Auf den Spuren der Moerser Opfer der NS-Zeit

Eine eindrucksvolle Gedenkstättenfahrt –
gegen das Vergessen und für eine starke, demokratische Zukunft. 

SchülerInnen der Q1 nahmen an einer viertägigen Gedenkstättenfahrt (23.02-26.02.26) nach Berlin und Brandenburg teil, begleitet von Herrn Durben und Frau Litke.

Auf dem Programm standen Besuche des Holocaust-Mahnmals in Berlin, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, des Konzentrationslagers Sachsenhausen sowie der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel – Orte, an denen Geschichte unmittelbar spürbar wird und die verdeutlichen, warum Erinnern unverzichtbar ist. 

In den mehrstündigen Workshops der Gedenkstätten arbeiteten die Jugendlichen intensiv zu Themen wie Widerstand, Verfolgung, Lebenswegen von Häftlingen und archäologischen Spuren der NS-Zeit. Die vielfältigen Materialien und Begegnungen eröffneten Raum für ernste Fragen, bewegende Gespräche und wichtige Reflexionen.

Besondere Höhepunkte: Die SchülerInnen der Anne-Frank-Gesamtschule gestalteten eine eigene Gedenkfeier am Holocaust-Mahnmal. Außerdem verlasen sie gemeinsam mit SchülerInnen des Gymnasiums Rheinkamp an der Gedenkstätte der Opfer der Euthanasie-Morde in einer gemeinsamen Zeremonie die Namen der im Altkreis Moers ermordeten Menschen – ein stiller, sehr bewegender Moment des würdigen Gedenkens.

Die Exkursion entstand in Kooperation mit dem Verein Erinnern für die Zukunft e. V. und wurde gemeinsam mit dem Gymnasium Rheinkamp vorbereitet und durchgeführt. Finanziell unterstützt wurde die Fahrt vom Partnerschaftsverein Moers–Ramla e. V. sowie vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB) – gefördert durch Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Eine eindrucksvolle Gedenkstättenfahrt – gegen das Vergessen und für eine starke, demokratische Zukunft. 

Gruppenbild: AFG-GREM-Senioren