihre Probleme, Ängste, Konflikte und helfen ihnen auch gerne bei ihren Hausaufgaben. Wir wollen aber auch vor allem in den ersten Schulwochen den neuen Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Vorbild sein

Wir als BuddYs wollen Vorbilder für die jüngeren Schülerinnen und Schüler sein und ihnen  Dinge vermitteln, die man auch im späteren Leben braucht z.B. Selbstvertrauen, Eigenverantwortung, Wertschätzung, Kritikfähigkeit, Toleranz, Respekt, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit und Verantwortung.

Schülerinnen und Schüler lernen mit Hilfe des BuddY-Programms selbstständig Aufgaben oder Probleme gemeinsam zu bewältigen und Konflikte zu lösen. Das Programm soll das Klassen- und schließlich das Schulklima, vor allem den Umgang zwischen den „Größeren“ und „Kleinerer“, verbessern, sodass es wieder Spaß macht in die Schule zu gehen und die Schülerinnen und Schüler sich wieder auf den Unterricht konzentrieren können.

Schule besser machen

Bei neuen Projekten ist die Meinung von jedem gefragt. Die Entscheidungen werden gemeinsam gefällt und entwickelt. Alle sind dabei und verbessern Schritt für Schritt die Schule für eine angenehmere Schulzeit.

Gemeinsam Stärke zeigen

Doch warum wird das „Y“ groß geschrieben? Das große „Y“ symbolisiert eine Weggabelung. Das bedeutet: Egal, in welcher Lage man ist, man hat immer eine zweite Wahl. Wir wählen den gemeinsamen Weg um das Schulklima zu verändern und zu verbessern! Denn wenn wir als Vorbilder für die Kleinen es nicht verändern wollen und mithelfen es zu verbessern, können auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler es nicht verändern.